Erneut ein großer Kader? Klopp trifft Grundsatzentscheidung für die kommenden Länderspiele
Thessaloniki (Griechenland) – Die deutsche Fußballnationalmannschaft konnte sich knapp eine Woche nach der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland nicht für die Niederlage revanchieren.
Am Sonntagabend kam das Team von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp im Rückspiel der Nations League nicht über ein torloses Remis hinaus. Dennoch zeigte die Mannschaft von Beginn an klaren Siegeswillen.
Im gefährlichen Ambiente des Toumba-Stadions in Thessaloniki spielte die DFB-Auswahl mutig nach vorne, übte großen Druck aus und schloss den Europameister von 2004 phasenweise in dessen Hälfte ein.
Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt (35. Minute) erzielte zwar zunächst den vermeintlichen Führungstreffer, doch nach einem Handspiel von Bayern-Spieler Tom Bischof wurde das Tor nach Überprüfung durch den VAR aberkannt.
So blieb für das Team von Klopp am Ende lediglich ein Punkt, der in der Gruppe 2 allerdings nur begrenzt weiterhilft. Nach vier Partien stehen erst fünf Zähler auf dem Konto, drei Zähler Rückstand auf die bislang ungeschlagenen Niederlande und Griechenland.
Wir haben in unserem Liveblog über alle wichtigen Ereignisse im Rahmen der Länderspielpause berichtet.
Die intensive Länderspielphase ist für die Nationalmannschaft und den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) vorerst beendet. Die nächsten Begegnungen finden Mitte November statt – dann stehen in der Nations League statt vier nur noch zwei Spiele gegen Serbien und die Niederlande an.
Wird es wieder ein 44-köpfiger Kader sein? „Nein, es wird ein kleinerer Kader, das ist klar. Wir werden nicht mit zwei verschiedenen Mannschaften gleichzeitig antreten. [...] Es werden im November sicherlich nicht alle Spieler dabei sein, aber keiner, weil er hier nicht gut genug war“, erklärte Klopp nach seinem vierten Länderspiel in Folge als Bundestrainer.
Seine ungewöhnliche Kaderstrategie verteidigte der Trainer nach dem torlosen Remis in Griechenland: „Man kann sagen, wir hatten 44 Spieler dabei. Aber wie viele Millionen Fußballer haben wir in Deutschland? Das ist immer noch etwas ganz Besonderes.“
Langfristig habe sich diese Phase als wertvoll erwiesen, um Spieler besser kennenzulernen und ihnen taktische Inhalte zu vermitteln: „Wir haben jetzt, wenn man so will, viele Optionen auf den einzelnen Positionen. [...] Beim nächsten Mal, wenn die Spieler ankommen, wird die 'Festplatte' der Nationalmannschaft nicht mehr komplett leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen.“
„Wenn mir vor einer Woche jemand gesagt hätte, dass wir nach sieben Tagen so eine erste Halbzeit spielen würden, hätte ich es nicht geglaubt. Die Jungs haben ein herausragendes Spiel gezeigt, das in allen Bereichen top war, wirklich erstklassig. Abgesehen davon, dass wir aus unseren Chancen keine Tore gemacht haben oder im letzten Drittel vielleicht nicht immer den besser postierten Mitspieler erkannt haben. Wir haben ein Tor erzielt, das leider aber nicht zählte. Ich kenne den Grund, habe es aber nicht noch einmal gesehen.“
„Ich denke, wir haben ziemlich viel Druck aufgebaut, haben aber am Ende eben das verdammte Tor nicht gemacht. Das ist ärgerlich. Trotzdem können wir insgesamt zufrieden sein mit unserer Leistung. Es gab viele positive Aspekte. Man darf nicht vergessen, dass wir erst seit einer Woche zusammenspielen. Insgesamt können wir mit der Partie zufrieden sein. Natürlich wollten wir unbedingt das Tor erzielen und den Sieg mitnehmen. Aber so ist das im Fußball – nicht alles ist schlecht.“
Ende der Durchsage!
Die DFB-Auswahl bleibt gegen Griechenland erneut sieglos und muss sich mit einem Unentschieden begnügen.
Endstand:
Griechenland – Deutschland 0:0 (0:0)
90.+1: Noch drei Minuten verbleiben.
88. Minute: Wechsel bei Griechenland: Kostoulas kommt für Ioannidis.
86. Minute: Treu versucht es nach einer Flanke aus dem Zentrum, der Ball geht jedoch deutlich über das Tor.
83. Minute: Klopp bringt frische Spieler: Baur und Conte ersetzen Scherhant und Bischof.
80. Minute: Von der deutschen Dominanz ist nun weniger zu sehen. Das Spiel verläuft ausgeglichener und pendelt hin und her.
