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Transferoffensive geht weiter: Dynamo sichert sich nächsten Neuzugang, doch vorerst noch nicht einsatzbereit

Dresden – Kurz vor dem offiziellen Start der Vorbereitung hat Dynamo Dresden seine Transferaktivitäten nochmals intensiviert: Mit Kenneth Schmidt (24) stellt die SGD bereits den neunten Neuzugang in diesem Sommer vor.

Der Innenverteidiger wechselt ablösefrei vom Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf an die Elbe.

Allerdings wird Schmidt zunächst nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können, da er sich nach einem im Februar erlittenen Kreuzbandriss noch in der Rehabilitationsphase befindet.

Der gebürtige Freiburger, der bereits unter Trainer Thomas Stamm (43) in der zweiten Mannschaft des SC Freiburg aktiv war, bringt frischen Wind nach Dresden.

Schmidt reiht sich damit in die Reihe der bisherigen Neuzugänge Brooklyn Ezeh, Simon Straudi, Nicolai Rapp, Ahmet Muhamedbegovic, Tobias Raschl, Kaan Inanoglu, Robert Wagner und Jonas Sterner ein und ist somit der neunte Neuzugang der SGD.

"Kenneth überzeugt durch seine hohe Schnelligkeit und ein technisch anspruchsvolles Spielaufbauspiel. Nicht umsonst kam er bei Freiburg bereits in der Bundesliga zum Einsatz. Nach seiner Knieverletzung werden wir geduldig mit ihm arbeiten und ihn Schritt für Schritt in das Teamtraining integrieren, sobald seine Reha abgeschlossen ist", erläutert Sportgeschäftsführer Sören Gonther und ergänzt:

"Wir wollten ihn von Beginn der Vorbereitung an im Mannschaftskreis haben, damit er sich frühzeitig als Teil der Gruppe fühlt."

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Ursprünglich plante Dynamo, den Innenverteidiger schon im vergangenen Sommer zu verpflichten, doch Fortuna Düsseldorf war damals schneller als der damalige Sportdirektor Thomas Brendel (50).

Nun gelingt Kenneth Schmidt der Wechsel zur SGD im zweiten Anlauf.

Dies ist möglich, da sein Vertrag bei Düsseldorf nach dem Abstieg der Fortuna nicht mehr gültig ist. Obwohl der neue Sportchef Samir Arabi großes Interesse hatte, den Verteidiger zu behalten, entschied sich Schmidt für Dynamo und die erneute Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Trainer Thomas Stamm.

"Ich freue mich sehr darauf, wieder mit Thomas als Coach zusammenzuarbeiten und viele bekannte Gesichter in der Kabine zu sehen, mit denen ich immer wieder Kontakt hatte. Der Verein hat mir trotz meiner aktuellen schwierigen Situation früh signalisiert, dass sie mich während meiner Reha voll unterstützen wollen. Jetzt konzentriere ich mich darauf, schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückzukehren und die Atmosphäre im Stadion zu erleben", erklärt der Spieler selbst.

Vor etwa anderthalb Jahren erlebte Schmidt einen schweren Schicksalsschlag: Sein Stiefvater griff in Eichstetten seine Mutter und seinen Halbbruder an und schoss durch die Tür ins Kinderzimmer auf beide. Der Mann wurde schließlich von der Polizei erschossen, nachdem er mit einer Schrotflinte und einer Pistole die Straße betrat.