Neuer Bundestrainer Klopp sorgt vor dem Spiel gegen Griechenland für Aufsehen! Dieser Torwart steht wohl wieder zwischen den Pfosten
München – Endlich hat es geklappt! Im dritten Anlauf erzielte Jürgen Klopp seinen ersten Sieg als frisch ernannter Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Nach einem 1:1-Unentschieden zum Auftakt der Nations-League-Saison in den Niederlanden und der enttäuschenden 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland setzte sich die DFB-Auswahl am Donnerstagabend in der Münchner Allianz-Arena gegen Serbien deutlich mit 2:0 (1:0) durch. Dabei präsentierte sich das Team mit einigen neuen Spielern im zweiten Testkader äußerst überzeugend.
Von Beginn an übte man enormen Druck auf die von Veljko Paunovic – einem ehemaligen Profi von Hannover – trainierten „Orlovi“ aus und ließ den Gästen kaum Raum zur Entfaltung. Dennoch dauerte es bis kurz vor der Pause, bis Bayern-Talent Tom Bischof das erste Tor erzielte und die Führung (40. Minute) sicherte.
Auch nach Wiederanpfiff behielt Deutschland die Kontrolle über das Spiel und erhöhte in der 61. Minute durch Florian Wirtz vom FC Liverpool auf 2:0. Anschließend ließ man das Tempo etwas nach, ohne dass der verdiente Dreier noch ernsthaft in Gefahr geriet.
In unserem Liveblog halten wir euch über alle wichtigen Ereignisse zwischen und während der Spiele auf dem Laufenden.
Unter Klopp gab es im Tor bislang in jedem Spiel eine Veränderung. In den ersten drei Partien vertraute der 59-Jährige jeweils auf unterschiedliche Keeper: Marc-Andre ter Stegen (34), Alexander Nübel (30) und Jonas Urbig (23). Für das Rückspiel in der Nations League gegen Griechenland wird wahrscheinlich erneut Urbig zwischen den Pfosten stehen.
„Derzeit sieht es so aus, dass wir für das morgige Spiel [Sonntag, Anm. d. Red.] nicht wechseln“, ließ Klopp bei der Pressekonferenz am Samstag durchblicken, dass der Torwart von Bayern erneut das Vertrauen erhält. Finn Dahmen (28) und Noah Atubolu (24) dürften somit erneut auf der Bank Platz nehmen.
„Bei Jonas ist es so, dass die anderen Spieler, die zuletzt dabei waren, regelmäßig auf dem Platz standen, das hat Jonas bisher nicht, deshalb bekommt er jetzt die Chance“, erklärte der ehemalige BVB-Trainer. „Das hat aber nichts mit einem Nummer-1-Status zu tun. Normalerweise sammeln Spieler ihre Spielpraxis in ihren Vereinen, bei uns gibt es dazu eben die Nationalmannschaft.“
Eine weitere Hiobsbotschaft gab es vor dem Griechenland-Spiel: Serge Gnabry verließ das Trainingslager in Herzogenaurach vorzeitig.
Der 31-Jährige, der am Donnerstagabend noch als Kapitän gegen Serbien auf dem Platz stand, wird so die Reise nach Thessaloniki am Samstag nicht mit antreten. Damit verpasst der Bayern-Profi das zweite Nations-League-Match gegen Griechenland in dieser Länderspielphase.
Der DFB gab am Freitag die vorzeitige Abreise bekannt, nannte jedoch keinen Grund dafür. Gnabry war bisher der einzige Akteur, der in allen drei Spielen unter Klopp eingesetzt wurde. Beim vierten Auftritt wird er nicht dabei sein.
Seine Position auf dem rechten Flügel dürfte stattdessen ein Teamkollege aus München übernehmen: Der 18-jährige Lennart Karl, der gegen Serbien noch nicht zum Einsatz kam, gilt als mögliche Alternative.
Als Kapitän könnte erneut Florian Wirtz fungieren, der bereits nach Gnabrys Auswechslung am Donnerstag die Binde übernahm.
