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St.-Pauli-Blog: Kiezkicker empfangen den VfL Wolfsburg zum Spitzenspiel am Millerntor

Hamburg – Nach zwei Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse befindet sich der FC St. Pauli mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison in der 2. Bundesliga.

Am kommenden Freitag, dem 17., reisen die Braun-Weißen erneut ins Trainingslager nach Flachau in Österreich.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse rund ums Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Fans können ihre Planungen vorantreiben: Die DFL gab am Mittwoch die exakten Anstoßzeiten für die Zweitliga-Partien der Spieltage 3 bis 6 bekannt. Dabei steht unter anderem am Samstagabend ein Highlight an: Der FC St. Pauli empfängt den VfL Wolfsburg zum Topspiel.

Darüber hinaus bestreiten die Kiezkicker noch ein weiteres Abendspiel sowie zwei Partien am Sonntagnachmittag.

Die Übersicht der Spielansetzungen:

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Nach seinem Abschied vom FC St. Pauli scheint Torwart Nikola Vasilj (30) einen neuen Verein gefunden zu haben. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wechselt der Schlussmann nach Saudi-Arabien zu Al Diriyah.

Dem Bericht zufolge hat der 30-Jährige bereits den medizinischen Check bestanden und einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.

In fünf Jahren absolvierte der bosnische Nationalkeeper für St. Pauli 167 Pflichtspiele. Im Jahr 2024 gelang der Aufstieg in die Bundesliga, die in der vergangenen Saison wieder verlassen wurde. Kurz darauf gab er seinen Abschied bekannt.

Auch das nächste Testspiel steht fest: Im Rahmen des Trainingslagers in Flachau (17. bis 25. Juli) trifft der FC St. Pauli am 19. Juli auf den kroatischen Erstligisten HNK Gorica.

Das Duell im Gartengestaltung Winkelhofer Stadion in Grödig wird um 16 Uhr angepfiffen, teilten die Kiezkicker am Freitag mit.

Somit absolvieren die Braun-Weißen in Österreich zwei Testspiele. Das zweite findet am 24. Juli gegen den AFC Bournemouth statt.

Transferupdate beim FC St. Pauli: Der schwedische Angreifer Branimir Hrgota (33) verstärkt die Kiezkicker zur neuen Saison.

Der gebürtige Bosnier war zuletzt vereinslos und wechselt daher ablösefrei ans Millerntor. Der 33-Jährige bringt 14 Jahre Erfahrung im deutschen Profifußball mit. 2012 wechselte Hrgota in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach, vier Jahre später ging es weiter zu Eintracht Frankfurt. 2019 wechselte er schließlich zur SpVgg Greuther Fürth, wo er sieben Saisons verbrachte – sechs davon als Kapitän.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigt sich erfreut über den Zugang und beschreibt Hrgota als einen flexiblen Spieler, der das Offensivspiel der Kiezkicker bereichern wird. Auch Hrgota, der bereits als Gastspieler oft am Millerntor auflief, freut sich auf seine neue Herausforderung in Hamburg.

Cheftrainer Marcel Rapp (47) äußerte sich überzeugt: Der Schwede wisse genau, „worauf es in dieser Liga ankommt“. „Er ist ein äußerst intelligenter Spieler, der Räume erkennt und dank seiner Technik auch unter Druck stets Lösungen findet, den Abschluss sucht und seine Mitspieler einsetzt. Zudem zeichnet ihn seine Qualität bei Standardsituationen aus“, lobte Rapp den Neuzugang.

Von Null auf Hundert: Der FC St. Pauli startet mit einer kurzen Vorbereitungszeit in die kommende Zweitliga-Saison. Am Dienstag gab die DFL die genauen Anstoßzeiten der ersten beiden Spieltage bekannt.

Die Saison beginnt für den FCSP am Sonntag, dem 9. August, um 13:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nur fünf Tage später, am Freitag, dem 14. August, steht um 18:30 Uhr das Auswärtsspiel bei Holstein Kiel auf dem Programm.

Die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 3 bis 6 sollen laut DFL in der nächsten Woche veröffentlicht werden.

„Das ist ein unvergleichlicher politischer Eingriff“, kritisierte St.-Pauli-Präsident und DFB-Vize Oke Göttlich (50) in einem Interview mit dem NDR die Entscheidung der FIFA, die Rote Karte des US-Stürmers Fabian Balogun (35) nachträglich zurückzunehmen – ausgelöst durch den Einfluss von Donald Trump (70).