78. Minute: Kurze Zeit später muss Mavropanos vom Feld, der mit der Entscheidung nicht einverstanden ist. Der Ex-Stuttgarter schüttelt den Kopf und gestikuliert, doch Jovanovic wechselt ihn gegen Retsos aus.
76. Minute: Mavropanos liegt nach einer unglücklichen Landung am Boden, kann aber nach kurzer Unterbrechung wieder weitermachen.
Nun erhält auch Jovanovic eine Gelbe Karte!
WM-Held und Kommentator Lothar Matthäus kritisiert das Verhalten des griechischen Trainers im Live-Bild als zu hartes Coaching. Schiedsrichter Turpin wertet dies als lautstarkes Meckern und erteilt eine Verwarnung.
71. Minute: Im Gegensatz zur ersten Hälfte treten die Griechen nun offensiver auf und suchen zunehmend den Weg nach vorne.
68. Minute: Kourbelis, der Torschütze im Hinspiel, verlässt das Feld, Mouzakitis kommt neu ins Spiel.
66. Minute: Treu foult etwas zu hart und erhält dafür die Gelbe Karte.
65. Minute: Wirtz spielt auf Treu, der sofort zu Scherhant weiterleitet. Der Abschluss geht knapp am rechten Pfosten vorbei – eine knappe Chance!
63. Minute: Neue Kräfte in der Offensive: El Mala und Woltemade kommen für Burkardt und Karl.
59. Minute: Scherhant versucht einen Übersteiger im Strafraum, zieht ab, doch ein Grieche blockt den Schuss ab.
56. Minute: Treu wird im Strafraum freigespielt, entscheidet sich jedoch für einen Querpass, der nicht ankommt – eine Großchance wird vertan.
54. Minute: Kurz wird es hitzig nach einem Zweikampf von Scherhant gegen Saliakas, die Griechen werfen dem Deutschen Absicht vor. Schiedsrichter Turpin sieht die Szene anders und lässt weiterspielen.
51. Minute: Nach längerer Zeit wird es wieder gefährlich vor dem deutschen Tor: Karetsas bringt eine scharfe Flanke, doch die Abwehr klärt. Mavropanos steigt zum Kopfball hoch, trifft aber Urbigs Arme.
47. Minute: Karl zieht von rechts nach innen und schießt mit viel Gefühl, doch Torwart Tzolakis ist zur Stelle.
Der Ball rollt wieder!
Zur Halbzeit bringt Griechenlands Trainer zwei neue Spieler: Karetsas und Androutsos ersetzen Pavlidis und Kyziridis.
Pause! Es steht 0:0.
Für Griechenland ist dieses Unentschieden schmeichelhaft, denn das deutsche Team hat das Spiel weitgehend kontrolliert und war mehrfach nah am Führungstreffer. Burkardt hatte getroffen, doch der VAR annullierte das Tor wegen eines Handspiels von Bischof.
45.+2: Bayern-Kombination: Pavlovic spielt in die Box zu Bischof, der clever auf Karl abtropfen lässt. Dessen Schuss geht jedoch vorbei.
45.+1: Der Schiedsrichter fügt vier Minuten Nachspielzeit hinzu.
42. Minute: Nach einem Doppelpass mit Wirtz zieht Scherhant ab, der Ball verfehlt das linke untere Eck knapp.
Rote Karte für einen griechischen Bankspieler!
Ein Bankspieler beschwert sich lautstark beim Schiedsrichter und wird des Feldes verwiesen.
37. Minute: Anton tritt Kourbelis unglücklich auf den Fuß und sieht dafür Gelb.
Scherhant dribbelt sich auf der linken Seite an Saliakas vorbei und flankt scharf in die Mitte, wo Burkardt trifft – doch das Tor wird wegen eines Handspiels von Bischof annulliert.
31. Minute: Klopp ist mit der Robustheit von Scherhant an der Eckfahne nicht zufrieden, der Schiedsrichter pfeift zurück.
28. Minute: Deutschland bleibt am Drücker und sucht weiterhin den Führungstreffer.
25. Minute: Wirtz spielt einen Standard in den Rückraum zu Pavlovic, der den Ball zu Raum ablegt. Dessen Schuss ist aber kein Problem für den griechischen Keeper.