„Ich glaube, die Mannschaft hat mir heute viel erleichtert. Es gab viel Bewegung im Zentrum und gute Kombinationen. Die Mannschaft hatte Lust auf Fußball, das macht es einem selbst leichter, zu glänzen“, sagte Wirtz.
„Es hat großen Spaß gemacht, wir haben die Unterstützung gespürt. Von Beginn an waren wir präsent, hatten viele Chancen und hätten durchaus noch ein oder zwei Tore mehr erzielen können. Trotzdem fand ich, dass wir uns viele Möglichkeiten erarbeitet haben und insgesamt eine sehr gute Leistung gezeigt haben.“
Ende der Vorstellung!
Deutschland siegt souverän mit 2:0 (1:0) gegen Serbien – damit feiert Klopp seinen ersten Erfolg als Bundestrainer.
Endergebnis:
Deutschland – Serbien 2:0 (1:0)
Torschützen: Tom Bischof 1:0 (40. Minute), Florian Wirtz 2:0 (61.)
90.+1: Es werden zwei Minuten nachgespielt.
88. Minute: Zwei weitere Wechsel – Pavlovic ersetzt Janelt, Serbien bringt Kostov für Maksimovic.
85. Minute: Conte versucht es im Fallen aus der Distanz, sein Schuss aufs linke Eck bringt aber keine Gefahr.
82. Minute: Die Spielzeit neigt sich dem Ende zu, und Klopps erster Sieg als Bundestrainer rückt immer näher.
79. Minute: Gelbe Karte für Maksimovic, der unnötig an der Mittellinie foult.
Klopp bringt frische Spieler!
Burkardt und Conte kommen für Woltemade und Scherhant. Außerdem feiert Baur seinen Einstand, er ersetzt Torschütze Bischof und wird damit der 1000. Debütant im DFB-Trikot.
73. Minute: Gudelj foult El Mala am Trikot und wird verwarnt.
70. Minute: Nach dem zweiten Tor geht Deutschland etwas zurück und kontrolliert das Geschehen.
67. Minute: Vierfacher Wechsel bei Serbien: Lukic, Cvetkovic, Samardzic und Pavlovic kommen für Tadic, Dzodic, Zivkovic und Erakovic.
65. Minute: Bischof zieht aus der zweiten Reihe ab, trifft den rechten Pfosten.
Tor für Deutschland!
Mittelstädt hat halblinks vor dem Strafraum viel Platz, spielt einen flachen Pass zu Wirtz, der die Kugel kontrolliert und souverän verwandelt.
Was für eine Chance!
Treu flankt von rechts auf den zweiten Pfosten, Woltemade ist frei, verfehlt das Tor aber knapp.
57. Minute: El Mala schlenzt den Ball von links nur knapp am Pfosten vorbei.
55. Minute: Scherhant zieht mit Tempo in den Strafraum, Maksimovic klärt mit einer Grätsche zur Ecke, die ungefährlich bleibt.
52. Minute: Doppelpass vor dem Strafraum, die Rückgabe von Bischof kommt jedoch zu weit.
49. Minute: Gleiches Bild wie in Halbzeit eins – Deutschland dominiert, Serbien steht tief und wird immer wieder unter Druck gesetzt.
Der Ball rollt wieder!
Klopp nimmt zur Pause einen Wechsel vor: El Mala ersetzt Kapitän Gnabry und gibt sein Debüt als 999. DFB-Spieler. Wirtz trägt jetzt die Kapitänsbinde.
Pause! Deutschland führt verdient mit 1:0 nach den ersten 45 Minuten.
Von Beginn an setzte das Team unter Klopp viel Geschwindigkeit und Druck, drängte Serbien tief in die eigene Hälfte.
Trotz klarer Überlegenheit müssen die Deutschen wachsam bleiben – Serbien hatte nach einem schnellen Konter seine bislang einzige große Torchance, die jedoch knapp verfehlt wurde.
45.+1: Eine Minute Nachspielzeit.
