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Okpala fordert mehr Durchschlagskraft im Angriff – Dynamo-Neuzugang begeistert Fans und Dresden

Dresden – Wenn Kennedy Okpala (21) auf dem Platz steht, sehen die Gegenspieler meist nur seine schnellen Richtungswechsel. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit gegen Bochum zeigte der Neuzugang von Dynamo Dresden deutlich, warum der Verein ihn verpflichtet hat. Seine Schnelligkeit ist beeindruckend, doch an der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor muss er noch arbeiten. Zwei vielversprechende Chancen ließ er ungenutzt.

Sein Lupfer, der knapp am Außennetz vorbeiging, wurde 84 Minuten später von einem kollektiven Aufschrei begleitet. Nach einem Eckball verlor er relativ freistehend vor dem Tor den Halt, kam nicht richtig an den Ball und schoss das Leder am Pfosten vorbei.

Das hätte ein perfekter Einstand sein können. Doch was noch nicht ist, kann ja noch werden – davon sind alle Beteiligten überzeugt.

Zunächst fiel daher Okpalas erste Einschätzung nicht allzu euphorisch aus: „Wir haben es wirklich ordentlich gemacht, besonders in der zweiten Halbzeit hatten wir die Kontrolle. Aber am Ende zählen im Fußball die Tore – und Bochum hat mehr erzielt als wir.“

Seine Premiere in Schwarz-Gelb will er sich deshalb nicht vermiesen lassen. „Da muss auf jeden Fall mehr von uns kommen“, betont er.

„Wenn wir das jetzt auswerten und in den nächsten Spielen ein, zwei Dinge verbessern, kann das definitiv was werden“, zeigt er sich zuversichtlich.

Wie genau das funktionieren soll, hat sich Okpala bereits überlegt: „Wir brauchen vor allem mehr Konsequenz nach vorne. Es ist wichtig, dass unsere Pässe präziser ankommen und auch die Abschlüsse entschlossener sind – keine halbherzigen Versuche. Hier in der 2. Bundesliga zählt genau das.“

Der Neuzugang, der sich schnell in Dresden eingelebt hat, findet lobende Worte für seine neuen Mitspieler: „Die Jungs machen es mir sehr leicht, in der Kabine herrscht ein tolles Klima. Die Stadt gefällt mir wirklich gut, ich bin ein großer Fan von Dresden“, freut er sich darüber, nun Teil von Dynamo zu sein.

Auch die Anhänger der SGD haben ihn beeindruckt – bisher kannte er sie nur als Gegner. „Genau dafür spielt man Fußball. Es ist immer wieder ein Gänsehautmoment, in so einem Stadion aufzulaufen. Das weiß ich sehr zu schätzen, das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Beim Spiel gegen Bochum war die Stimmung auf den Rängen allerdings noch nicht auf dem absoluten Höhepunkt. Der wird vermutlich beim nächsten Heimspiel mit einem Sieg kommen – vielleicht sogar mit einem Tor von Okpala. Dann erlebt er, was hier wirklich möglich ist.

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2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende ist Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in die Relegation mit dem Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.