HSV-Blog: Jean-Luc Dompé soll nach Freistellung neuen Klub gefunden haben
Hamburg – Die nächste Etappe ist geplant! Nach dem 3:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Verl bereitet sich der HSV nun auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende vor.
Zum Beginn haben es die Rothosen gleich mit einem echten Topgegner zu tun: Am Samstag um 18.30 Uhr reisen sie zum Spitzenspiel zum Bundesligisten Borussia Dortmund.
In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und sonstige Geschehnisse im Volkspark auf dem Laufenden.
Das „Enfant terrible“ hat offenbar einen neuen Klub gefunden: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Der Franzose war Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen aussortiert worden. In die Entscheidung dürften jedoch auch wiederholte Disziplinlosigkeiten eingeflossen sein, die der flinke Außenbahnspieler gezeigt hatte.
Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und absolvierte für die Rothosen 113 Pflichtspiele, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Als wichtiger Leistungsträger trug er maßgeblich zum lang ersehnten Aufstieg im Jahr 2025 bei.
Im ersten Ligaspiel der neuen Saison sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg den ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute gelang den Rothosen durch Nikola Karczewska der Ausgleich – es war das erste Pflichtspiel der 26-jährigen Stürmerin für die Hamburger. Die Begegnung im Volkspark endete mit einem 1:1-Unentschieden.
Für Warmed Omari (26) sind es bewegte Tage: Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden, nachdem seine Tochter am vergangenen Sonntag das Licht der Welt erblickte.
Gleichzeitig muss Omari wegen einer Schulterverletzung, die nach dem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT festgestellt wurde, vorerst kürzertreten.
Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, wird die Verletzung konservativ behandelt. Daher steht Omari dem HSV zunächst nicht zur Verfügung und verpasst den Start in die Pflichtspielsaison.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht nun fest: In der ersten Runde treffen die Bundesliga-Frauen auf den Zweitligisten SV Meppen.
Das ergab die Auslosung am Montag. Die Partie soll zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen werden, ein genauer Termin steht noch aus.
Am Freitag gab der Verein offiziell bekannt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zu Racing Straßburg in die französische Ligue 1.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer des gebürtigen Hamburgers hatte sich über mehrere Wochen abgezeichnet. Laut Klubwünschen verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, da er sportlich den nächsten Schritt gehen möchte.
Zum Abschied fanden die Verantwortlichen warme Worte für ihren Flügelspieler und zeigten Verständnis für seine Entscheidung: „Wir wollten ihm diese Chance nicht verbauen. Fabio hat sich persönlich bei mir bedankt – für die Freigabe und die gemeinsame Zeit. Das war ein sehr emotionaler Moment“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.
Baldé selbst äußerte sich ebenfalls in der Mitteilung und zeigte sich dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und danke allen, die mich unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende Zeit zurück und werde Hamburg und den HSV immer verbunden bleiben.“
Es zeichnet sich ab: Laut mehrerer Medienberichten steht der Wechsel von Fabio Baldé (21) nach Frankreich kurz bevor. Der gebürtige Hamburger soll unmittelbar vor einem Engagement bei Racing Straßburg stehen.
Den Angaben zufolge kassieren die Rothosen eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro zuzüglich Boni – ein beachtlicher Betrag für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram entfernt – spätestens da war klar, dass sein Kapitel in Hamburg dem Ende entgegengeht.
In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic, der wegen Dopings gesperrt war, wieder in das Training beim HSV integriert werden. Vorab überraschte der Klub den 24-Jährigen mit einer besonderen Geste.
„Wir schickten ihm ein Trikot mit einer persönlichen Botschaft vom Trainerteam, dem Staff und der Mannschaft in Form eines Videos. Das hat ihn sehr berührt und zeigt, dass er ein Teil unserer Mannschaft ist“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin.
Vor seiner Rückkehr zum Volkspark steht zudem ein regelmäßiger Austausch mit Vuskovics Personal Trainer an: „Am Ende der Woche hatten wir einen ausführlichen Videocall, um seinen Zustand zu erfragen“, so Polzin. „Es geht darum, dass er sich in den nächsten vier Wochen auf die Anforderungen als zentraler oder halber Innenverteidiger konzentriert.“
Der Bruder von Verteidiger Luca Vuskovic (19, Brighton & Hove Albion) war 2022 wegen Epo-Dopings für insgesamt vier Jahre gesperrt worden. Er beteuert jedoch weiterhin seine Unschuld.
Fabio Baldé soll laut Informationen der BILD vor einem Wechsel in die französische Ligue 1 stehen. Es laufen demnach derzeit Verhandlungen mit einem französischen Erstligisten.