42. Minute: Nach einem Abpraller versucht Pavlovic zu schießen, doch die serbische Abwehr klärt im letzten Moment.
Tor für Deutschland!
Wirtz zieht im Strafraum an, trifft den Pfosten, Bischof reagiert am schnellsten und schiebt zum 1:0 ein.
36. Minute: Gnabry schießt aus halbrechter Position, bringt den Keeper aber nicht in Bedrängnis.
35. Minute: Flanke von Gnabry, Wirtz köpft aufs Tor, Petrovic pariert sicher.
32. Minute: Fast der Ausgleich! Serbien kontert schnell, Kostic bringt die Flanke, Nedeljkovic verpasst knapp.
Fantastische Parade von Petrovic!
Nach Zuspiel von Woltemade steht Gnabry frei vor dem Tor, scheitert aber am Torwart.
27. Minute: Scherhant zieht auf der linken Seite ab, verfehlt das Tor deutlich.
Knapp vorbei!
Bischof zieht von rechts nach innen und schließt ab, der Ball geht ans Außennetz.
18. Minute: Deutschland kontrolliert weiter das Spiel, drückt Serbien tief in die Defensive.
16. Minute: Bischof spielt zu Woltemade, der im Strafraum jedoch nicht zum Abschluss kommt.
15. Minute: Die erste Viertelstunde gehört klar dem DFB-Team mit fast 80 Prozent Ballbesitz.
12. Minute: Foul von Jovic an Anton, der Schiedsrichter zeigt keine Karte.
9. Minute: Gute Gelegenheit für Woltemade, der den Ball im Strafraum bekommt, aber nichts daraus macht.
8. Minute: Pavlovic zieht aus der Nähe des Strafraums ab, knapp am Außennetz vorbei.
6. Minute: Die DFB-Elf sucht immer wieder den linken Flügel über Scherhant, der allerdings noch wenig Gefahr erzeugt.
4. Minute: Mittelstädt versucht es aus der Distanz, verfehlt das Tor deutlich.
2. Minute: Serbien steht tief und lässt Deutschland weit in die eigene Hälfte vordringen.
Los geht's!
Serbien stößt an und spielt von links nach rechts.
Vor Anpfiff: Nach den Nationalhymnen beginnt das Spiel, Serbien macht den Auftakt.
Vor Anpfiff: Die Teams werden vom norwegischen Schiedsrichter Espen aufs Spielfeld geführt.
Vor Anpfiff: Die Spieler stehen im Tunnel und klatschen sich ab.
„Der Junge vom SC Freiburg zeigt bisher eine starke Saison. Er bringt viel Tempo, Technik auf dem Flügel und ein riesiges Herz mit – defensiv stark und offensiv spannend.“
„Wenn die Mannschaft so auftritt, wie sie trainiert hat, wird es lebhaft. Wir werden sehen, wie viel Freude die Jungs am Fußball haben und welches Talent sie besitzen. Wir konnten mit den Spielern drei Tage intensiv arbeiten – das ist ein großer Unterschied zur ersten Partie.“
Auch Serbien stellt fast komplett um!
Nach einer knappen 1:2-Heimniederlage gegen die Niederlande blieben nur Nedeljkovic, Gudelj, Babic und Zivkovic in der Startelf. Pavlovic und Keeper Milinkovic-Savic sitzen überraschend auf der Bank. Youngster Dzodic feiert sein Debüt.
Serbiens Aufstellung: Petrovic – Erakovic, Gudelj, Babic – Nedeljkovic, Maksimovic, Dzodic, Kostic, Zivkovic, Tadic – Jovic
Die DFB-Startelf steht! Bundestrainer Klopp greift gegen Serbien auf den zweiten Kader zurück und überrascht mit zwei Debütanten.
Freiburgs Scherhant startet ebenso wie Torwart Urbig erstmals im DFB-Trikot.
Gnabry führt heute gegen Serbien als Kapitän, nachdem Kimmich in den ersten beiden Spielen die Binde trug.
