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St.-Pauli-Blog: Kiezklub erhält zahlreiche Vorschläge bei Suche nach neuer Stadionhymne

Hamburg – Der FC St. Pauli hat seinen positiven Trend auch nach der langen Länderspielpause fortgesetzt und einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC eingefahren.

Vor allem die Wahl der beiden Torschützen erwies sich für Trainer Marcel Rapp als richtig. Parallel dazu läuft die Suche nach einer neuen Stadionhymne weiter, wobei der Verein die Frist zur Einreichung der Stimmen verlängern möchte.

In unserem St.-Pauli-Blog findet Ihr stets aktuelle Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten vom Millerntor-Stadion.

Der Kiezklub ist momentan intensiv auf der Suche nach einer frischen Stadionhymne und hat dazu einen Ideenwettbewerb gestartet. Die enorme Anzahl an Einsendungen kam für den Verein überraschend.

Markenchef Martin Drust äußerte sich gegenüber dem Hamburger Abendblatt: Man sei von etwa 3000 eingegangenen Vorschlägen überwältigt gewesen – ursprünglich hatte man nur mit einer hohen zweistelligen Zahl gerechnet. Auch wenn sich unter den mehreren tausend Liedern Wiederholungen befinden, möchte man möglichst viele Beiträge berücksichtigen und die finale Entscheidung deshalb etwas nach hinten verschieben.

Dies geschieht auch im Interesse der Teilnehmer, so Drust. Statt wie zunächst vorgesehen vom 23. bis 25. Oktober wird die Abstimmung erst am darauffolgenden Wochenende durchgeführt. Noch bis Donnerstag, 23.59 Uhr, können Vorschläge für neue Lieder eingereicht werden.

Sportlich konnte Gisli Thórdarson (22) beim FC St. Pauli bisher noch keinen Akzent setzen. Der Leihspieler vom polnischen Klub Lech Posen verletzte sich vor dem Saisonstart und fällt seither aus. Ob er in diesem Jahr noch auf dem Spielfeld zurückkehrt, bleibt fraglich.

Privat läuft es für den Isländer hingegen erfreulich: Auf seinem Instagram-Profil verkündete er zusammen mit seiner Freundin Andrea Marý, dass Nachwuchs erwartet wird. Zu einem Ultraschallbild schrieb er: „die drei von uns 2027🤍“

Lars Ritzka (28) ist zwar nicht der Mann vieler Worte, musste aber nach dem 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC und seinem eigenen Tor Rede und Antwort stehen.

„Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Linksverteidiger, der wegen der Sperre von Tomoya Ando (28) in der Startelf stand. Trainer Marcel Rapp (47) setzte ihn bewusst als linken Innenverteidiger ein, um auch spielerisch neue Impulse zu setzen.

„Als Außenverteidiger habe ich schon lange nicht mehr gespielt, da weiß ich gar nicht mehr, wie sich das anfühlt“, erzählte Ritzka augenzwinkernd und fügte eine kleine Anekdote hinzu: „Ben Voll meinte zu mir, dass er das Gefühl hat, ich werde ein Tor schießen.“

Und tatsächlich behielt er Recht: In der 52. Minute traf Ritzka zum 2:0-Endstand. „Es tut gut, endlich mal ein Standardtor zu erzielen und nicht nur solche zu kassieren.“ Darüber hinaus sorgte er defensiv dafür, dass hinten die Null stand. Vielleicht bekommt er auch in der Partie gegen Hannover 96 nächste Woche wieder eine Chance – der Konkurrenzkampf ist eröffnet.

Abdoulie Ceesay (22) wird beim FC St. Pauli zunehmend wichtiger. Während er anfangs noch mit impulsiven und ungestümen Aktionen auffiel, überzeugt der Gambier inzwischen mit Toren und klaren Entscheidungen.

„Ich arbeite in jedem Training an meinem Abschluss, und es wird von Tag zu Tag besser“, erklärte der 23-Jährige. In dieser Saison erzielte er bereits drei Tore in nur fünf Einsätzen. Entscheidend ist auch das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47).

Der Coach lobte seinen torgefährlichsten Spieler: „Bei Ceesay passiert immer etwas, bei jedem Zweikampf. Entweder gibt’s ein Foul für uns oder der Ball fällt für uns runter. Das ist eine große Qualität.“ Rapp hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ hervor, sondern auch das Spielverständnis des Angreifers. „Er ist nicht nur ein Umschaltspieler, sondern beteiligt sich aktiv am Spiel.“

Saisonübergreifend kommt Ceesay nun auf sechs Tore in acht Partien – eine beeindruckende Quote!

Personell konnte Marcel Rapp (47) gegen den Karlsruher SC beinahe aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten fehlte am Sonntag lediglich Marcus Mathisen (30), der an Problemen an der Fußsohle leidet.

