Knappes Ergebnis im Nachholspiel: Ehemaliger Spieler bereitet Lok Leipzig Schwierigkeiten
Leipzig – Deutlich herausfordernder als erwartet gestaltete sich das Nachholspiel gegen den VfB Zwenkau am Donnerstagabend für Lok Leipzig. Vor 455 Zuschauern setzte sich der Regionalligist am Ende mit 3:1 (2:1) durch, musste dabei aber einige Hürden überwinden. Besonders ein ehemaliger Spieler der Probstheidaer bereitete den Blau-Gelben einige Probleme.
Immer wenn der Landesklasse-Vertreter im Angriff agierte, wurde vor allem Florian Naumann gesucht, der bis zum vergangenen Sommer noch in der Jugend von Lok Leipzig aktiv war.
Der Spieler mit der Nummer 7 für Zwenkau erzielte in der achten Minute den Ausgleichstreffer zum 1:1, nachdem Djamal Ziane die Gastgeber nur eine Minute zuvor in Führung gebracht hatte.
Naumann sorgte in der ersten Halbzeit immer wieder für Unruhe in der Defensive der Lok-Anhänger und kam zu mehreren Torschüssen. Allerdings fiel auf der Gegenseite ein weiterer Treffer: Wieder war es Ziane, der in der 14. Minute erfolgreich war.
Mit diesem knappen Vorsprung ging es nach 45 Minuten in die Kabine.
Im zweiten Durchgang blieb Zwenkaus Naumann zunächst auf der Bank, was den Gastgebern deutlich offensive Probleme bereitete.
Der VfB konzentrierte sich nun stärker auf die Defensive, wodurch Lok Leipzig vermehrt in die gegnerische Hälfte vordringen konnte.
Die Hausherren spielten jedoch clever und ohne große Scheu, was es Lok weiterhin erschwerte, das Ergebnis deutlicher zu gestalten.
Trainer Torsten Ziegner von Leipzig hatte nach etwas mehr als einer Stunde genug gesehen, wechselte gleich fünf Mal und brachte frischen Schwung ins Spiel.
Zwenkau brachte hingegen den Torschützen Naumann zurück aufs Feld und hoffte auf einen möglichen Ausgleich. Doch zehn Minuten vor Schluss setzte Patrick Vuc mit seinem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt der Begegnung.