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Überraschung am Millerntor: Kapitän verlässt nach fünf Jahren das Team

Hamburg – Jackson Irvine (33), der Kapitän des FC St. Pauli, wird den Verein verlassen. Der australische Mittelfeldspieler hat einen neuen Vertrag bei einem Klub in Japan unterschrieben.

Eigentlich hatte der Spieler auch nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga seine Loyalität gegenüber den Kiezkickern bekundet, doch nun trennen sich die Wege von Verein und Spieler doch.

Wie der FC St. Pauli bekannt gab, schließt sich Irvine dem japanischen Klub Cerezo Osaka an. Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Sportdirektor Andreas Bornemann (54) erklärte: „Nach seiner Rückkehr von der WM kam Jackson mit dem Wunsch auf uns zu, den Wechsel nach Japan zu realisieren. Nach intensiven Gesprächen haben wir seinem Wunsch entsprochen. Wir bedanken uns bei Jacko für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.“

Der australische Nationalspieler fehlte bereits am Dienstag beim Training. Auf Nachfrage teilte der Verein mit, dass der 33-Jährige ein individuelles Trainingsprogramm absolviere.

Trainer Marcel Rapp (47) bleibt somit bis zum ersten Spiel am Sonntag noch Zeit, einen neuen Kapitän zu ernennen.

Insgesamt bestritt Irvine 153 Partien für die Kiezkicker, erzielte 15 Treffer und bereitete 21 Tore vor. Als Spielführer führte er die Mannschaft 2024 zurück in die Bundesliga.

Erstmeldung um 10:53 Uhr, zuletzt aktualisiert um 11:11 Uhr.