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Krank bei der Tor-Gala: Bayern-Trainer Kompany sieht das Spitzenspiel überwiegend sitzend

Von Manuel Schwarz

München – Der angeschlagene Bayern-Coach Vincent Kompany (40) erlebte die Partie seines Teams gegen RB Leipzig aus einer ungewohnten Perspektive.

Anstatt wie gewohnt energisch und gestenreich von der Coaching-Zone aus zu agieren, verfolgte der Belgier das Spiel größtenteils im Sitzen auf der Bank.

Sportdirektor Christoph Freund (49) erklärte während der Halbzeitpause, als die Münchner bereits mit 3:0 führten, bei Sky: „Er ist nicht ganz fit, deshalb sitzt er viel. Wir haben daher abgesprochen, dass unsere Co-Trainer heute etwas mehr stehen. Er fühlt sich etwas krank und angeschlagen.“

Freund fügte hinzu, dass der Trainer dennoch „eine ganz normale Ansprache gehalten“ habe. „Alles in Ordnung soweit.“

Die Anleitung der Spieler an der Seitenlinie übernahm stattdessen Kompanys Assistent Aaron Danks.

Im Vorfeld war im TV zu sehen, wie Kompany zum Spielbeginn die Treppen zum Spielfeld nur mit Unterstützung hochstieg.

In der Pause verzichtete der Trainer darauf, die Treppen zu nehmen, und verließ den Innenraum stattdessen über einen Ausgang in einer Ecke des Stadions.

Begleitet von Teamarzt Roland Schmidt und Kollege Rodyse Munienge kehrte der 40-jährige Coach auf diesem Weg ebenfalls zurück.