Deutsche Aufstellung: Urbig – Treu, Anton, Thiaw, Mittelstädt – Pavlovic, Bischof, Wirtz, Gnabry, Scherhant – Woltemade
Am Sonntag tat sich die DFB-Auswahl schwer, die griechische Abwehr zu knacken. Auch heute gegen Serbien könnte es ähnlich schwierig werden.
Wie der Europameister von 2004 setzt das Team von Paunovic meist auf eine kompakte Defensive gegen stärkere Gegner – Betonmauer in der Allianz Arena!
Den defensiven Halt gibt Strahinja Pavlovic, ein 1,94 Meter großer Spieler von AC Mailand, der als Fels in der Abwehr agiert. Gemeinsam mit vier weiteren Verteidigern dürfte er eine Fünferkette bilden.
Im Tor steht Vanja Milinkovic-Savic, ein starker Rückhalt, der sein Team oft mit spektakulären Paraden vor Gegentoren bewahrte.
Das Nations-League-Spiel Deutschland gegen Serbien (Anstoß 20:45 Uhr) wird heute live und kostenlos im ZDF übertragen, mit Vorberichterstattung ab 20:15 Uhr.
Im Mittelpunkt steht dabei Per Mertesacker, der 2014 Weltmeister wurde und heute sein letztes Spiel als Experte bestreitet.
Seit September 2020 begleitete der 42-Jährige alle großen Fußballturniere für den Sender. Ab Januar wird er neuer Sportdirektor beim DFB.
Beim DFB-Team dreht Klopp personell kräftig auf für das Heimspiel gegen Serbien – ein geplanter Kader-Test steht im Vordergrund.
Der 59-Jährige hatte angekündigt, die vier Nations-League-Spiele zu nutzen, um zwei Mannschaften mit je 22 Spielern einzusetzen, sodass möglichst viele Profis Einsatzzeiten bekommen.
Nach der Niederlage gegen Griechenland am Sonntag gibt es viele Veränderungen. Nur sechs Spieler sind erneut dabei, darunter Waldemar Anton (30), David Raum (28), Malick Thiaw (25), Aleksandar Pavlovic (22), Nick Woltemade (24) und Lennart Karl (18) neu im Team.
Nach zwei Spielen mit nur einem Punkt will die deutsche Nationalmannschaft heute Abend endlich den ersten Sieg einfahren.
Im Heimspiel gegen Serbien in der Allianz Arena geht es um wichtige Punkte zum Weiterkommen in der Nations League. Eine weitere Niederlage könnte den letzten Platz bedeuten und das Ausscheiden zur Folge haben.
Nico Schlotterbeck, der sich gerade erst von einem Innenbandriss am linken Sprunggelenk erholt hatte, zog sich im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Serbien eine neue Verletzung am rechten Knöchel zu.
Der Abwehrspieler musste mit Schmerzen vom Platz und wurde sofort einer MRT-Untersuchung unterzogen, wie Sky Sport berichtete. Der DFB bestätigte inzwischen, dass Schlotterbeck für die nächsten Begegnungen gegen Serbien und Griechenland ausfällt und am Donnerstag die Rückreise nach Dortmund antreten wird.
Für den 26-Jährigen setzt sich damit eine schwierige Phase fort, nachdem er sich bereits bei der WM im Sommer schwer verletzt hatte und mehrere Monate pausieren musste.
