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Bundestrainer entscheidender Faktor für Ebnoutalibs Wahl zum DFB-Team: „Wenn Klopp anruft, sollte man zusagen“

Von Arne Richter

Frankfurt am Main/Herzogenaurach – Für Younes Ebnoutalib (23) war Jürgen Klopp (59), der Bundestrainer, ein wesentlicher Grund dafür, sich für Deutschland und nicht für Marokko zu entscheiden.

„Das ist wirklich unglaublich, ein großartiges Gefühl. Klopp gehört zu den besten Trainern weltweit. Da spürt man einfach eine positive Energie“, erklärte der Stürmer von Eintracht Frankfurt im Teamquartier der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach.

Obwohl der 23-Jährige auch die Möglichkeit gehabt hätte, für den WM-Viertelfinalisten Marokko zu spielen, und Gespräche mit dem marokkanischen Nationaltrainer Mohamed Ouahbi (50) geführt wurden, betonte er: „Wenn Klopp dich anruft, kann man einfach nicht ablehnen.“

Klopp hat Ebnoutalib für die anstehenden Nations-League-Partien gegen die Niederlande am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam sowie drei Tage später gegen Griechenland in Augsburg nominiert.

Als einer von nur zwei nominellen Angreifern neben Kai Havertz (27) im ersten DFB-Kader erhält er somit die Chance, erstmals im Trikot der Nationalmannschaft aufzulaufen.

„Ich weiß noch nicht, wie viel Spielzeit ich bekommen werde. Ich werde einfach mein Bestes geben und hoffe, dass ich viel Einsatzzeit bekomme“, äußerte sich Ebnoutalib zu seinen möglichen Einsätzen.

In den ersten vier Bundesliga-Spieltagen traf er bereits viermal für Frankfurt. Sein Sturmkollege Jonathan Burkardt (26) wurde von Klopp für den erweiterten Kader der Begegnungen am 1. Oktober in München gegen Serbien sowie drei Tage später in Thessaloniki gegen Griechenland berufen.

Die ersten Eindrücke im DFB-Team haben Ebnoutalib begeistert. Klopp habe bereits in seiner kurzen Ansprache sehr deutlich gemacht, welche Erwartungen bestehen: „Wir sollen die deutsche Nationalmannschaft mit Stolz vertreten, immer alles geben, auch wenn es mal nicht läuft, und hundertprozentig fokussiert sein“, berichtete der Angreifer.

Seine Verbindung zu Marokko, wo er im Sommer auch die WM verfolgte, sei trotz seiner Entscheidung zugunsten der deutschen Elf weiterhin stark.

„Ich liebe beide Länder – sie sind beide Teil meiner Herkunft – und werde Marokko selbstverständlich weiter die Daumen drücken“, erklärte er.