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Shubitidze äußert sich zur Torwartfrage vor dem Derby und nennt den Schlussmann gegen Hoffenheim

Aue – Bezirksderby, Top-Spiel und vermutlich ausverkauftes Stadion: Wenn der FC Erzgebirge Aue am Samstag um 16 Uhr beim Chemnitzer FC antritt, stehen sich zwei Schwergewichte der Regionalliga Nordost gegenüber.

Die Himmelblauen sind auf Revanche für das Halbfinal-Aus im Sachsenpokal vor vier Monaten aus und der Schacht möchte seine Ungeschlagenheit bewahren, um bei einem Sieg weiter in der oberen Tabellenregion mitzuspielen. Für beide Erzrivalen steht also viel auf dem Spiel.

Vor diesem Hintergrund wollte TAG24 von Khvicha Shubitidze (51) wissen, ob es sinnvoll wäre, auf die Erfahrung und Routine von Martin Männel (38) zu bauen und ihn im Tor aufzustellen. Schließlich hatte Kaderplaner Steffen Ziffert zu Saisonbeginn betont, dass der 38-Jährige immer dann einspringt, wenn das Team seine Erfahrung benötigt.

„Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment für Max Uhlig (19), vor über 12.000 Zuschauern zwischen den Pfosten zu stehen. Was sollte dagegen sprechen?“, stellte Shubitidze bei der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Spiel klar. Die Nummer eins im Tor steht fest.

„Martin ist ein absoluter Profi. Ich habe mich gestern nochmals mit ihm ausgetauscht und ihm dafür gedankt, dass er sich zurücknimmt. Das ist für einen Torhüter seines Kalibers nicht selbstverständlich“, erklärte der 51-Jährige.

Trotzdem werde man die Entscheidung intern noch einmal besprechen. Shubitidze fügte hinzu: „Ich sehe nicht, dass es zwingend notwendig ist, Martin ins Tor zu stellen. Einer von beiden (Uhlig) muss schließlich auch seine Pflicht erfüllen und vor großem Publikum spielen. Der Zweite (Männel) macht das sowieso mit links. Deshalb gibt es aktuell keinen Diskussionsbedarf. Ich vertraue auf beide Torhüter.“

Bleibt es dabei, dass Uhlig im Derby gegen den CFC im Tor steht, wird Männel sein Debüt in der Startelf dieser Saison eine Woche später im DFB-Pokal feiern. „Er hat sein Spiel gegen Hoffenheim. Das steht von Anfang an fest“, verriet „Shubi“ bereits.