Karate-Spitze aus aller Welt versammelt sich in Chemnitz: „Wir haben sogar Teilnehmer aus Australien dabei“
Chemnitz – Am 3. Oktober findet in Chemnitz das größte Karate-Turnier Sachsens statt. Bei den 7. Internationalen Chemnitz Open werden über 650 Sportlerinnen und Sportler aus neun Ländern erwartet.
Neben zahlreichen deutschen Athleten haben sich bereits Kämpfer aus Tschechien, Polen, Ungarn, Dänemark, Griechenland und der Ukraine angemeldet.
„Sogar Teilnehmer aus Australien sind mit dabei“, berichtet Wettkampfkoordinator Hendrik Klaus (31) vom Veranstalter Bushido Chemnitz. Insgesamt sind mehr als 1000 Starts in unterschiedlichen Alters- und Leistungskategorien vorgesehen.
Das Spektrum der Teilnehmer reicht laut Klaus von den jüngsten Karatekas im Alter von fünf bis sechs Jahren bis hin zu Kämpfern im Alter von etwa 35 bis 40 Jahren.
Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Para-Karate. Dabei treten auch Sportler mit verschiedenen körperlichen oder geistigen Einschränkungen im Wettbewerb an.
Die Karate-Techniken werden individuell auf die jeweiligen Fähigkeiten angepasst: Können bestimmte Bewegungen nicht ausgeführt werden, kommen alternative Techniken zum Einsatz – beim Rollstuhlkarate etwa Armtechniken anstelle von Beintechniken.
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„Bislang liegen uns neun Anmeldungen vor“, erklärt Klaus. Für die Organisatoren ist dies ein positives Zeichen, da im Vorjahr nur eine Anmeldung im Para-Karate-Bereich einging.
Die Veranstaltung findet in der Leichtathletikhalle des Sportforums statt.