„Willi Kamm, selbstverständlich“: Shubitidze lüftet Aues Erfolgsrezept für das Spiel gegen Magdeburg
Aue – „Ein oder zwei Tore mehr wären durchaus wünschenswert, das weiß er auch“, äußerte Khvicha Shubitidze (52) vor dem letzten Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde (2:1) über Tim Maciejewski (25), der sich die Worte des Trainers zu Herzen nahm und daraufhin einen Doppelpack erzielte.
„Das mache ich mittlerweile jede Woche mit verschiedenen Spielern“, grinste „Shubi“ später verschmitzt. Doch so leicht kam er diesmal nicht davon und musste verraten, wer am Mittwochabend beim Auswärtsspiel in Magdeburg II seinen großen Auftritt haben wird.
„Ganz klar Willi Kamm“, meinte Shubitidze gelassen. Der 24-Jährige, der erst am Montag Geburtstag hatte, wurde nicht nur aufgrund seines jüngsten Ehrentages ausgewählt – vielmehr geht es, ähnlich wie bei Maciejewski, darum, dass er gegen seine ehemaligen Teamkollegen antreten wird.
Kamm, der nach dem Abstieg von Magdeburg ins Lößnitztal wechselte, hat mit seinem entscheidenden 2:1-Siegtor gegen den BFC Preussen am vierten Spieltag bereits bewiesen, dass er das Zeug zum Matchwinner besitzt. In solchen Partien zeigt sich zudem Shubitidzes Fähigkeit, die Mannschaft nicht nur verbal zu motivieren, sondern auch bei der Einwechslung das richtige Gespür zu haben.
Übrigens: Auch Maciejewski konnte bereits als Joker den Siegtreffer erzielen – beim 3:2-Erfolg gegen den BFC Dynamo.
Gerade in dieser englischen Woche ist Shubitidzes Feingefühl gefragt. Wird er am Mittwoch in Magdeburg im Rahmen der Belastungssteuerung für das anschließende Spitzenspiel am Samstag gegen Rot-Weiß Erfurt rotieren oder zum dritten Mal in Folge dieselbe Startelf wie gegen Lok und Luckenwalde ins Rennen schicken?
„Man hat einigen Jungs bereits angesehen, dass sie in der Schlussphase etwas müde waren. Zudem hatten wir noch einige leicht angeschlagene Spieler, wie Linus Queißer. Daher gehe ich davon aus, dass wir ein bis drei Veränderungen in der Anfangsaufstellung vornehmen werden“, erklärte der 52-Jährige.
Das Tor wird weiterhin von Routinier Martin Männel (38) gehütet. Youngster Max Uhlig dürfte nach Ausheilung seiner Schulterverletzung voraussichtlich wieder auf der Bank Platz nehmen. Zumindest zeigte sich der 19-Jährige am Wochenende auf Nachfrage optimistisch.
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