„Das war sicherlich kein guter Auftritt von uns. Es ist ärgerlich, dass wir am Ende verloren haben, vor allem wegen des abgefälschten Gegentors. Wir hatten nicht viele Chancen, es war schwer gegen den tiefstehenden Gegner. Trotzdem hat der Torwart ein paar starke Paraden gezeigt. Mit etwas Glück hätten wir einen Treffer erzielt, aber insgesamt waren wir zu statisch und wenig kreativ. Wir hatten zu wenig Bewegung und Ideen. Deshalb wäre ein 0:0 verdient gewesen. Es ist unglücklich, dass wir verloren haben.“
„Wir sind erst eine Woche zusammen, treffen auf einen defensiven Gegner und sind ein neu zusammengestelltes Team. Wir müssen unsere Abläufe verbessern. Ein gutes Beispiel waren die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit, da wussten wir, worauf der Gegner setzt. Danach haben wir es nicht mehr konsequent umgesetzt – warum, weiß ich nicht.“
„Das gehört zum Entwicklungsprozess dazu. Die Aufstellung und die vielen Wechsel sind meine Verantwortung. Die Idee war, den tiefstehenden Gegner nicht komplett auseinanderzunehmen. In Schlüsselsituationen fehlte uns etwas Spielglück oder ein herausragender Torwart hat glänzend gehalten. Dieses Spiel hoch oder gar nicht zu gewinnen, wäre möglich gewesen. Verlieren darf man es aber nicht.“
Aus und vorbei!
Klopp erlebt bei seinem Heimdebüt als Bundestrainer eine 0:1-Pleite gegen Griechenland.
Endstand:
Deutschland – Griechenland 0:1 (0:0)
Torschütze: Dimitrios Kourbelis 0:1 (74. Minute)
90.+3: Kimmich bringt die Flanke in den Strafraum, aber dort findet sich kein Abnehmer.
90.+1: Deutschland bleiben noch vier Minuten, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen.
89. Minute: Wechsel bei Griechenland – Michailidis kommt für Pavlidis.
88. Minute: Fast die Führung für Griechenland! Ioannidis schießt mit links, der Ball geht knapp am deutschen Tor vorbei.
84. Minute: Klopp bringt zwei neue Spieler – Stach und Behrens ersetzen Nmecha und Brown.
81. Minute: Tzolis, Vorbereiter zum 1:0, wird ausgewechselt, Masouras kommt für ihn.
80. Minute: Griechenland kontert schnell, doch Brown klärt die Flanke von Tzolis.
77. Minute: Kimmich bringt eine Ecke, Bisseck köpft knapp am Tor vorbei.
76. Minute: Adeyemi wird ausgewechselt, Gnabry kommt neu ins Spiel.
Tor für Griechenland!
Tzolis marschiert links entlang und spielt zu Kourbelis, der vor Nmecha schießt. Kimmich fälscht den Ball ab, sodass Nübel keine Chance hat. Bitter für Deutschland!
70. Minute: Jonathan Tah klärt eine gefährliche Situation vor dem eigenen Strafraum.
Das war die beste Chance für Griechenland!
Nach einem Ballverlust von Kimmich läuft Pavlidis auf die rechte Seite, bedient Ioannidis, der allein vor dem Tor vergibt.
65. Minute: Wechsel bei Deutschland – Burkardt für Schade, Wirtz für Conte.
62. Minute: Burkardt bereitet sich auf seinen Einsatz vor.
59. Minute: Griechenland-Coach Jovanovic wechselt doppelt – Kourbelis und Ioannidis ersetzen Zafeiris und Tetteh.
56. Minute: Gelbe Karte für Retsos nach Foul an Adeyemi.
55. Minute: Deutschland erhöht den Druck nach der Pause und sucht die Führung.
Fast das 1:0!
Kimmich schießt ins obere linke Eck, doch Tzolakis pariert glänzend.
51. Minute: Kimmich stört den griechischen Spielaufbau, holt den Ball und bereitet den Freistoß für die DFB-Auswahl vor.
49. Minute: Conte mit einem Schuss aus zentraler Position, doch Tzolakis hält sicher.
48. Minute: Griechenland startet offensiver in die zweite Halbzeit, aber Deutschland gewinnt schnell den Ball zurück.
Die zweite Hälfte läuft.
Griechenland tauscht – Saliakas ersetzt Vagiannidis.
Halbzeit!
Deutschland hat das Spiel bislang im Griff, mit fast 80 Prozent Ballbesitz und mehr Abschlüssen, findet aber keinen Weg durch die kompakte griechische Abwehr.
Nach der Pause ist mehr Offensivdruck nötig, um den ersten Heimdreier zu sichern.
