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Ungewöhnliche Spielunterbrechung beim Handball-Champion: Plötzlich wird der Boden zum größten Gegner!

Von Malte Zander

Magdeburg – Der SC Magdeburg bleibt in der Bundesliga weiterhin ungeschlagen. Am Sonntag setzte sich der SCM vor 6600 Zuschauern mit 38:30 (23:14) gegen die HSG Wetzlar durch – trotz mehrerer kurioser Unterbrechungen während der Partie.

Magdeburg startete im Angriff sehr fokussiert, hatte jedoch auch das Glück, dass zwei Würfe nach Treffern am Pfosten bzw. an der Latte zurückprallten. Zudem fand Torwart Dominik Kuzmanovic (insgesamt 14 Paraden) schnell seinen Rhythmus, sodass der deutsche Meister früh eine Fünf-Tore-Führung herausspielte (9:4/10.).

Obwohl die Magdeburger nicht fehlerfrei agierten, kompensierten sie ihre Fehlwürfe durch eine starke Defensivleistung. Außerdem trafen die Gäste mehrfach das Aluminium, konnten aber die Abpraller nicht für sich nutzen. So ging es mit einem klaren Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel nutzte Wetzlar technische Nachlässigkeiten der Magdeburger, um den Rückstand etwas zu verkürzen. In der Pause hatte Magdeburg taktisch reagiert: Der starke Felix Claar wurde zur Belastungssteuerung vom Feld genommen, während Antonio Serradilla nun mehr Einsatzzeiten in der Abwehr bekam.

Der SCM stabilisierte sich schnell, baute den Vorsprung erneut auf (30:21/43.) aus und sicherte sich damit den Sieg. Bester Torschütze des SCM war Felix Claar mit acht Treffern.

Besonders bemerkenswert: Im Verlauf der Partie mussten sämtliche Sponsor-Aufkleber vom Spielfeld entfernt werden, da sie sich nach und nach gelöst hatten – einzig im Bereich des Sechsmeterraums blieben sie bis zum Schlusspfiff haften.