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Lok Leipzig freut sich nach mehr als einem halben Jahr auf das Comeback

Leipzig – Während seiner Zeit als Trainer bei Lok Leipzig war Jochen Seitz (49) irgendwann müde, vor jedem Spiel erneut betonen zu müssen, dass Jan Stein (24) aufgrund seiner schweren Knieverletzung weiterhin nicht zur Verfügung stehen würde. Jetzt jedoch kann sein Nachfolger Torsten Ziegner (48) erstmals wieder auf den Innenverteidiger zurückgreifen.

Wie der Verein am Mittwoch bekanntgab, wird der 24-Jährige beim Nachhol-Testspiel am Donnerstagabend gegen den VfB Zwenkau wieder mit auf dem Platz stehen.

„Steini hat seine Knieverletzung überwunden, ist wieder vollständig ins Training eingestiegen und wird beim Testspiel in Zwenkau sein Comeback geben“, erklärte Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39).

Nachdem Stein sich die Verletzung im Dezember letzten Jahres zugezogen hatte, gleicht seine Rückkehr für die Sachsen fast einem Neuzugang, zumal die Mannschaft gegen Ende der letzten Saison dringend Verstärkung in der Verteidigung benötigt hätte.

Der ehemalige Spieler aus Aschaffenburg soll nun dabei helfen, die bislang wackelige Defensive der Blau-Gelben in dieser Spielzeit weiter zu festigen.

Ob er nach dem Testspiel in Zwenkau bereits am kommenden Dienstag im Regionalliga-Topspiel gegen den Chemnitzer FC zum Einsatz kommt, ist noch ungewiss. Für Ziegner ist es jedoch auf jeden Fall eine willkommene zusätzliche Option.

Das ursprünglich für Juli geplante Testspiel zwischen Zwenkau und Lok wurde aufgrund der extremen Hitze kurzfristig abgesagt. Das spielfreie Wochenende passt für Blau-Gelb nun ideal, um die Begegnung nachzuholen.

Die Partie beginnt um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz im Eichholz. Eintrittskarten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich und kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.