Die zuletzt angeschlagenen Spieler sowie die Nationalspieler, die kürzlich von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt sind, standen allesamt zur Verfügung. Einziger Wermutstropfen ist der gesperrte Tomoya Ando (27).

Für Lukas Benen (34) steht bei der Partie am Sonntag eine Premiere an: Er wird erstmals ein Spiel des FC St. Pauli als Schiedsrichter leiten. Bisher war er nur bei der U23 der Kiezkicker im Einsatz gewesen.

Partien des Karlsruher SC hat Benen bereits zweimal geleitet – beide Male ging der Klub aus Baden als Sieger vom Platz. Ein gutes Omen?

Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab von St. Pauli und half unter anderem dabei, Nikola Vasilj (30) zu einem erstklassigen Torhüter zu entwickeln. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er gemeinsam mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er allerdings nur eine Saison blieb.

Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete der Sommer für Knoop, doch mittlerweile hat er einen neuen Verein gefunden. Der 48-Jährige unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig unter anderem mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.

Der FC St. Pauli startete optimistisch in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Mit dabei waren auch Tomoya Ando (27), der zwar gesperrt ist, sowie Branimir Hrgota (33), Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26), der allerdings nach kurzer Zeit das Training abbrach und eine Runde lief.

Nach etwa einer Stunde verließen Metcalfe und auch Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Runden gedreht hatte, wieder den Platz und gingen in die Kabine.

Die beiden Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29) trainierten hingegen noch nicht mit. Zudem fehlten Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krankgemeldet hatten. Zusätzlich stehen weiterhin Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24) nicht zur Verfügung.

Eric Smith (29) wird mit einem besonderen Gefühl nach Hamburg zurückkehren. Der Profi des FC St. Pauli wurde erst in der vergangenen Woche nachnominiert und absolvierte nun zwei weitere Länderspiele für Schweden.

Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Durch einen Treffer des Ex-Kiezkickers Victor Gyökeres gewannen die Tre Kronors mit 1:0 und verteidigten ihre Tabellenführung.

Für Smith war es eine Premiere: Zum ersten Mal spielte der 29-Jährige über die volle Distanz in einem Länderspiel.

Sam Klein (22) hatte beim FC St. Pauli bisher eine eher untergeordnete Rolle, zeigte jedoch im Spiel gegen Gladbach, warum man ihn im Sommer verpflichtet hat.

„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach dem Match. „Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel. Ein guter Transfer.“

Klein selbst empfand das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und freute sich sichtlich, endlich länger auf dem Platz gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, so der Australier.

Insbesondere das Zusammenspiel mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte gut: „Er ist ein guter Spieler, wir harmonieren gut. Unser Verständnis ist stark, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon im nächsten Spiel gegen den KSC.

Alexander Blessin (53) musste bei seinem ersten Besuch am Millerntor nach zwei Jahren als St.-Pauli-Trainer schmunzeln. Denn prompt passierte ihm etwas Lustiges.

„Ich muss ehrlich sein, aber sagt es nicht weiter“, begann er seine humorvolle Geschichte. „In der Halbzeit bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er seinen Irrtum. „Ich war total im Tunnel und hoffe, dass es niemand bemerkt hat.“ Ein oder zwei seiner ehemaligen Spieler hätten es aber wohl mitbekommen.

Neben der amüsanten Anekdote genoss der 53-Jährige auch den herzlichen Empfang der St.-Pauli-Fans. „Man macht sich Gedanken, aber zum Glück war es richtig schön und herzlich.“

Das Gleiche galt für die Begegnungen mit seinen ehemaligen Spielern und dem Team. „Alles war super.“ Genau so hatte er es sich wohl vorgestellt.

Beim Betreten des Millerntor erhielt Alexander Blessin (53) einen warmen Applaus, ebenso beim Verlesen der Startelf der Gladbacher Gäste.

Vor dem Spiel stand Blessin nach Gesprächen mit vielen Ex-Kollegen wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und beobachtete das Aufwärmen seiner Mannschaft.

Am Mittwoch war Eric Smith (29) erst nachnominiert worden, am Freitag spielte er rund eine Stunde für Schweden im 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina. Er wurde nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt und absolvierte damit seinen dritten Einsatz für die Tre Kronors. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute der ehemalige Kiezkicker Victor Gyökeres (28).

Mit dem Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, bei denen der frühere FCSP-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.

Zurück beim FC St. Pauli haben Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Beide kamen in dieser Saison erst jeweils zu einem Einsatz und kamen zusammengerechnet auf 15 Minuten Spielzeit. Eine schnelle Veränderung ist nicht zu erwarten.

