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Musiala steht beim FC Bayern vor Rückkehr, Urbig vertritt Neuer im Tor

Von Klaus Bergmann

München – Nationalspieler Jamal Musiala (23) könnte bald sein Comeback beim FC Bayern München feiern. „Er hat diese Woche eigentlich sehr gut trainiert. Das Training lief optimal, genau so, wie wir es uns vorgestellt haben“, erklärte Trainer Vincent Kompany (40) vor dem ersten DFB-Pokal-Spiel am Mittwochabend (20:45 Uhr/ARD und Sky) gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück.

In Absprache mit dem Spieler und den medizinischen Betreuern wird darauf geachtet, den „richtigen Zeitpunkt“ für den Einsatz zu wählen. Ob Musiala bereits in Osnabrück, am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04 oder erst am darauffolgenden Donnerstag beim Champions-League-Auftakt gegen Bodö/Glimt zurückkehrt, ist noch unklar.

„Das kann ich aktuell noch nicht sagen“, gab Kompany offen zu. Musiala fehlte den Bayern zuletzt aufgrund zweier kurzer Zusammenbrüche auf dem Spielfeld infolge einer neurologischen Erkrankung.

Die Behandlung des Offensivspielers wurde entsprechend angepasst. Auch Serge Gnabry steht vor seiner Rückkehr.

„Es könnte am Wochenende sein, muss aber nicht“, äußerte sich Kompany zum Nationalspieler, der wegen einer schweren Oberschenkelverletzung auf die WM verzichten musste.

Im Tor wird Kompany bei der Partie in Osnabrück auf Jonas Urbig (23) setzen, der Manuel Neuer vertreten wird. „Wir haben Jonas Urbig bereits großes Vertrauen entgegengebracht, er hat schon viele wichtige Spiele für uns bestritten“, betonte der Bayern-Coach.

Indes wird ein Nachwuchstalent im Münchner Angriff dem FC Bayern längere Zeit fehlen: Maycon Cardozo (17) hat sich am vergangenen Wochenende bei der zweiten Mannschaft verletzt und fällt nach einer Schulter-Operation voraussichtlich drei bis vier Monate aus.