Eigentlich hat Baldé noch einen Vertrag beim HSV bis 2029. Aufgrund diverser Verletzungen kam er bislang jedoch kaum zum Einsatz und fiel immer wieder aus. Auch in diesem Sommer konnte der Stürmer wegen leichter Knieprobleme noch keine Testspielminute absolvieren.
Nun löschte der 21-Jährige auf Instagram alle Beiträge mit Bezug zum aktuellen Klub. Ein mögliches Zeichen für einen Abschied und einen Transfer nach Frankreich? Der einzige noch vorhandene Post trägt die Bildunterschrift: „The Last Dance. Danke für den unfassbaren Support.“
Obwohl der Portugiese diesen Beitrag bereits nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den SC Freiburg (3:2), in dem Baldé 25 Minuten auf dem Platz stand und sein bislang einziges Bundesliga-Tor erzielte, veröffentlicht hatte, wirkt die Situation etwas bittersüß.
Im XXL-Test gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille am Samstag zeigte sich der HSV als ebenbürtiger Gegner. Nach drei Abschnitten à 45 Minuten endete die Partie mit 2:2.
Die Treffer für die Rothosen erzielten Rayan Philippe (97. Minute, direkter Freistoß) und Otto Stange (114. Minute, Elfmeter).
Allerdings gibt es Sorgen um Albert Grönbaek (25): Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung am linken Bein zu und musste humpelnd von den Betreuern vom Platz begleitet werden.
20.204 Zuschauer verfolgten das Testspiel im Volksparkstadion.
Während die HSV-Fans auf die nächste Transfermeldung warten, kursiert rund um den Volkspark vor allem ein neues Gerücht.
Nach Angaben von „Sky Sports“ haben die Rothosen Angreifer Daniel Jebbison (22) von Premier-League-Klub AFC Bournemouth auf dem Radar.
Der kanadische Nationalspieler war in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim englischen Zweitligisten Preston North End aktiv. Neben Hamburg soll auch der FC Genua aus der Serie A Interesse an dem Stürmer zeigen.
Kaum ein Tag vergeht beim HSV ohne neue Transfergerüchte: Medienberichten zufolge sollen die Rothosen gleich zwei Spieler im Visier haben: Abwehrmann Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).
Der ehemalige Kölner und Wolfsburger Bornauw, der bereits 140 Bundesligaspiele bestritten hat, steht derzeit bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte der belgische Nationalspieler die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) als Abwehrchef antreten.
Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, war in den letzten sechs Monaten jedoch an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren bezahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse an den FC Lorient für den Angreifer.
Während das Team im Trainingslager in Herzogenaurach hart arbeitet, brodelt die Gerüchteküche weiter. Laut dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto ist der HSV an Oğuz Aydın (25) interessiert.
Der türkische Nationalspieler, der bei der WM zum Einsatz kam, steht aktuell bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Sein Marktwert liegt laut „Transfermarkt.de“ bei rund sieben Millionen Euro.
Neben Hamburg sollen auch weitere Vereine Interesse zeigen, darunter Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers, so Moretto.
Trainingslager Nummer drei steht bevor: Am Montag reist der HSV nach Herzogenaurach.
Bis Freitag trainieren die Rothosen erneut im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um die letzten Details für die neue Saison zu verfeinern.
Am Samstag (15 Uhr) steht dann ein Testspiel gegen OSC Lille im Volksparkstadion auf dem Programm.
Obwohl der HSV das erste Vorbereitungsspiel gegen den FC Everton mit 1:2 verlor, zeigte Trainer Merlin Polzin (35) viele positive Ansätze.
„Man hat einige Dinge gesehen, die mir schon sehr gefallen haben“, sagte Polzin nach der knappen Niederlage in der Nachspielzeit. Zwar habe sein Team noch einige Baustellen, insgesamt sei es aber ein „sehr gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.
Im Trainingslager in Herzogenaurach soll in der kommenden Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Ob bis dahin noch ein weiterer Neuzugang präsentiert wird, ist offen. Polzin gab beim Volksparkfestival am Samstag einen Hinweis, dass sich auf dem Transfermarkt noch etwas tun könnte.
„Wir schauen, wie viele Spieler wir mitnehmen können. Vielleicht passiert noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wer ins Trainingslager in Bayern mitfährt. „Mal sehen, was der Kollege bei Twitter schreibt!“
Im dritten Testspiel der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison musste sich der HSV zuhause dem FC Everton mit 1:2 geschlagen geben.
Das Team um den neuen Kapitän Nicolai Remberg trat im neuen blauen Auswärtstrikot an, doch die Engländer aus Liverpool erwischten den besseren Start. Ex-Freiburger Merlin Röhl brachte Everton kurz vor der Pause (40. Minute) in Führung.
