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Massensturz überschattet Rad-Klassiker: Fahrer erreicht Ziel mit blutender Wunde

Polen – Chaos im Regen! Die Polen-Rundfahrt wurde am Donnerstag durch einen schweren Massensturz beeinträchtigt. Glücklicherweise scheint keiner der Fahrer ernsthaft verletzt worden zu sein.

Rund 42 Kilometer vor dem Ziel der vierten Etappe von Zagan nach Karpacz kam es auf der regennassen Fahrbahn zu mehreren Stürzen, die eine Kettenreaktion und einen großen Massencrash auslösten.

Zu den Betroffenen gehörte unter anderem der portugiesische Topfavorit João Almeida (28) vom Team "UAE Emirates-XRG", der eigentlich in zwei Wochen bei der Vuelta in Spanien als wichtiger Helfer des Dominators und Tour-de-France-Champions Tadej Pogačar (27) vorgesehen ist.

Nach dem Unfall wurde das Rennen neutralisiert und um 15 Kilometer verkürzt, um eine medizinische Versorgung aller Verletzten zu ermöglichen. Die Unterbrechung dauerte insgesamt 25 Minuten, bevor das Rennen fortgesetzt wurde.

Almeida schlug bei dem Sturz mit seinem linken Bein auf dem Asphalt auf und zog sich eine blutende Wunde am Oberschenkel zu. Trotz der Verletzung stieg der Portugiese wieder auf sein Rad und erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 16 Minuten, sichtbar angeschlagen.

Den Sieg sicherte sich der Niederländer Bart Lemmen (30) vom Team Visma-Lease a Bike, der damit auch die Gesamtführung übernahm. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Christian Scaroni (28, XDS Astana) und der Franzose Axel Laurance (25, Netcompany INEOS).