„Autokratische Regime üben hier einen entscheidenden Einfluss auf die Entscheidungsgewalt des unabhängigen Fußballs aus, was schlichtweg unerträglich ist“, fügte er scharf hinzu. Hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der FIFA und ihres Präsidenten Gianni Infantino (56) sei dies ein „Desaster“, so Göttlich weiter. „Der Fußball verliert an Integrität. Das ist ein Einschnitt, der nicht hingenommen werden darf. Deshalb muss gehandelt werden!“

Zweiter Sieg im zweiten Testspiel: Nach dem 6:2-Erfolg gegen Altona 93 am Samstag gewann der FC St. Pauli mit 3:1 bei Kickers Emden.

Die Gastgeber gingen vor 3.500 Zuschauern im Ostfriesland-Stadion durch Luc Ihorst in der 13. Minute in Führung, bevor die Kiezkicker das Spiel durch Tore von Taichi Hara (28.), U23-Offensivspieler Haron Sabah (46.) und Martijn Kaars (75.) drehten.

Der FCSP in der Aufstellung:

Erste Halbzeit: Voll – St. John, Mathisen, Nemeth – Saliakas (30. Schmitz), Fujita, Klein, Oppie – Jones (30. Sabah), Hara, Banks

Zweite Halbzeit: Voll – Westphal, Andō, Ritzka – Pyrka, Rasmussen, Schmidt, Schmitz (60. Schmidt), Ahlstrand – Kaars, Ceesay

Ein schmerzlicher Rückschlag: Mit Jackson Irvine (33) und Connor Metcalfe (26) schieden am Freitag die letzten verbliebenen St.-Pauli-Spieler bei der Weltmeisterschaft auf dramatische Weise aus.

Die australische Nationalmannschaft verlor im Elfmeterschießen gegen Ägypten, nachdem zwei Strafstöße vergeben wurden.

Während Metcalfe zu Beginn der Verlängerung ausgewechselt wurde, stand Irvine die gesamte Spielzeit auf dem Feld. Er trat auch im Elfmeterschießen an und verwandelte seinen Versuch – jubeln durften jedoch die Afrikaner.

Eric Smith (29), der nach dem WM-Aus der Schweden sicher bereits die Heimreise aus den USA angetreten hat, steht nun vor der Entscheidung, ob es zurück nach Hamburg geht.

Vorerst nicht, denn wie Sportchef Andreas Bornemann (54) dem Hamburger Abendblatt bestätigte, gönnt sich der Verteidiger nach dem Turnier eine etwa dreiwöchige Auszeit. Doch was danach kommt, ist offen. Smith würde den FC St. Pauli gerne verlassen – das steht fest.

Im Gegensatz zu früheren Transferperioden scheinen sich Spieler und Klub diesmal einig zu sein: Bei einem passenden Angebot soll einem Wechsel zugestimmt werden. Konkrete Offerten liegen bislang noch nicht vor, doch es gibt Interesse. Laut Abendblatt zeigen unter anderem der italienische Serie-A-Klub FC Bologna sowie der belgische Rekordmeister RSC Anderlecht Interesse. Zudem beschäftigen sich auch englische Zweitligisten wie Birmingham City und der FC Burnley mit Smith.

Die DFL hat am Donnerstagmittag veröffentlicht, dass der FC St. Pauli seine erste Zweitliga-Saison nach dem Abstieg mit einem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth im Millerntor-Stadion beginnt.

„Wir freuen uns sehr, mit einem Heimspiel in die neue Saison zu starten und diese auch am Millerntor beenden zu dürfen. Wann wir gegen welchen Gegner antreten, ist angesichts der engen Leistungsdichte der Liga zweitrangig. Wichtig ist uns vor allem, erfolgreich in die Spielzeit zu starten“, erklärte Sportchef Andreas Bornemann (54) zu den Spielansetzungen.

Bereits an Spieltag zwei trifft das Team von Trainer Marcel Rapp auf dessen ehemaligen Verein Holstein Kiel. Am dritten Spieltag kommt es zum Duell FC St. Pauli gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Hansestadt. Das Absteiger-Duell gegen den VfL Wolfsburg – zu dem kürzlich Ex-St.-Pauli-Leistungsträger Hauke Wahl wechselte – findet am fünften Spieltag (11. bis 13. September) am Millerntor statt. Das wohl brisanteste Aufeinandertreffen der Liga erwartet die Fans im November, wenn Dynamo Dresden zu Gast bei St. Pauli ist.

