So viele Kilometer legen Dynamo-Fans in der neuen Zweitliga-Saison zurück
Dresden – Durch drei Aufsteiger aus der 3. Liga und drei Absteiger aus der Bundesliga hat sich im Unterhaus einiges verändert. Auch der Abstieg von einigen Vereinen in die 3. Liga hat die Mannschaften neu gemischt. Dadurch entfallen einige längere Fahrten, sodass die reisefreudigen Dynamo-Anhänger insgesamt weniger Kilometer bei den Auswärtsspielen zurücklegen müssen als in der vergangenen Saison.
Wer alle 17 Auswärtsausflüge in dieser Spielzeit mitmacht, kommt laut Google Maps auf eine Gesamtdistanz von 13.852 Kilometern, gemessen von Stadion zu Stadion. Im Vergleich zum Vorjahr sind das fast 3.000 Kilometer weniger.
Durch den Aufstieg von Cottbus hat sich zudem die bisher kürzeste Strecke für Dynamo geändert. Energie löst Hertha ab – nur 109 Kilometer trennen diese beiden Stadien. Die Berliner rücken mit 202 Kilometern auf Platz zwei der kürzesten Fahrten, gefolgt von Magdeburg, das mit 240 Kilometern an dritter Stelle steht.
Die beiden längsten Auswärtsfahrten aus der letzten Saison fallen in diesem Jahr weg, da Elversberg in die Bundesliga aufgestiegen ist und Düsseldorf nun in der 3. Liga spielt.
Für die aktuelle Spielzeit ist der Weg zum Betzenberg in Kaiserslautern mit 578 Kilometern die weiteste Auswärtsfahrt. Direkt dahinter folgt das Holstein-Stadion in Kiel mit 571 Kilometern, gefolgt von der BBBank-Arena in Karlsruhe mit 555 Kilometern. Insgesamt gibt es bei Dynamo nur fünf Touren, die mehr als 500 Kilometer umfassen.
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Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in dieser Saison neue Auswärtsziele: Osnabrück, Cottbus, Heidenheim, St. Pauli und Wolfsburg. Die Partie in der VW-Arena in Wolfsburg findet allerdings erst am 34. und letzten Spieltag statt.
Während die schwarz-gelben Anhänger bereits viele Stadien besucht haben, ist Wolfsburg das einzige neue Ziel in der Liste.
Der VfL Wolfsburg stieg 1995 in die Bundesliga auf, genau in dem Jahr, als Dynamo abstieg und seitdem nicht mehr im Oberhaus vertreten war. Die Wölfe gehörten bisher regelmäßig zur Bundesliga – bislang ohne Gastspiel in Dresden.