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Nach gravierenden Vorwürfen: Harte Strafe für ehemaligen Biathlon-Funktionär

Lausanne (Schweiz) – Er hat die Interessen anderer aufs Spiel gesetzt. Nun wurde das endgültige Urteil gegen den ehemaligen Generalsekretär des moldauischen Biathlonverbands gefällt.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne bestätigte die zehnjährige Sperre gegen Petru Bria. Diese Entscheidung baut auf der zuvor von der Biathlon Integrity Unit (BIU) verhängten strengen Sanktion auf. Bria ist dadurch für jegliche Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Sport gesperrt.

Das Verbot umfasst nicht nur die Teilnahme an Wettkämpfen, sondern auch die Beteiligung an Veranstaltungen und anderen sportbezogenen Tätigkeiten. Außerdem ist es ihm untersagt, Kontakt zu Personen aus dem Biathlon-Umfeld aufzunehmen.

Nach Angaben von CAS und BIU beruht die Strafe auf verschiedenen Verstößen gegen den Integritätskodex der Internationalen Biathlon-Union (IBU). Unter anderem wird Bria vorgeworfen, Menschen in seinem Umfeld körperlich und psychisch belastet zu haben.

Während der Untersuchungen habe er zudem nicht mit den Ermittlern kooperiert, den Ablauf des Verfahrens verzögert und eine erforderliche Stellungnahme nicht eingereicht.

"Die Sanktion spiegelt die Schwere der Verstöße wider, die Verantwortung, die mit einer leitenden Funktion einhergeht, sowie die Notwendigkeit, den Ruf, die Sicherheit und die Integrität des Sports zu bewahren", erläuterte die BIU bereits am Montagnachmittag die Beweggründe für die Entscheidung.

Zu den konkreten Anschuldigungen wurden jedoch keine weiteren Details veröffentlicht. Eine Stellungnahme des moldauischen Verbands zum Urteil gegen Bria steht noch aus.