23. Minute: Karl wird an der Grundlinie von Tsimikas gefoult. Freistoß und Gelbe Karte für Tsimikas.
21. Minute: Die Deutschen erhöhen den Druck auf die griechische Abwehr.
20. Minute: Scherhant hat nach einer Ecke eine Abschlussmöglichkeit, verzieht jedoch.
17. Minute: Pavlidis foult Pavlovic, der Schiedsrichter ermahnt ihn ohne Karte.
16. Minute: Das DFB-Team hat bisher etwas mehr vom Spiel, konnte aber noch keine klaren Chancen kreieren, abgesehen von Masouras’ Gelegenheit.
13. Minute: Tsimikas flankt hoch in den Strafraum, doch es findet sich kein Abnehmer. Abstoß für Deutschland.
12. Minute: Burkardt foult Kourbelis, Freistoß für Griechenland etwa 30 Meter vor dem Tor.
9. Minute: Anton flankt von halblinks, doch kein Mitspieler ist zur Stelle.
8. Minute: Die Griechen ziehen sich bei Ballbesitz der Deutschen wie im Hinspiel tief zurück und setzen auf schnelle Konter.
6. Minute: Tsimikas leitet einen Angriff über links ein, Kyziridis kommt an den Ball, stoppt seinen Lauf aber wieder.
4. Minute: Scherhant bringt den ersten deutschen Schuss ab, Torwart Tzolakis hält sicher.
Die erste große Chance gehört Griechenland!
Tsimikas flankt von links, Kapitän Masouras köpft knapp neben das Tor. Bayern-Torwart Urbig ist schnell unten und verhindert den Rückstand.
Vorhang auf!
Deutschland hat den Ball und spielt von rechts nach links.
20.43 Uhr: Die griechische Nationalhymne ertönt, fast 30.000 Fans singen lautstark mit – ein Vorgeschmack auf die emotionale Atmosphäre im Stadion.
20.42 Uhr: Die Hymnen werden gespielt. Deutschland beginnt, vom Publikum gibt es Pfiffe.
20.40 Uhr: Unter Leitung des französischen Schiedsrichters Clement Turpin betreten die Spieler den Rasen.
20.38 Uhr: Die Teams stehen im Tunnel bereit zum Einlaufen.
„So etwas gehört ein bisschen dazu, eine gewisse Aufregung ist für junge Spieler wichtig. Im Vergleich zum verlorenen Heimspiel gegen Griechenland spielen sie dank der Zuschauer mutiger und offensiver. Wir hoffen auf mehr Räume.“
„Jeder Trainer hat seinen eigenen Stil – Hansi Flick, Julian Nagelsmann und natürlich Jürgen Klopp sind alle verschieden. Klopp ist sehr emotional, versucht die Euphorie zu wecken. Viele junge Spieler schauen zu ihm auf und hören gerne zu, auch auf dem Platz. Das ist wichtig. Deshalb ist er Bundestrainer geworden. Aber auch die vorherigen Trainer haben auf ihre Weise gute Arbeit geleistet.“
Die deutsche Nationalmannschaft will heute nicht nur Revanche für die Niederlage im Hinspiel, sondern auch wertvolle Punkte für das Weiterkommen sichern.
In Gruppe 2 darf sich das Team von Klopp keinen weiteren Patzer erlauben. Bei einer Niederlage wäre der erste Platz weg und das zuvor fest eingeplante Viertelfinalticket in Gefahr.
Auch Griechenlands Trainer Jovanovic verändert seine Startelf.
Koulierakis, Masouras, Zafeiris und Kyziridis beginnen anstelle von Retsos, Tzolis, Karetsas und Androutsos.
Griechenlands Aufstellung: Tzolakis – Saliakas, Mavropanos, Koulierakis, Tsimikas – Zafeiris, Kourbelis, Kyziridis, Pavlidis, Masouras – Ioannidis
Die Aufstellungen stehen!
Nach dem klaren 2:0-Sieg gegen Serbien am vergangenen Donnerstag nimmt Klopp einige Änderungen vor: Raum startet links hinten statt Mittelstädt, Karl und Burkardt rücken für Gnabry und Woltemade in die Startelf. Die Kapitänsbinde übernimmt nach Gnabrys Abreise erwartungsgemäß Florian Wirtz.
Deutsche Aufstellung: Urbig – Treu, Thiaw, Anton, Raum – Pavlovic, Bischof, Wirtz, Karl, Scherhant – Burkardt
Für alle, die das Spiel am Sonntagabend live verfolgen möchten: RTL überträgt die Partie (Anpfiff 20.45 Uhr) kostenfrei im Fernsehen!