45.+1: Eine Minute Nachspielzeit.
42. Minute: Nübel spielt den Ball ungenau zu Brown, der unter Druck gerät. Greece klärt zur Ecke.
40. Minute: Kurz vor der Pause – bleibt es beim 0:0 oder fällt noch ein Tor?
38. Minute: Nmecha spielt zu Adeyemi, der sofort zurückpasst und abzieht – Schuss wird geblockt.
34. Minute: Abseits – Brown bedient Conte, der beim Anlauf zu früh startet.
32. Minute: Adeyemi zieht erneut ab, Keeper Tzolakis wehrt ab.
30. Minute: Nmecha versucht es erneut mit einem Pass zu Adeyemi, doch Tzolakis ist schneller.
Was für ein Pass von Kimmich! Er findet Adeyemi, der auf das Tor zuläuft, aber den Ball deutlich über das Tor schießt.
25. Minute: Ebnoutalib kommt im Strafraum nach Flanke nicht zum Abschluss.
23. Minute: Griechenlands Karetsas wird verwarnt, nachdem er trotz Pfiff weiterspielt.
22. Minute: Foul an Adeyemi, Vagiannidis sieht Gelb.
19. Minute: Schneller deutscher Gegenangriff nach Ballverlust der Griechen. Kimmich bekommt den Ball, aber die Abwehr klärt.
17. Minute: Bisseck foult Tetteh und erhält Gelb.
15. Minute: Deutschland lässt den Ball kontrolliert laufen, findet aber noch keinen Weg durch die starke griechische Defensive.
12. Minute: Tzolis versucht in den Strafraum einzudringen, wird aber von Vagnoman geblockt.
10. Minute: Karetsas flankt, Tzolis probiert sich durch die Abwehr, bleibt aber hängen.
8. Minute: Griechenland wird erstmals gefährlich, doch der Abschluss geht am Strafraum vorbei.
7. Minute: Kimmich versucht einen Schuss, der weit am Tor vorbeigeht.
5. Minute: Deutschland kontrolliert von Beginn an den Ball, Griechenland steht defensiv kompakt.
Debütant Conte versucht einen Schuss, der vorbei geht.
2. Minute: Foul von Tetteh an Kimmich, Schiedsrichter ermahnt ohne Karte.
Los geht’s!
Deutschland startet mit Ballbesitz von links nach rechts.
20:42 Uhr: Noch vor dem Anpfiff erklingen die Nationalhymnen, Griechenland hat Anstoß.
20:40 Uhr: Die Teams betreten unter Leitung von Schiedsrichter Kavanagh den Platz.
20:38 Uhr: Spieler stehen im Tunnel bereit.
20:35 Uhr: Zum Saisonauftakt der Nations League kam das Team von Klopp nicht über ein 1:1 gegen die Niederlande hinaus. Jetzt soll zu Hause gegen Griechenland der erste Sieg her.
Griechenland hat nach einem Last-Minute-Sieg gegen Serbien drei Punkte auf dem Konto und führt derzeit die Gruppe 2 an.
Vor dem Anpfiff äußerte sich Klopp unter anderem zur Vorbereitung: „Die Woche war intensiv, mit vielen Meetings, Gesprächen und Einzelcoachings. Die Jungs sind sympathisch und hatten richtig Lust.“
Zum jungen Spieler Philipp Treu sagte er: „Er hat im ersten Spiel gegen Holland überragend gespielt und sich mutig, aggressiv verteidigt.“
Griechenland geht mit zwei Änderungen ins Spiel: Androutsos ersetzt Kourbelis, Tetteh startet anstelle von Kostoulas.
Die Aufstellungen sind raus! Klopp stellt nach dem 1:1 gegen die Niederlande gleich fünf neue Spieler auf, darunter auch Debütant Conte.
Im Tor steht Nübel für ter Stegen, Bisseck ersetzt den verletzten Schlotterbeck.
