Kampfjet-Überwachungsflüge über WM-Arenen: Was dahintersteckt!
Ottawa (Kanada) – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in Mexiko, Kanada und den USA stattfindet, wird von umfassenden Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Während ein Teil dieser Maßnahmen offen sichtbar ist, erfolgt vieles im Verborgenen – dazu zählt auch die Luftüberwachung.
Um die Sicherheit bei diesem Großereignis auch aus der Luft sicherzustellen, setzen die zuständigen Behörden neben Flugverbotszonen zusätzlich auf Patrouillen durch Kampfjets. Dies bestätigte eine Sprecherin des Nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos NORAD gegenüber TAG24.
„Während der Spieltage können NORAD-Flugzeuge in der Luft bleiben, um eine fortlaufende Überwachung des Luftraums sicherzustellen“, erklärte Rebecca Garand auf Nachfrage. Diese Maßnahme sei Teil eines umfangreichen Sicherheitsplans, der nach ihren Angaben in enger Zusammenarbeit mit Partnern auf Bundes- und Kommunalebene für die WM entwickelt wurde.
Darüber hinaus gehören dazu auch von der kanadischen Flugsicherung ausgewiesene Flugbeschränkungszonen.
„NAV CANADA wird für etwa sechs Stunden rund um die Spielzeiten vorübergehende Beschränkungen für den Sichtflug in niedriger Höhe innerhalb der Kontrollzonen des Hafens von Vancouver sowie des Toronto Billy Bishop Flughafens einführen“, so Garand.
Auch in den USA verhängt die Federal Aviation Administration (FAA) an den Spieltagen temporäre Flugverbote für die Stadien und deren unmittelbare Umgebung, jedoch nicht für die gesamte Dauer des Turniers.
„Diese Regelungen sind zeitlich begrenzt und dienen dem Schutz der Bevölkerung sowie aller Beteiligten“, betonte sie.
Wie genau bei einem unerlaubten Eindringen in den Luftraum vorgegangen wird und wie die Überwachungsmaßnahmen im Detail aussehen, wird allerdings nicht offengelegt. „Aus Gründen der operativen Sicherheit“ werden hierzu keine näheren Informationen veröffentlicht.