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Vier Pleiten in fünf Begegnungen! Chemie Leipzigs Negativserie hält auch gegen Jena an

Leipzig – Nach drei Niederlagen und einem Unentschieden vor dem Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena war für die BSG Chemie Leipzig klar: Es mussten dringend Tore her, um Punkte zu holen! Doch trotz eines zu Beginn ausgeglichenen Spiels gelang es den Leipzigern gegen die starken Thüringer nicht, dieses Ziel zu erreichen. Am Ende stand eine 0:1-Niederlage.

Die Gäste aus Jena, die im letzten Jahr Vizemeister wurden, gingen erwartungsgemäß offensiv zur Sache und brachten die Abwehr der Chemiker mehrfach in Bedrängnis. Torhüter Marcel Bergmann und seine Hintermannschaft waren von Beginn an gefordert.

Doch auch der Tabellenletzte aus Leipzig agierte mutig: Noch bevor sich der Rauch der auswärtigen Fans ganz verzogen hatte, verpasste Jenas Torwart Marius Liesegang in der 7. Spielminute eine Ballberührung und traf stattdessen nur den Kopf von Elias Kratzer.

Eine umstrittene Situation, bei der durchaus ein Elfmeter für die Gastgeber hätte gegeben werden können.

Kurz vor der ersten Trinkpause zeichnete sich eine Wende zugunsten der Hausherren ab: Sowohl Julius Hoffmann als auch Philipp Kühn verpassten nach einer sehenswerten Flanke von Rajk Lisinski knapp den Ball. Das wäre die Führung für Chemie gewesen!

So blieb es zur Halbzeitpause beim 0:0.

Die zweite Halbzeit verlief deutlich härter als der erste Durchgang, was den Schiedsrichter wiederholt zum Einsatz der Gelben Karte zwang. Darüber hinaus litt der Spielfluss unter den häufigen Unterbrechungen.

In der 64. Minute hatte Chemies Spieler Aliji Glück, dass sein Tritt mit offener Sohle gegen Hehne nicht geahndet wurde. Für den Jenaer war das Spiel danach vorbei – er verließ den Platz humpelnd und mit Unterstützung.

In der 69. Minute fiel dann die Entscheidung: Der ehemalige Chemiker Manassé Eshele sicherte sich den Ball vor dem Leipziger Tor und erzielte mit einer beeindruckenden Hackenaktion das Tor für Jena. Torwart Bergmann hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Erst kurz vor Spielende und während der achtminütigen Nachspielzeit zeigte Chemie wieder mehr Initiative, konnte die sich bietenden Freistoßmöglichkeiten jedoch selbst aus vielversprechenden Positionen nicht verwerten, sodass Carl Zeiss als verdienter Sieger vom Platz ging.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der diesjährige Meister der Regionalliga Nordost steigt direkt in die 3. Liga auf.