Die Hinrunde endet mit einem Spiel bei Eintracht Braunschweig. Vorher empfangen die Kiezkicker am 16. Spieltag (18. bis 20. Dezember) noch Hertha BSC. Alle Termine sind auf der offiziellen DFL-Webseite einsehbar.

Vor knapp einer Woche starteten die Kiezkicker unter dem neuen Cheftrainer Marcel Rapp (47) mit der Vorbereitung. Wie die Stimmung im Team aktuell ist, verriet David Nemeth (25) nach dem Testspiel gegen Altona 93.

„Sehr gut“, beschrieb der Verteidiger die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. „Wir sind alle positiv gestimmt und kommen gern zum Training. Auch wenn das Training wirklich anstrengend ist“, fügte er lachend hinzu. „Wir bauen uns gegenseitig auf, lachen viel – und ich glaube, das ist das Wichtigste.“

Der Verein gab am Mittwoch bekannt, dass die Saisoneröffnung am Millerntor mit einem Testspiel gegen den spanischen Aufsteiger RC Deportivo de A Coruña am 1. August stattfinden wird.

Gegen den Rückkehrer aus der LaLiga sind insgesamt 120 Minuten Spielzeit geplant, um den Spielern vor dem Start der neuen Saison möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. Nach zwei jeweils 45-minütigen Halbzeiten folgt ein weiterer Spielabschnitt von 30 Minuten.

Mit diesem Spiel soll auch dem Christopher Street Day (CSD), der am selben Tag stattfindet, symbolisch Tribut gezollt werden.

Die WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko hat die K.o.-Phase erreicht – und alle vier WM-Teilnehmer vom FC St. Pauli sind noch dabei.

Eric Smith (29) trifft mit Schweden am Dienstag (23 Uhr) auf die französische Startruppe. Ein Weiterkommen wäre eine Sensation.

Nikola Vasilj (30) und Bosnien-Herzegowina spielen am Donnerstag (2 Uhr) gegen Gastgeber USA, die klar favorisiert sind.

Jackson Irvine (33) und Connor Metcalfe (26) treten am Freitag (20 Uhr) mit Australien gegen Ägypten an – als Außenseiter.

Es ist offiziell: Einen Tag nach dem Trainingsauftakt verpflichtete der FC St. Pauli den dänischen Innenverteidiger Marcus Mathisen. Der 30-Jährige kommt ablösefrei vom künftigen Liga-Konkurrenten 1. FC Magdeburg.

Mathisen, der bei Dänemarks Spitzenclub FC Kopenhagen ausgebildet wurde, spielte die letzten zwei Jahre in Magdeburg und brachte es insgesamt auf 94 Zweitliga-Einsätze.

„Wir suchten einen erfahrenen Innenverteidiger mit Zweitliga-Erfahrung, der keine lange Eingewöhnungszeit braucht“, erklärte Sportchef Andreas Bornemann in der Vereinsmeldung.

Verstärkung für St. Pauli? Wie die „BILD“ berichtet, haben die Kiezkicker offenbar die Verpflichtung von Marcus Mathisen vom 1. FC Magdeburg kurz vor dem Abschluss. Sie sollen sich gegen andere Klubs, darunter Hertha BSC und Holstein Kiel, durchgesetzt haben. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft aus, sodass er ablösefrei zu haben ist.

Nach den Abgängen von Hauke Wahl (32) und Karol Mets (33) herrscht im Abwehrzentrum ein Bedarf.

Freude bei St. Paulis WM-Teilnehmern: Sowohl Eric Smith (29) als auch Jackson Irvine (33) und Connor Metcalfe (26) dürfen sich über den Einzug ins WM-Achtelfinale freuen.

Smith kam mit Schweden zwar nur zu einem 1:1 gegen Japan, zog aber als einer der besten Gruppendritten weiter. Der 29-Jährige stand auch diesmal nicht auf dem Platz.

