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Lok Leipzig sichert sich gegen „tote Mannschaft“ nur einen „unnötigen“ Punkt

Leipzig – Das Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg begann zunächst ähnlich vielversprechend wie das 3:1 in Luckenwalde. Doch am Ende brach der 1. FC Lokomotive Leipzig auf den letzten Metern ein und konnte froh sein, überhaupt einen Punkt in Probstheida zu behalten.

Trainer Torsten Ziegner (48) machte die personellen Wechsel in der 67. Minute als entscheidend aus, als Patrick Vuc (22) und Djamal Ziane (34) für Eren Öztürk (22) und Ayodele Adetula (28) eingewechselt wurden – eigentlich mit dem Ziel, den 3:1-Vorsprung zu sichern oder sogar auszubauen.

„Nachdem wir gewechselt hatten, hat Magdeburg einfach besser gespielt und wir nicht mehr“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Ziegner im MDR und sprach dabei von einer „völlig unnötigen“ Punkteteilung.

Als Ursache für die beiden Gegentore innerhalb von drei Minuten nannte der Trainer jedoch nicht nachlassende Kräfte: „Die Spieler, die über die vollen 90 Minuten auf dem Platz standen, haben bis zum Schluss alles gegeben!“

Angesichts der zahlreichen Veränderungen im Team und der vielen jungen Spieler bezeichnete Ziegner das 3:3 gegen Magdeburgs U23 als „wichtigen Lernprozess“. „Die Mannschaft muss aus solchen Situationen lernen.“

Nachdem Lok Leipzig erneut mit 0:1 zurücklag, dann mit 3:1 geführt hatte, reichte es diesmal nicht zum Sieg – somit steht der FCL nach zwei Partien mit vier statt sechs Punkten da.

„Nach dem 3:1 war Magdeburg eine tote Mannschaft, viele hatten keine Motivation mehr“, sagte Kapitän Farid Abderrahmane (30). „Die Geschenke, die wir gemacht haben, haben sie gut genutzt“, so der Spielführer mit Blick auf die Gäste, die durch Kevin Manthey und Magnus Baars (beide 19) noch den Ausgleich erzielten.

Abderrahmane fügte hinzu: „Vielleicht müssen wir sogar sagen, dass wir glücklich sind, überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben.“

Bereits am Mittwoch um 19 Uhr steht der erste Spieltag unter der Woche an, wenn Lok beim BFC Preussen in der Hauptstadt antritt. Nach zwei Niederlagen gegen den letztjährigen Aufsteiger hat der FCL noch eine offene Rechnung zu begleichen.