Stadt präsentiert ambitionierte Pläne: So wird die Zukunft des Alfred-Kunze-Sportparks gesichert
Leipzig – Ein neuer Bebauungsplan soll die zukünftige Nutzung des Alfred-Kunze-Sportparks samt seiner angrenzenden Freiflächen im Stadtteil Leutzsch regeln.
Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag bekanntgab, soll mit dem Plan ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Vereinssport, Naturschutz und Wohnraumentwicklung hergestellt werden.
Dabei gilt es insbesondere sicherzustellen, dass das hohe Besucheraufkommen – vor allem während der Heimspiele von Chemie Leipzig im AKS – keine Gefahr für den benachbarten geschützten Auwald darstellt.
Das Konzept sieht vor, das Gelände in drei Zonen zu gliedern: das Stadionumfeld mit den Sporteinrichtungen; die nördliche Fläche, auf der ein grüner "Sportpark" entstehen soll; sowie den südlichen Abschnitt, der Wohnbebauung und private Grünflächen beinhaltet.
„Mit der Änderung des Flächennutzungsplans sollen zugleich die formalen Voraussetzungen geschaffen werden, um den Bebauungsplan für die zweitgrößte kommunale Sportanlage zu ermöglichen“, so die Stadtverwaltung. Der Stadtrat muss die Entwürfe noch genehmigen.
Die Sanierungs- und Ausbaupläne für den AKS sind Teil der Sportstättenentwicklungsplanung sowie des Sportprogramms 2024 der Stadt Leipzig und werden durch Fördermittel des Bundes unterstützt.