Die Vorberichte beginnen bereits um 20 Uhr direkt aus Thessaloniki, mit Florian König (59) und Lothar Matthäus (65) als Moderatoren. Kommentator ist Wolff-Christoph Fuss (50).
Alternativ kann das Spiel auch im Stream bei RTL+ verfolgt werden.
Für die deutsche Mannschaft steht heute im legendären Toumba-Stadion von Thessaloniki eine Premiere an.
Noch nie zuvor war das DFB-Team in der Heimspielstätte des vierfachen griechischen Meisters PAOK (Kapazität fast 29.000 Zuschauer) zu Gast.
Für Bundestrainer Jürgen Klopp (59) und sein Team geht es somit erstmals in die sogenannte „Black Hell“, wie das Stadion aufgrund seiner besonderen Atmosphäre von Medien und Gegnern genannt wird.
Nur eine Woche nach der 0:1-Heimpleite gegen Griechenland steht heute Abend bereits das Rückspiel gegen denselben Gegner an. Die Revanche soll gelingen, allerdings muss Klopp personell auf zwei Profis verzichten.
Nico Schlotterbeck (26) fällt wegen einer Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk aus, die er sich beim Umknicken im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Serbien zugezogen hatte. Der BVB-Verteidiger ist somit nicht im DFB-Aufgebot für das Duell in Thessaloniki.
Auch Serge Gnabry (31) steht heute nicht zur Verfügung. Der Bayern-Star, der bei allen bisherigen drei Spielen auf dem Platz war und zuletzt sogar als Kapitän fungierte, wird vorsichtig aufgebaut, nachdem er gerade erst aus einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt ist.
Im Tor gab es unter Neu-Bundestrainer Klopp in den ersten drei Partien jeweils einen Wechsel: Ter Stegen, Nübel und Urbig kamen zum Einsatz. Für das Rückspiel gegen Griechenland wird Jonas Urbig (23) voraussichtlich erneut zwischen den Pfosten stehen.
„Es sieht so aus, als würden wir morgen nicht tauschen“, deutete Klopp auf der Pressekonferenz einen weiteren Einsatz von Urbig an. Finn Dahmen (28) und Noah Atubolu (24) werden somit wohl weiterhin nur zuschauen.
„Bei Jonas ist es so, dass die anderen Torhüter regelmäßig spielen, er aber nicht, deshalb bekommt er jetzt den Einsatz. Alle haben einen hervorragenden Eindruck hinterlassen“, sagte Klopp. „Das hat nichts mit einer Nummer-1-Position zu tun. Normalerweise sammeln Spieler Spielpraxis in ihren Vereinen, bei uns gibt es das in der Nationalmannschaft.“
Serge Gnabry verließ das Trainingslager der Nationalmannschaft in Herzogenaurach vorzeitig.
Der 31-Jährige, der das Team am Donnerstag gegen Serbien als Kapitän aufs Feld führte, wird somit nicht mit nach Thessaloniki reisen und das zweite Nations-League-Spiel gegen Griechenland verpassen.
Der DFB gab am Freitag bekannt, nannte aber keinen Grund für Gnabrys Abreise. Gnabry war der einzige Spieler, der in allen drei Partien unter Klopp zum Einsatz kam.
Seine Position auf dem rechten Flügel könnte Lennart Karl, ein Vereinskollege aus München, übernehmen. Der 18-Jährige war im Spiel gegen Serbien nicht im Einsatz.
Florian Wirtz könnte erneut die Kapitänsbinde tragen. Er übernahm nach Gnabrys Auswechslung bereits gegen Serbien die Rolle als Spielführer.
„Die Spieler um mich herum haben mir heute den Rücken gestärkt. Es gab viel Bewegung im Zentrum, gute Kombinationen. Die Mannschaft hatte Lust auf Fußball, da kann man selbst auch glänzen.“
„Es hat Spaß gemacht, wir haben die Unterstützung gespürt. Von der ersten Minute an waren wir präsent, hatten viele Chancen und hätten vielleicht noch ein, zwei mehr erzielen können, dann wäre es einfacher gewesen. Aber insgesamt war es ein sehr gutes Spiel.“
Ende der Partie!
Deutschland feiert einen souveränen 2:0-Erfolg (1:0) gegen Serbien. Klopp feiert damit seinen ersten Sieg als neuer Bundestrainer.
Endstand:
Deutschland – Serbien 2:0 (1:0)
Torschützen: Tom Bischof 1:0 (40. Minute), Florian Wirtz 2:0 (61.)
90.+1: Es werden noch zwei Minuten nachgespielt.
