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Mitgründer von L'Osteria bei Rallye verunglückt: Schwer verletzte Beifahrerin berichtet aus Intensivstation

Palma (Mallorca, Spanien) – Klaus Rader (†63), einer der Gründer der Gastronomie-Kette L'Osteria, kam am Freitag bei einem schweren Unfall während einer Rallye auf Mallorca ums Leben. An seiner Seite saß seine Beifahrerin, die Rennfahrerin Christina Ettel (39). Sie überstand den Unfall schwer verletzt und befindet sich weiterhin auf der Intensivstation. Nun äußerte sie sich erstmals zu dem tragischen Vorfall.

Im Gespräch mit der Bild-Zeitung schilderte Christina Ettel telefonisch: „Ich liege derzeit auf der Intensivstation eines privaten Krankenhauses in Palma. Ich habe mehrere Wirbelbrüche sowie Prellungen erlitten.“ Sie betonte: „Ich hatte großes Glück, denn ich bin nicht querschnittsgelähmt und kann mich bewegen. Die Ärzte haben mir versichert, dass eine vollständige Genesung möglich ist.“

Ettel erklärte, dass sie vom Tod Raders Kenntnis habe, was ihr „unendlich weh tut“. Die beiden kannten sich erst seit kurzer Zeit. An den Unfall selbst könne sie sich nicht erinnern: „Ich weiß nicht, was genau passiert ist. Nach dem Crash war ich kurz bewusstlos, aber immer wieder überkommen mich die Schockmomente“, so die Rennsportlerin gegenüber der Zeitung.

Nach Angaben der Berichte hat sie die Fotos vom zerstörten Fahrzeug noch nicht gesehen. Auch Details zum Unfallhergang wurden ihr bislang nicht mitgeteilt, um ihre Genesung nicht zu gefährden.

Christina Ettel, gebürtige Bayerin und wohnhaft in Niederösterreich, beschreibt sich selbst als selbstständige Unternehmerin im Marketing- und Motorsportbereich. Im Jahr 2024 gewann sie gemeinsam mit Rallye-Fahrer Luca Pröglhöf (27) den „ADAC Opel Electric Rally Cup“.

Klaus Rader, ein begeisterter Rennfahrer, war am 9. Oktober während der Rallye „550 Challenge Mallorca“ auf einer Bergstraße im Norden der Insel unterwegs. Gegen 13 Uhr ereignete sich der folgenschwere Unfall.

Im Gebiet Serra de Tramuntana nahe Vinyes Mortitx verlor Rader offenbar die Kontrolle über seinen Porsche. Das Fahrzeug durchbrach eine Leitplanke und stürzte mit ihm und Ettel in eine Schlucht. Rader verstarb noch an der Unfallstelle, seine Beifahrerin wurde schwer verletzt in eine Klinik in Palma eingeliefert.

„Am kommenden Mittwoch werde ich ein Halogestell erhalten, das meinen Kopf und die Halswirbelsäule stabilisiert, sowie ein Korsett für den Brustbereich“, berichtete Ettel der Bild-Zeitung.

Nach dem Tod ihres Mannes wandte sich Klaus Raders Ehefrau Viky in den sozialen Medien an die Öffentlichkeit. In ihrer Erklärung bat sie um Privatsphäre und Raum zum Trauern. Das Paar hatte gemeinsam vier Kinder, zudem brachte Rader zwei weitere aus einer früheren Beziehung mit.