Direkter Konkurrenzwechsel: Kay Seidemann wechselt zu Chemie Leipzig
Leipzig/Greifswald – Nach nur fünf Monaten endet die Zusammenarbeit zwischen Kay Seidemann (26) und der BSG Chemie Leipzig bereits wieder. Der Stürmer schließt sich nun einem unmittelbaren Rivalen an.
Wie der Verein aus Greifswald verkündete, wird Seidemann künftig für den Greifswalder FC auf Torejagd gehen.
Bereits zuvor hatte Chemie mitgeteilt, dass sich der 26-Jährige gegen eine Vertragsverlängerung entschieden und sich einem anderen Klub anschließen wolle. Nun ist dieser Schritt vollzogen.
Der GFC beschreibt den gebürtigen Bad Lauchstädter als einen 1,72 Meter großen Rechtsfuß, der mit seiner Wendigkeit und Kreativität für unerwartete Momente sorgt und seine Mitspieler hervorragend in Szene setzen kann.
Seidemann selbst begründete seine Entscheidung mit den angenehmen Gesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins, der in der Tabelle nur zwei Punkte hinter der BSG liegt: „Ich freue mich sehr auf das Team und darauf, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.“
Nahezu zeitgleich präsentierten die Leipziger mit Elias Kratzer (26) einen fast direkten Ersatz für Seidemann. Der Rechtsaußen wechselt vom West-Regionalligisten Bonner SC, der nach dem Aufstieg einen starken neunten Platz erreichte. Zwischen den Vereinen bestand schon längere Zeit Kontakt und gegenseitiges Interesse.
Kratzer, der seit seinem Wechsel im Oktober 2025 vorwiegend als Joker beim SC eingesetzt wurde, erzielte drei Treffer und bereitete einen weiteren vor – alle auswärts.
Der gebürtige Münchner ist der Regionalliga Nordost bereits vertraut, da er von 2023 bis 2025 in Greifswald spielte.
Trainer Alexander Schmidt (57) zeigte sich begeistert: „Elias ist ein technisch versierter, sehr schneller und beweglicher Spieler. Er sucht gezielt die Eins-gegen-eins-Situationen und ist ein hervorragender Vorbereiter. Mit seinen Dribblingfähigkeiten wird er maßgeblich dazu beitragen, dass wir die gegnerischen Defensivreihen konstant unter Druck setzen können.“