88. Minute: Letzte Wechsel: Pavlovic kommt für Janelt, auf serbischer Seite ersetzt Kostov Maksimovic.
85. Minute: Conte versucht einen Schuss aus dem Fallen, zielt aufs linke Eck, ohne Gefahr zu erzeugen.
82. Minute: Das Spiel neigt sich dem Ende zu, Klopps erster Sieg rückt näher.
79. Minute: Gelbe Karte für Maksimovic, der an der Mittellinie unnötig foult.
Klopp wechselt frische Spieler ein!
Burkardt und Conte kommen für Woltemade und Scherhant, zudem ersetzt Baur den Torschützen Bischof und wird damit der 1000. Debütant der Nationalmannschaft.
73. Minute: Gelbe Karte für Gudelj, der El Mala am Trikot festhält.
70. Minute: Nach dem zweiten Treffer spielen die Deutschen etwas ruhiger.
67. Minute: Vierfachwechsel bei Serbien: Lukic, Cvetkovic, Samardzic und Pavlovic kommen rein, Tadic, Dzodic, Zivkovic und Erakovic verlassen das Feld.
65. Minute: Bischof trifft den rechten Pfosten mit einem Schuss aus der zweiten Reihe.
Tor für Deutschland!
Mittelstädt hat viel Raum halblinks vor dem Strafraum, spielt einen flachen Pass auf Wirtz, der den Ball annimmt und eiskalt vollendet.
Was für eine Chance!
Treu flankt von rechts an den zweiten Pfosten, Woltemade ist frei, verpasst aber aus kurzer Distanz das Tor.
57. Minute: El Mala zieht von links im Strafraum ab, der Ball geht knapp am Pfosten vorbei.
55. Minute: Scherhant kommt mit Tempo in den Strafraum, doch Maksimovic klärt mit einer Grätsche zur Ecke.
52. Minute: Doppelpass zwischen Pavlovic und Bischof vor dem Strafraum, die Rückgabe kommt jedoch zu ungenau.
49. Minute: Das Bild bleibt unverändert – Deutschland gibt den Ton an, Serbien steht tief und wird unter Druck gesetzt.
Der Ball rollt wieder!
Klopp wechselt zu Beginn der zweiten Halbzeit: El Mala ersetzt Kapitän Gnabry und gibt sein Debüt als 999. Spieler der Nationalmannschaft. Wirtz trägt nun die Kapitänsbinde.
Halbzeit! Deutschland führt verdient mit 1:0 nach 45 Minuten.
Von Beginn an spielte das Team von Klopp mit viel Tempo und setzte Serbien unter Druck, drängte sie weit zurück.
Trotz der klaren Überlegenheit mussten die Deutschen wachsam bleiben, denn die Serben kamen bei einem schnellen Konter zu ihrer besten Chance, die knapp vergeben wurde.
45.+1: Eine Minute Nachspielzeit.
42. Minute: Pavlovic versucht es nach einem Abpraller, doch die serbische Verteidigung kann klären.
Tor für Deutschland!
Wirtz setzt sich stark im Strafraum durch, trifft den Pfosten, Bischof reagiert am schnellsten und schiebt den Ball zum 1:0 ein.
36. Minute: Gnabry versucht es aus halbrechter Position, ohne den Torwart ernsthaft zu prüfen.
35. Minute: Gnabry flankt, Wirtz köpft aus zehn Metern, Petrovic hält sicher.
32. Minute: Serbien kontert schnell, Kostic bringt den Ball scharf nach innen, Nedeljkovic verpasst knapp.
Fantastische Parade von Petrovic!
Gnabry steht frei vor dem Tor, sein Flachschuss wird von Petrovic stark gehalten.
27. Minute: Scherhant schießt aus der Distanz, verzieht jedoch stark.
Knapp daneben!
Bischof zieht von rechts nach innen und schließt ab, der Ball geht ins Außennetz.
18. Minute: Deutschland kontrolliert weiterhin das Spiel und drängt Serbien tief in die Defensive.
16. Minute: Bischof legt auf Woltemade ab, dessen Versuch wird zur Ecke abgefälscht.
15. Minute: Das Klopp-Team hat 80 Prozent Ballbesitz in den ersten 15 Minuten.
12. Minute: Jovic foult Anton, Schiedsrichter Espen sieht es, zeigt aber keine Karte.
9. Minute: Woltemade hat eine gute Chance, nutzt sie jedoch nicht.
8. Minute: Pavlovic schießt knapp am Tor vorbei.
6. Minute: Das deutsche Team sucht vor allem über Scherhant die linke Seite.
4. Minute: Mittelstädt versucht einen Distanzschuss, der deutlich am Tor vorbeigeht.
2. Minute: Serbien steht tief, lässt Deutschland bis vor den Strafraum kommen.
Spielbeginn!