„Grundsätzlich sind sie engagiert im Training und machen es gut“, sagte Trainer Marcel Rapp (47). „Aber es herrscht Konkurrenzkampf, und die anderen machen ihre Sache ebenfalls gut. Es ist schwierig.“

Der Coach betonte jedoch, dass er keine Probleme hätte, Banks und Ahlstrand spielen zu lassen. Die Einwechselspieler hätten in dieser Saison gezeigt, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter werde. Nur das Duo hatte bisher zu wenig Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC St. Pauli auf mehrere Profis verzichten. Neben Langzeitverletzten und Nationalspielern fehlen auch drei weitere Akteure.

Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag zwar schon wieder ein Teiltraining mit der Mannschaft auf, wird aber nicht spielen können. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, stellte Trainer Rapp klar. Auch Marcus Mathisen (30) steht nicht zur Verfügung, da er Probleme an der Fußsohle hat. Beide sollen in der kommenden Woche wieder vollständig ins Training einsteigen.

Tomoya Ando (28), der sich Rückenprobleme zugezogen hat, drehte immerhin schon seine Runden. „Man hatte befürchtet, dass es schlimmer ist, aber so schlimm ist es nicht“, erklärte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“

Bei den Langzeitverletzten zeichnet sich weiterhin ein unterschiedliches Bild: Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut Trainer wieder mit dem Laufen, doch es sei noch ein langer Weg. Besser sieht es bei Rony Jansson (22) aus, der wieder ins Training einsteigen soll.

Ganz anders ist die Lage bei Gisli Thórdarson (22). „Er ist noch weit entfernt. Dieses Jahr wird es vermutlich schwer“, gab Rapp zu. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Während Eric Smith (29) mit Schweden unterwegs war, kehrte Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurück, wenn auch nur teilweise – der Angreifer hatte zuletzt mit Fersenproblemen zu kämpfen.

Nicht dabei sind weiterhin Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Fußsohlenbeschwerden leidet. Zurück von ihren Nationalmannschaftsreisen sind Tomoya Ando (27), der wegen Rückenproblemen nur locker trainierte.

Ein besonderes Tor wird Connor Metcalfe (26) lange in Erinnerung bleiben. Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag im Testspiel gegen Brasilien (2:4) das zwischenzeitliche 2:1. „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er im Interview mit dem australischen Verband. „Meine Eltern werden sehr glücklich sein.“

Als er die Aufnahme seines Treffers sah, konnte er die Szene kaum beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt vorgelegt und dann voll getroffen. Als ich wieder aufschaute, schlug der Ball schon im oberen Eck ein.“

Trotz des sehenswerten Tores verzichtete der 26-Jährige auf ausgiebigen Jubel: „Ich hatte nicht mehr die Kraft, zur Eckfahne zu rennen und einen Salto zu machen.“

Metcalfe verriet außerdem, dass das Tor kein Zufall war: „Der Trainer hatte vor dem Spiel gesagt: Wenn ihr in die Halbräume kommt, dann einfach abziehen.“ Da er keine Anspielstation sah, schoss er mit seinem „ordentlichen linken Fuß“ einfach drauf. „Ich habe es versucht, und es ist lustig, dass es geklappt hat.“

Im 42. Länderspiel war es erst sein drittes Tor, aber eines, an das er sich lange erinnern wird.

Große Freude bei Eric Smith (29): Der Defensivspieler des FC St. Pauli wurde vom Verband nachnominiert, da mehrere Spieler im schwedischen Team erkrankt sind.

Für Smith und Schweden stehen in den kommenden Tagen zwei Partien auf dem Programm: Am Freitag (20.45 Uhr) gegen Bosnien-Herzegowina, wo es auch zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) kommt, sowie am Montag (5. Oktober, 20.45 Uhr) gegen Rumänien.

Smith hat bereits zwei Einsätze für die Tre Kronors absolviert, war aber bei der WM im Sommer ohne Spielzeit geblieben.

Mit lediglich 676,2 gelaufenen Kilometern rangiert der FC St. Pauli in dieser Statistik auf dem letzten Platz der zweiten Liga. Louis Oppie (24) zeigte sich darüber überrascht: „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“

Die Zahlen könnten jedoch auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker weniger, dafür aber intelligenter. „Für mich gibt es Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern nur fünf, die aber extrem gefährlich sind“, erklärte der 24-Jährige, der selbst in vielen Laufstatistiken unter den Top 20 ist – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).