Irvine und Metcalfe reichte mit Australien ein 0:0 gegen Paraguay, um als Gruppenzweite weiterzukommen. Beide starteten in der Anfangsformation. Metcalfe spielte durch, wurde jedoch zwischendurch wegen einer blutenden Verletzung behandelt, nachdem er einen gegnerischen Hacken ins Gesicht bekam. Irvine wurde in der 84. Minute ausgewechselt.

Torwart Nikola Vasilj (30) qualifizierte sich mit Bosnien-Herzegowina durch ein 3:1 gegen Katar als einer der Gruppendritten für die nächste Runde.

Der DFB hat die zeitgenauen Anstoßzeiten der ersten Pokalrunde bekanntgegeben. Der FC St. Pauli muss am Sonntag, dem 23. August, um 18 Uhr bei Rot-Weiss Essen im Stadion an der Hafenstraße antreten.

Ein weiteres Spiel findet jedoch auch am Millerntor statt: Das Pokalduell zwischen Oberligist Lüneburger SK Hansa und Werder Bremen ist für Samstag, den 22. August, um 15:30 Uhr angesetzt und wird im St.-Pauli-Stadion ausgetragen.

Das Ende einer großen Fehlentwicklung: Fin Stevens (23) verlässt den FC St. Pauli und wechselt in die dritthöchste englische Spielklasse zum Leyton Orient FC, wie der Verein am Dienstag bekanntgab.

Der Waliser war 2024 vom FC Brentford an die Elbe gekommen, kam seitdem jedoch nur zu drei Pflichtspieleinsätzen für die Braun-Weißen.

„Ich habe mich beim FC St. Pauli und in Hamburg sehr wohlgefühlt, wünsche mir aber eine größere Rolle im sportlichen Bereich. Für mich ist es wichtig, wieder regelmäßig zu spielen – diese Chance sehe ich bei Leyton Orient“, erklärte Stevens zum Abschied.

Der nächste Testspielgegner steht ebenfalls fest: Am kommenden Dienstag, dem 30. Juni, tritt der FC St. Pauli bei Regionalliga-Absteiger Altona 93 an. Die Partie in der Adolf-Jäger-Kampfbahn beginnt um 18 Uhr.

Tickets dafür sind ab sofort im AFC-Ticketshop erhältlich.

Für die Kiezkicker ist das das erste Vorbereitungsspiel des Sommers. Weitere Testspiele folgen gegen Kickers Emden (4. Juli) und SV Babelsberg (11. Juli).

Nun ist es offiziell: Der VfL Wolfsburg hat Hauke Wahl (32) vom Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli verpflichtet. Der gebürtige Hamburger unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029, teilte der niedersächsische Club mit.

„Obwohl der Verein abgestiegen ist, bleibt Wolfsburg für mich eine top Adresse. Ich freue mich, dass der Transfer geklappt hat und ich direkt beim Trainingsstart in dieser Woche dabei sein kann, um mein neues Umfeld kennenzulernen“, sagte Wahl in einer VfL-Mitteilung.

Drei Jahre spielte Wahl für St. Pauli, mit denen er 2024 den Aufstieg in die Bundesliga feierte. Insgesamt absolvierte er 105 Spiele für die Hamburger. Zuvor war er bei Holstein Kiel aktiv und kam dort auf 235 Einsätze.

Schon seit Wochen gab es Gerüchte über das Interesse des VfL an Wahl. Laut „Hamburger Morgenpost“ haben sich die Wölfe nun final für eine Verpflichtung entschieden. Wahl habe bereits vor einiger Zeit signalisiert, den Klub verlassen zu wollen.

Der FC St. Pauli erhält voraussichtlich eine Ablösesumme zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro sowie mögliche Bonuszahlungen. Wahl war 2023 ans Millerntor gewechselt und erlebte als Stammspieler Auf- und Abstieg mit.

Zurück in die Heimat – und mit langfristiger Perspektive: Nach anderthalb Jahren beim FC St. Pauli kehrte Leihspieler James Sands (25) nach der abgelaufenen Saison zu seinem Stammverein New York City FC zurück.

Dort unterschrieb der US-Amerikaner einen neuen Vertrag bis 2030. „Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Hoffentlich holen wir in dieser Saison einige Titel“, so der Mittelfeldspieler.

Für den FC St. Pauli spielte Sands in 35 Pflichtspielen, erzielte dabei ein Tor und bereitete einen Treffer vor. Verletzungen begrenzten seine Einsätze.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga spielen. Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.