Serbien stößt an und spielt im ersten Durchgang von links nach rechts.
Vor dem Anpfiff: Erst die Nationalhymnen, dann beginnt die Partie. Serbien macht den Anfang.
Vor dem Anpfiff: Der norwegische Schiedsrichter Espen führt die Teams aufs Feld.
Vor dem Anpfiff: Die Spieler stehen im Tunnel und klatschen sich ab.
„Der junge Spieler von Freiburg zeigt bisher eine starke Saison. Er verfügt über Tempo, Technik am Flügel und viel Einsatz – defensiv stark, offensiv sehr vielversprechend.“
„Wenn die Mannschaft genauso auftritt wie im Training, wird das Spiel sehr lebendig und wir sehen, wie viel Freude und Talent die Jungs haben. Wir hatten drei Tage Training – das ist der große Unterschied zum ersten Test.“
Auch Serbien geht mit fast komplett neuer Startelf ins Spiel.
Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen die Niederlande bleiben nur vier Spieler in der Anfangsformation. Pavlovic und Torwart Milinkovic-Savic sitzen überraschend auf der Bank.
Serbiens Aufstellung: Petrovic – Erakovic, Gudelj, Babic – Nedeljkovic, Maksimovic, Dzodic, Kostic, Zivkovic, Tadic – Jovic
Die deutsche Startelf steht! Klopp überrascht gegen Serbien mit Freiburgs Scherhant und dem Debüt von Torwart Urbig.
Serge Gnabry führt das Team als Kapitän an, nachdem Kimmich in den ersten Partien die Binde trug.
Deutschland: Urbig – Treu, Anton, Thiaw, Mittelstädt – Pavlovic, Bischof, Wirtz, Gnabry, Scherhant – Woltemade
Am Sonntag hatte die DFB-Elf Schwierigkeiten, die griechische Defensive zu knacken. Gegen Serbien könnte es ähnlich eng werden.
Wie Griechenland setzt auch Serbien meist auf eine kompakte Defensive gegen stärkere Teams.
Strahinja Pavlovic vom AC Mailand bildet als 1,94-Meter-Hüne das Fundament der serbischen Abwehrkette.
Torwart Vanja Milinkovic-Savic ist ein verlässlicher Rückhalt mit starken Paraden.
Das Nations-League-Spiel Deutschland gegen Serbien (Anpfiff 20.45 Uhr) wird heute live und kostenlos im ZDF übertragen. Die Vorberichterstattung startet um 20.15 Uhr.
Im Fokus steht Per Mertesacker, der für den WM-Titel 2014 bekannt ist und heute zum letzten Mal als Experte vor der Kamera steht. Ab Januar wird er DFB-Sportgeschäftsführer.
Personelle Veränderungen bei der DFB-Auswahl! Klopp nutzt das Heimspiel gegen Serbien, um viele Spieler zu testen.
Nach der Niederlage gegen Griechenland vor einer Woche gibt es zahlreiche Wechsel. Nur sechs Akteure stehen erneut auf dem Platz, darunter Waldemar Anton, David Raum, Malick Thiaw, Aleksandar Pavlovic, Nick Woltemade und Lennart Karl.
Nach zwei Spielen hat Deutschland erst einen Punkt – heute soll mehr her.
Im Heimspiel gegen Serbien in der Münchner Allianz Arena geht es um den ersten Sieg unter Klopp und wichtige Zähler für das Weiterkommen in der Nations League.
Eine erneute Niederlage würde den letzten Platz bedeuten und das Weiterkommen stark gefährden.
Nico Schlotterbeck, gerade von einer linken Sprunggelenksverletzung genesen, erlitt erneut eine Knöchelverletzung bei einem Abschlusstraining.
Der BVB-Innenverteidiger musste mit Schmerzen vom Platz und wird die Begegnungen gegen Serbien und Griechenland verpassen.
Seine Verletzung setzt seine Pechserie nach dem WM-Aus durch eine schwere Verletzung am linken Sprunggelenk im Sommer fort.