„Unser Spiel basiert darauf, die Linie rauf und runter zu laufen“, machte Oppie deutlich. Sein Ziel für die kommenden Wochen: der erste Scorerpunkt. „Mein Anspruch ist, aus defensiver Stabilität noch mehr Gefahr nach vorne zu erzeugen. Vor allem meine Flanken müssen noch präziser werden.“

Abdoulie Ceesay (22) gelang mit Gambia eine kleine Sensation in der Afrika-Cup-Qualifikation. In Ghana feierten die Skorpione einen 4:2-Erfolg, womit sie nach zwei Spielen mit zwei Siegen gute Chancen auf die nächste Runde haben. Einziges Manko: Ceesay saß über die volle Distanz auf der Bank.

Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29), der beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland ebenfalls nur auf der Ersatzbank saß. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand dagegen über 90 Minuten auf dem Feld.

Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) nicht so schnell vergessen. Trotz der 2:4-Niederlage im Testspiel gegen Brasilien erzielte der St.-Pauli-Profi ein Tor.

Beim Stand von 1:1 erhielt Metcalfe in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert ins rechte Eck zum 2:1. Obwohl die Socceroos am Ende verloren, wurde der 26-Jährige nach 69 Minuten ausgewechselt. Es war sein drittes Tor im 45. Länderspiel.

Metcalfe wird also mit gemischten Gefühlen nach Hamburg zurückkehren.

Nach einer trainingsfreien Woche hat der FC St. Pauli wieder mit dem Training begonnen.

Während das Team sich mit lockeren Übungen aufwärmte, drehte Branimir Hrgota (33) seine Runden auf dem Platz. Die Probleme mit der Ferse sind offenbar noch nicht völlig ausgeheilt.

Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlte auch Marcus Mathisen (30).

Wie bei St. Pauli saß auch Torhüter Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Dort verfolgte er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg in der Nations League.

Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf und musste bereits zur Pause verletzt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte, dass Sinani für die kommenden Spiele ausfällt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Abdoulie Ceesay (22) ist derzeit einer von nur vier Spielern des FC St. Pauli, die für ihre Nationalmannschaften aktiv sind. Für ihn und Gambia begann am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika Cup.

Ceesay stand im Auftaktspiel gegen Somalia in der Startelf, wurde aber nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf feierte er dennoch, denn sein Team gewann mit 2:1. Am Dienstag folgt das zweite Gruppenspiel gegen Ghana.

Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange am Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner drehten das Spiel spät.

Der Kiezkicker spielte gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Halbzeit aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgte Nestory Irankunda (20) mit einem Traumfreistoß für die Führung.

Diese hielt bis in die Nachspielzeit, ehe Rayan (20) in der 90.+5 Minute den Ausgleich erzielte. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt schon ausgewechselt (84. Minute). Am Dienstag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen.

Tomoya Ando (27) kam am Donnerstag beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay hingegen nicht zum Einsatz.

Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei kamen auch Erinnerungen an seine Zeit beim FC St. Pauli zur Sprache.

„Ihr werdet nie erleben, dass ich negativ über Vergangenes spreche“, betonte der 53-Jährige und sprach insgesamt von einer schönen Zeit. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, jeweils zwei gute und zwei schlechte Phasen, die am Ende zum Abstieg führten.“

Trotz des misslungenen Endes zog er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor. „Ich habe mich als Trainer weiterentwickelt. Man lernt nie aus, und ich bin nicht allwissend. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Am 3. Oktober trifft er mit Gladbach erneut auf seinen Ex-Verein – im Rahmen eines Testspiels.

Seit Dienstag ist klar: Alexander Blessin (53) wird neuer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach. Medienberichten zufolge unterzeichnete der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ den Verein danach.

Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiklub Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit will der Verein die Arbeit der UEC unterstützen, die sich für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Governance im europäischen Fußball einsetzt. Dies gab der Klub am Montagnachmittag bekannt.

Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, um sich für fairere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball starkzumachen. Aus Sicht des Vereins gehören dazu neben einem ausgewogeneren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.

Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedener Größen und Ligen. Ziel ist es, auch jenen Klubs mehr Einfluss in der europäischen Fußballpolitik zu verschaffen, die bisher wenig eingebunden sind.

Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten beim FC St. Pauli räumen. Nun könnte er schon bald ans Millerntor zurückkehren.

Nach Medienberichten gilt der 53-Jährige als aussichtsreicher Kandidat für die vakante Trainerstelle bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diesen Gegner bestreiten die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause ein Testspiel.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren würden.

Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Freundschaftsspiel. Am 3. Oktober (15.30 Uhr) empfangen die Kiezkicker die Bundesligamannschaft von Borussia Mönchengladbach am Millerntor.

Das Testspiel wird über zwei Halbzeiten von je 45 Minuten ausgetragen. Ticketinformationen werden von den Hamburgern zeitnah veröffentlicht.

St.-Pauli-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht. Die Kiezkicker treten dabei unter anderem dreimal am Abend an.

Die Übersicht der Spiele:

Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dies gilt ebenso für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte bestreitet eine Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.