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Kehrt Nagelsmann zu RB Leipzig zurück? Red-Bull-Chef Schmidt äußert sich eindeutig

Von Tom Bachmann

Leipzig/Mainz – Sind die Spekulationen damit endgültig vorbei? Roger Schmidt (59), der neue globale Fußball-Verantwortliche bei Red Bull, hat die Gerüchte um eine Rückkehr von Julian Nagelsmann (39) zu RB Leipzig klar zurückgewiesen.

„Davon sind wir weit entfernt. An all unseren Standorten streben wir eine gewisse Kontinuität auf der Trainerposition an“, erklärte der 59-Jährige im ZDF-Sportstudio. Schmidt hatte am 1. Oktober die Nachfolge von Jürgen Klopp (59) angetreten.

Da Leipzigs neuer Coach Martin Demichelis (45) nach einem holprigen Start mit lediglich zwei Siegen aus vier Bundesliga-Spielen vor dem beeindruckenden 6:0 gegen Eintracht Frankfurt in die Kritik geraten war, wurde unter der Woche in der Berichterstattung, unter anderem bei Sky, Nagelsmann als möglicher Kandidat ins Spiel gebracht. Allerdings betonte der Sender auch, dass bislang keine konkreten Gespräche geführt wurden.

Erstmals hatte Schmidt am Donnerstag die Gelegenheit, sich in Leipzig ausführlicher mit Demichelis auszutauschen. „Das hat mir gut gefallen. Ich habe selbst Erfahrung mit argentinischen Spielern und schätze deren Mentalität sehr. Es ist kein Zufall, dass sie bei Turnieren oft weit kommen“, so der ehemalige Coach von Benfica Lissabon.

Argentinier hätten „das gewisse Etwas, das man braucht, um Spiele zu gewinnen“. Diesen Eindruck habe er auch von Demichelis gewonnen.

Gerüchte wie jene um Nagelsmann seien laut Schmidt heutzutage ganz normal. „Im Fußball muss man solche Themen ansprechen, wenn es mal zwei Niederlagen gibt“, meinte der Red-Bull-Fußballexperte.

Nach dem Erfolg gegen Frankfurt forderte er nun, dass sein Team am Dienstag gegen seinen ehemaligen Klub PSV Eindhoven nachlegt. „In der Champions League benötigen wir einen Sieg, da wir das Auftaktspiel verloren haben.“

Im Anschluss erwarten Leipzig schwierige Auswärtspartien bei Bayern München und Real Madrid. „Das Potenzial, dort gute Leistungen zu zeigen, ist vorhanden. Man kann durchaus optimistisch sein“, erklärte Schmidt.