„Es war kein guter Auftritt von uns. Unschön, dass wir am Ende verlieren. Es war nicht nötig, besonders wenn man das abgefälschte Gegentor sieht. Wir hatten wenig Chancen gegen die tief stehende Abwehr. Der Torwart war zweimal stark. Mit etwas Glück hätten wir ein Tor erzielt, aber insgesamt waren wir zu statisch und nicht kreativ genug. Ein 0:0 wäre verdient gewesen, der Verlust ist unglücklich.“
„Wir sind erst eine Woche zusammen, treffen auf einen defensiven Gegner und müssen Abläufe lernen. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren ein gutes Beispiel: Wir wussten, was der Gegner macht, waren gut eingestellt, doch dann haben wir das nicht mehr umgesetzt. Warum, weiß ich noch nicht.“
„Das ist Teil des Prozesses. Die Aufstellung und viele Wechsel sind meine Verantwortung. Gegen den tief stehenden Gegner konnten wir ihn nicht komplett auseinandernehmen, hatten in Schlüsselmomenten etwas Pech oder einen überragenden Torwart gegenüber. Das Spiel heute zu verlieren, darf nicht passieren.“
Ende der Durchsage!
Klopp unterliegt bei seinem Heimdebüt als Bundestrainer mit 0:1 gegen Griechenland.
Endstand:
Deutschland – Griechenland 0:1 (0:0)
Torschütze: Dimitrios Kourbelis (74. Minute)
90.+3: Kimmich flankt, doch kein Mitspieler erreicht den Ball.
90.+1: Vier Minuten Nachspielzeit verbleiben für Deutschland, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen.
89. Minute: Griechenland wechselt: Michailidis ersetzt Pavlidis.
88. Minute: Fast das Tor! Ioannidis schießt mit links knapp am deutschen Kasten vorbei.
84. Minute: Klopp bringt Stach und Behrens für Nmecha und Brown.
81. Minute: Tzolis, der Vorlagengeber zum 1:0, verlässt das Feld, Masouras kommt rein.
80. Minute: Die Griechen kontern schnell, Tzolis flankt von links, Brown klärt.
77. Minute: Kimmich bringt eine Flanke, Bisseck köpft, doch der Ball geht am Tor vorbei.
76. Minute: Klopp wechselt Adeyemi aus, Gnabry kommt.
Tor für Griechenland!
Tzolis dringt über die linke Seite vor, spielt auf Kourbelis, der vor Nmecha abschließt. Kimmich lenkt den Ball noch ab, Torwart Nübel ist machtlos.
70. Minute: Tah klärt vor Pavlidis vor dem Strafraum.
Beste Chance für Griechenland!
Nach Ballverlust von Kimmich kontert Griechenland, Ioannidis verpasst aus kurzer Distanz.
65. Minute: Burkardt kommt für Schade, Wirtz ersetzt Conte.
62. Minute: Burkardt macht sich bereit.
59. Minute: Griechenland wechselt doppelt: Kourbelis und Ioannidis kommen für Zafeiris und Tetteh.
56. Minute: Retsos foult Adeyemi, Gelb für Retsos.
55. Minute: Deutschland erhöht nach der Pause den Druck, kommt zu vielen Abschlüssen und sucht die Führung.
Fast der Führungstreffer!
Kimmich schießt aufs obere linke Eck, Torwart Tzolakis pariert stark.
51. Minute: Kimmich stört den Aufbauspieler der Griechen, erobert den Ball und holt für Conte einen Freistoß heraus.
49. Minute: Conte zieht aus zentraler Position flach ab, Tzolakis hält.
48. Minute: Griechenland startet offensiver in die zweite Hälfte, doch Deutschland erobert schnell den Ball zurück.
Weiter geht’s!
Griechenland bringt Ex-Paulianer Saliakas für Vagiannidis.
Halbzeit!
Deutschland dominiert mit fast 80 Prozent Ballbesitz, kommt aber kaum durch die kompakte griechische Defensive. Nach der Pause muss mehr kommen, um zu gewinnen.
45.+1: Eine Minute Nachspielzeit.
42. Minute: DFB-Keeper Nübel patzt im Spielaufbau, kann einen Angriff aber durch eine starke Parade gegen Gakpo entschärfen.
40. Minute: Bald Halbzeit – bleibt es beim 0:0?
38. Minute: Nmecha kombiniert sich mit Adeyemi, sein Schuss wird geblockt.
34. Minute: Brown spielt auf Conte, der zu früh startet. Abseits!
32. Minute: Adeyemi schießt knapp am Tor vorbei, Torwart Tzolakis verhindert einen Rückstand.
30. Minute: Nmecha sucht Adeyemi, doch Tzolakis ist schneller.
Wunderbarer Pass von Kimmich auf Adeyemi, der sich durchs Dribbling bis zum Tor durchsetzt, aber knapp verzieht.