Nach dem Seitenwechsel kam der HSV besser aus der Kabine und Neuzugang Patson Daka glich in der 49. Minute aus. Lange sah es nach einem Remis aus, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit lenkte Jordan Torunarigha eine Flanke unglücklich ins eigene Tor ab.
Aufstellung HSV:
Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
Aufstellung FC Everton:
Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4 ET)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Die HSV-Frauen mussten sich im ersten Spiel auf dem neu verlegten Rasen im Volksparkstadion mit 0:1 gegen den FC Everton geschlagen geben. Nach fünf ungeschlagenen Testspielen in der Vorbereitung war dies die erste Niederlage für das Team von Trainer Rodolfo Cardoso (57).
Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss den entscheidenden Treffer für den englischen Erstligisten aus der „Women’s Super League“. Trotz mehrerer Chancen gelang dem HSV vor heimischem Publikum kein Ausgleich.
Ein Tag ganz im Zeichen der Fans: Am Samstag lädt der HSV zum traditionellen Volksparkfestival ein. Von 9 bis 14.30 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
In der „Partner-Area“ gibt es zahlreiche Mitmachaktionen – von Torwand und Schussgeschwindigkeitsmessung über Basteln, Glücksrad und Hüpfburg bis hin zu weiteren Überraschungen für die ganze Familie. Außerdem sind ein „Soccer Court“ und eine „Fan Area“ aufgebaut.
Auf der Bühne stehen unter anderem die Mannschaftspräsentationen der Frauen (11 Uhr) und Männer (12.30 Uhr) auf dem Plan. Zwischen beiden Terminen (11.45 Uhr) gibt es einen Talk mit den beiden Vorständen Kathleen Krüger (41) und Eric Huwer (42).
Das Highlight des Tages sind die beiden Testspiele gegen den FC Everton im Volksparkstadion: Die Frauen spielen um 13.30 Uhr, die Männer um 17 Uhr.
Ein Ereignis, dem alle HSV-Anhänger entgegenfiebern: Ab dem 15. November ist Mario Vuskovic (24) nach seiner vierjährigen Dopingsperre wieder spielberechtigt. Bereits Mitte September darf der Kroate wieder mit dem Training beginnen.
Wie die „SPORT BILD“ berichtet, steht dann zunächst ein umfassender medizinischer Check mit Ausdauer- und Leistungsdiagnostik sowie Muskelkrafttests auf dem Programm.
Obwohl Vuskovic seit Monaten mit einem Privattrainer arbeitet, ist unklar, wie schnell er wieder für den Profi-Fußball bereit sein wird. Die Testergebnisse sollen als Grundlage für den weiteren Trainingsplan dienen.
Zu Beginn wird er vor allem mit Reha-Trainer Sebastian Capel (40) arbeiten, bevor er ins reguläre Mannschaftstraining zurückkehrt.
Der Transferpoker um Fábio Vieira (25) hält die HSV-Fans weiterhin in Atem: Die Rothosen möchten den portugiesischen Techniker fest verpflichten, der Spieler selbst zieht einen Wechsel nach Hamburg fest an.
Das größte Hindernis bleibt die Ablösesumme. Laut „Sky“ verlangt der FC Arsenal als Stammverein rund 18 Millionen Euro, eine Summe, die für den HSV derzeit schwer zu stemmen ist.
Ein Transfer ist zwar nicht ausgeschlossen, doch ein Durchbruch bei den Verhandlungen ist bislang nicht in Sicht.
Vieira hat bereits die Saisonvorbereitung bei den „Gunners“ aufgenommen, sein Ziel bleibt jedoch weiterhin der HSV.
Zum Abschluss des Trainingslagers feierte der HSV einen Erfolg: Im Testspiel besiegten die Rothosen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim am Samstag mit 3:1 und reisen nun zurück nach Hamburg.
Die Tore für Hamburg erzielten Albert Grönbaek (38. Minute per Foulelfmeter), Rayan Philippe (49.) sowie Neuzugang Patson Daka (57.). Bilal Nadir feierte sein Debüt für den HSV. Für Heidenheim traf Oualid Mhamdi (54.).
Die Aufstellung des HSV:
Heuer Fernandes – Lemke (76. Nadir), Omari (46. Bissi Mouelle), Torunarigha (62. Elfadli), Capaldo (46. Nandja), Jatta (62. Ojo) – Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai) – Grönbaek (62. Sedlatschek), Adeline (46. Philippe) – Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Klub, der am Saisonende Platz 1 belegt, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.