Lok Leipzig vor dem Stadtderby: Prominenter Gast im Bruno-Plache-Stadion, Einschränkungen beim Ticketverkauf
Leipzig – Für Lok Leipzig dürfte es ein wenig schmerzen, wenn einige Anhänger im Internet spöttisch kommentieren, dass nun endlich der erste Heimsieg der laufenden Saison möglich ist. Am kommenden Freitagabend um 19 Uhr empfängt Blau-Gelb im Bruno-Plache-Stadion den SV Liebertwolkwitz, nachdem die beiden Vereine im Sachsenpokal das Heimrecht getauscht haben.
In bislang fünf Regionalliga-Nordost-Heimspielen musste die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner (48) dreimal als Verlierer vom Platz gehen, während zwei Begegnungen unentschieden endeten. Gegen den Vertreter aus der siebten Liga sollen die Lok-Fans nun endlich „zu Hause“ jubeln dürfen.
Dabei erhält Lok Leipzig Unterstützung von einer bekannten Persönlichkeit: Der ehemalige deutsche Nationaltorwart Rene Adler (41) hat seine Anwesenheit angekündigt.
„Am 2. Oktober ist es so weit: Die beiden Leipziger Clubs, bei denen ich das Fußballspielen erlernt habe, treffen im Sachsenpokal aufeinander. Das ist für mich etwas ganz Besonderes, daher steht für mich fest, dass ich dabei sein werde“, erklärt der Keeper in einer Videobotschaft.
Im Alter von sechs Jahren begann er seine Fußballkarriere bei Lok Leipzig, bevor er mit 15 Jahren nach Leverkusen wechselte. „Den SV Liebertwolkwitz, bei dem ich zwar nie aktiv gespielt habe, aber immer anwesend war, weil ich praktisch auf deren Platz aufgewachsen bin“, trifft er somit auf seinen einstigen Jugendverein.
Doch für wen wird der frühere Torwart am Freitag wohl die Daumen drücken?
Beide Mannschaften hoffen auf eine starke Zuschauerresonanz. Bereits über 1000 Karten wurden verkauft, ideal wären sogar mehr als 2000 Besucher.
Der Regionalligist informiert: „Geöffnet sind die Tribüne, der Dammsitz und die Fankurve 1966. Die Ticketpreise sind moderat: Ermäßigte Karten gibt es im Vorverkauf für unter 10 Euro. Wichtig zu beachten: Für dieses Pokalspiel sind Dauerkarten sowie der damit verbundene Einlass nicht gültig. Zudem werden keine VIP-Tickets angeboten.“
Dies dürfte jedoch kaum Fans davon abhalten, zum Spiel zu kommen.
Regionalliga Nordost Tabelle
In dieser Saison steigt der Meister der Regionalliga Nordost direkt in die 3. Liga auf.