25. Minute: Ebnoutalib kommt per Flanke, kann den Ball aber nicht aufs Tor bringen.
23. Minute: Karetsas wird verwarnt.
22. Minute: Vagiannidis sieht Gelb nach Foul an Adeyemi.
19. Minute: Schneller deutscher Konter, doch die Chance wird abgewehrt.
17. Minute: Gelbe Karte für Bisseck nach Foul an Tetteh.
15. Minute: Deutschland dominiert weiter, findet gegen die griechische Abwehr aber noch keine klaren Chancen.
12. Minute: Tzolis scheitert an Vagnoman, der die Angriffe clever unterbindet.
10. Minute: Karetsas’ Flanke wird von der deutschen Abwehr geklärt.
8. Minute: Griechenland kommt erstmals gefährlich zum Abschluss, ohne Erfolg.
7. Minute: Kimmich versucht einen Abschluss, verfehlt jedoch das Tor.
5. Minute: Deutschland kontrolliert das Spiel, sucht nach Lücken.
Debütant Conte versucht einen Schuss, der vorbei geht.
2. Minute: Foul von Tetteh an Kimmich, Schiedsrichter ermahnt nur.
Spielbeginn!
Deutschland startet mit Ballbesitz von links nach rechts.
20.42 Uhr: Noch keine Bewegung, zunächst Nationalhymnen. Griechenland stößt an.
20.40 Uhr: Englischer Schiedsrichter Kavanagh führt die Teams aufs Feld.
20.38 Uhr: Spieler im Tunnel bereit zum Einlaufen.
20.35 Uhr: Zum Saisonstart der Nations League spielte Deutschland 1:1 gegen die Niederlande. Gegen Griechenland soll nun der erste Sieg her.
Griechenland führt nach einem Last-Minute-Erfolg über Serbien die Gruppe 2 an.
Vor dem Spiel äußerte sich Bundestrainer Klopp zur intensiven Vorbereitung, zum Spieler Philipp Treu und den Herausforderungen im Team.
Die Griechen verändern ihre Startaufstellung leicht: Androutsos und Tetteh beginnen.
Klopp baut seine Startelf nach dem Unentschieden gegen die Niederlande auf fünf Positionen um, darunter mit Conte und Nübel zwei Debütanten.
Das Länderspiel im Free-TV gibt es heute live in der ARD und parallel im Stream in der ARD-Mediathek.
Schiedsrichter ist Chris Kavanagh, der seit 2019 FIFA-Referee ist und bereits Premier-League-Erfahrung hat.
Deutschland hat gegen Griechenland eine makellose Bilanz: 10 Spiele, 7 Siege, 3 Remis.
Im Freundschaftsspiel im Juni 2024 drehte Deutschland nach Rückstand noch auf 2:1.
Heute steht Klopps Heimdebüt als Bundestrainer in Augsburg an, mit dem Ziel, den ersten Sieg der Nations-League-Saison einzufahren.
Aufgrund von UEFA-Regeln dürfen nur 23 Spieler nominiert werden, Schlotterbeck fehlt wegen Verletzung.
Bisseck und Tah bilden die Abwehrzentrale.
Klopp bestätigte, dass Nübel das Tor von Beginn an hüten wird.
Bei seinem Debüt zeigte sich ein VAR-entscheidender Moment, der Niederländern ein Tor aberkannte.
Jamal Musiala und Kai Havertz mussten verletzungsbedingt abreisen.
Für sie rückten Wirtz und Burkardt nach.
Das Auftaktspiel gegen die Niederlande endete 1:1, Gakpo erzielte den späten Ausgleich.
Klopp zeigte sich dennoch zufrieden mit der Einstellung und einzelnen Leistungen.
Vor seinem Amtsantritt gelang es den Vorgängern meist, ihr erstes Spiel zu gewinnen, doch auch Unentschieden oder Niederlagen können erfolgreiche Karrieren einleiten.
Klopp überraschte mit zwei Änderungen in der Startelf: Schade und Treu starten, ersterer auf dem rechten Flügel, letzterer verteidigt rechts.
Der Kader umfasst 24 Spieler, doch aufgrund der Regularien muss Conté auf seinen Einsatz warten.
Klopp betonte, dass Conté im nächsten Kader definitiv dabei sein wird.
Der 23-Jährige hatte in der vergangenen Saison mit der SV Elversberg zum Aufstieg beigetragen und bislang auch in dieser Spielzeit überzeugt.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum ersten Länderspiel unter Jürgen Klopp! Vor dem Duell gegen die Niederlande informieren wir euch über alle relevanten Details rund um das DFB-Team.