Vagnoman nimmt den Platz von Treu ein, Ebnoutalib ersetzt den verletzten Havertz.
Das Spiel Deutschland gegen Griechenland wird heute Abend live und kostenlos in der ARD übertragen. Ab 20:15 Uhr beginnt die Vorberichterstattung mit Esther Sedlaczek und Experte Bastian Schweinsteiger. Kommentator ist Philipp Sohmer.
Schiedsrichter Chris Kavanagh aus England leitet die Partie, er ist seit 2019 FIFA-Referee und hat zahlreiche Spiele in der Premier League gepfiffen.
Unterstützt wird er von den Assistenten Dan Cook und Alex James, Vierter Offizieller ist Thomas Bramall. Als VAR ist Carlos del Cerro Grande im Einsatz.
Die deutsche Nationalmannschaft ist gegen Griechenland bislang ungeschlagen: Sieben Siege und drei Unentschieden aus zehn Begegnungen.
Das letzte Aufeinandertreffen war ein Freundschaftsspiel im Juni 2024, das Deutschland nach Rückstand noch mit 2:1 drehte.
Jetzt wird es ernst: Klopp bestreitet sein erstes Heimspiel als Bundestrainer gegen Griechenland in Augsburg.
Der 59-Jährige peilt den ersten Sieg in der neuen Nations-League-Saison an. Allerdings fehlen ihm nicht alle Spieler, denn Schlotterbeck steht aufgrund Verletzung nicht zur Verfügung.
Die UEFA erlaubt maximal 20 Feldspieler und drei Torhüter pro Spiel. Bisseck dürfte neben Tah in der Abwehr starten.
Nach dem 1:1 gegen die Niederlande trifft die DFB-Elf am Sonntagabend auf Griechenland (Anstoß 20:45 Uhr). Klopp wollte auf der Pressekonferenz seine Startelf nicht verraten, teilte aber mit: „Alexander Nübel wird im Tor stehen. Er hat sich das verdient.“
Ter Stegen hatte gegen die Niederlande überragend gehalten, doch der Wechsel des Keepers war geplant und wird nicht kritisiert.
Diskussionen gab es um einen vermeintlichen Führungstreffer der Niederlande, der nach VAR-Überprüfung zurückgenommen wurde – wegen Abseits von Brobbey, nicht wegen eines Fouls.
Musiala und Havertz mussten die Nationalmannschaft verlassen, Musiala wegen einer Verletzung beim Aufwärmen, Havertz nach einem Zweikampf.
Die MRT-Untersuchungen ergaben bei Musiala einen Muskelfaserriss, bei Havertz eine Zerrung.
Wirtz und Burkardt rücken dafür ins Team nach, gehörten eigentlich zum zweiten Kader für die Spiele gegen Serbien und Griechenland.
Für Klopp startete das Debüt mit einem bitteren Remis gegen die Niederlande: Erst führte Deutschland durch Nmecha, doch kurz vor Schluss erzielte Ex-Spieler Gakpo den Ausgleich – ein emotionaler Moment für Klopp.
Vor dem Anpfiff fiel mit Musiala ein wichtiger Spieler aus, zudem musste Havertz früh ausgewechselt werden.
Trotz allem verteidigte Deutschland engagiert gegen die starke niederländische Mannschaft.
Endstand:
Niederlande – Deutschland 1:1 (0:1)
Tore: Nmecha (32.), Gakpo (90.+1)
In unserem Liveticker könnt ihr alle Highlights nachlesen.
Nach dem Spiel sprach Klopp bei RTL über den Auftritt und die Verletzungen, lobte die Einstellung seiner Spieler und blickte optimistisch in die Zukunft.
Er betonte, dass die Spieler aufgefordert sind, weiterzuspielen, auch wenn es manchmal schwer fällt, und zeigte Humor über den späten Ausgleich der Niederlande.
Abpfiff: Das Debüt endet mit einem 1:1.
Die Niederlande waren insgesamt zwar verdientermaßen nicht zu schlagen, doch das Ergebnis tut dem deutschen Team weh.