Stadion verwandelt sich plötzlich in einen Swimmingpool – deutscher Trainer geht leer aus
Valencia (Spanien) – Plötzlich stand das Stadion unter Wasser! Das für Mittwochabend angesetzte LaLiga-Spiel zwischen UD Levante und Athletic Bilbao musste kurzfristig abgebrochen werden, nachdem ein Unwetter das Estadio Ciudad de Valencia in ein regelrechtes Schwimmbecken verwandelte.
Während des Aufwärmens der beiden Teams verursachte ein heftiger Wolkenbruch derart starken Regen, dass nicht nur der Rasen, sondern auch der Spielertunnel komplett überschwemmt wurde.
Wie die Sportzeitung Marca berichtet, kam es im Stadion sogar zu Stromausfällen, außerdem stand der Pressebereich unter Wasser. Fotos und Videos, die von beiden Vereinen auf ihren offiziellen Kanälen veröffentlicht wurden, zeigten deutlich das Ausmaß der Überschwemmung. Die Aufnahmen der Profis beim Warm-up erinnerten eher an eine Wasserschlacht als an Fußball.
Aus diesem Grund entschied das Schiedsrichterteam schließlich, den geplanten Anpfiff um 21:30 Uhr abzusagen und die Begegnung des sechsten Spieltags zwischen den Gastgebern aus Valencia und dem Team des ehemaligen BVB-Trainers Edin Terzic (43) auf einen späteren Termin zu verlegen.
"Es war einfach kein Tag zum Spielen. Wir haben alles versucht, beide Mannschaften haben mitgeholfen, doch der Schiedsrichter kam zu dem Schluss, dass eine Spielverlegung die vernünftigste Lösung ist", erklärte Bilbao-Stürmer Inaki Williams (32) im Anschluss.
Vor allem die kurzfristige Absage stieß bei den Fans auf Kritik, wie die Kommentare unter den Beiträgen zeigten.
Viele Anhänger hatten sich bereits im Stadion eingefunden, obwohl das Unwetter alles andere als überraschend kam. Die Stadt Valencia hatte zuvor die zweithöchste Wetterwarnstufe (orange) ausgerufen, den Turia-Stadtpark – ein ehemaliges Flussbett – gesperrt und zahlreiche Outdoor-Veranstaltungen abgesagt.
In einer Stellungnahme bedauerte der spanische Erstligist Levante UD ausdrücklich alle Unannehmlichkeiten, die den Dauerkarteninhabern und Fans durch die Absage entstanden sein könnten.