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Innenverteidiger Gröger erzielt im Pokal sein erstes Tor für Chemnitz: „Endlich hat sich der Knoten gelöst“

Chemnitz – „Endlich hat sich der Knoten gelöst“, zeigte sich CFC-Innenverteidiger Justin Gröger (23) nach seinem ersten Pflichtspieltor für Chemnitz begeistert.

Beim klaren 7:0 (3:0)-Erfolg im Landespokal gegen den Dresdner SC erzielte er per Kopfball das vorentscheidende 2:0: „Ich hoffe, dass es so weitergeht. In der vergangenen Saison konnte ich ja auch schon einige Treffer erzielen.“

Damals lief der 23-Jährige, der in Senftenberg geboren wurde, noch für den Nord-Regionalligisten Bremer SV auf, wo er 32 Einsätze absolvierte und fünf Tore erzielte. Beim BSV war Gröger ein fester Bestandteil der Startelf. In Chemnitz hingegen muss er sich bisher mit einer Rolle als Ergänzungsspieler begnügen.

In der Innenverteidigung sind mit Jan Löhmannsröben (35) und Dennis Slamar (32) zwei erfahrene Akteure gesetzt, sodass Gröger meist nur als Einwechselspieler zum Zuge kommt. In den ersten sieben Partien wurde er häufig erst in den Schlussminuten eingewechselt.

„Ich war mir der Situation bewusst, als ich im Sommer beim CFC unterschrieben habe. Ich arbeite hart, zeige mich im Training und wenn ich die Gelegenheit bekomme, muss ich sie nutzen. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen“, sagte der Defensivspieler nach seinem kompletten Einsatz im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden, wo er für Löhmannsröben in der Innenverteidigung auflief: „Ich bin bereit.“

Auch die übrigen Spieler aus der vermeintlichen zweiten Reihe scheinen motiviert zu sein, wie Gröger hervorhob: „Sie alle haben ihre Chancen im Pokal gut genutzt und dem Trainer gezeigt, dass wir da sind. Für die Mannschaft ist es wichtig zu wissen: Egal wer ausfällt, hinter den Stammspielern stehen zwei oder drei Spieler bereit, die mindestens genauso gut performen. Es gibt keinen großen Leistungsabfall.“

Am Freitagabend tritt Gröger mit seinem Team bei der VSG Altglienicke an, die ihre Heimspiele auch in dieser Saison in Fürstenwalde bestreiten muss. Der CFC will seine Erfolgsserie mit bereits fünf Siegen und zwei Unentschieden weiter ausbauen.

„Das ist ein Gegner mit hoher individueller Qualität. Da muss man jederzeit aufmerksam sein. Genau darin liegt unsere Stärke, dass wir über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben und keine Phasen haben, in denen wir nachlassen“, erklärte Gröger.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in dieser Saison direkt in die 3. Liga auf.