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Früher in Leipzig aktiv: Sohn einer DEL-Ikone erhält Vertrag bei den Dresdner Eislöwen

Dresden/Leipzig – Der Sohn einer Eishockey-Legende aus der DEL möchte nun selbst Fuß fassen und für Aufmerksamkeit auf dem Eis sorgen: Die Dresdner Eislöwen haben Jacob Ficenec (20) mit einem U21-Fördervertrag ausgestattet. Der Verteidiger spielte bisher in der Oberliga bei den IceFighters Leipzig und ist ab sofort auch für die Dresdner in der DEL2 spielberechtigt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Leipziger Partnern bekommt der 20-Jährige eine Förderlizenz, die ihm erlaubt, sowohl in Leipzig als auch in Dresden zu spielen.

„Jacob ist ein vielversprechender Verteidiger, dem wir die nötige Zeit und die optimalen Einsatzmöglichkeiten bieten wollen, um sich weiterzuentwickeln“, erläutert Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann (41).

Baxmann kennt den Vater des Neuzugangs, Jakub Ficenec (49), gut aus seinen Begegnungen auf dem Eis. Als Spieler der Eisbären Berlin traf Baxmann in der DEL mehrfach auf den Tschechen, der von 2003 bis 2014 beim ERC Ingolstadt eine prägende Rolle einnahm.

Jacob Ficenec wurde in Ingolstadt geboren, begann dort mit dem Eishockey und wechselte später zu Bílí Tygři Liberec, bevor er bei den Jungadlern Mannheim seine Ausbildung erhielt. Ficenec besitzt außerdem die deutsche Staatsbürgerschaft und spielte bereits in den U17- und U18-Nationalmannschaften.

In der vergangenen Saison bestritt er 45 Partien für die IceFighters Leipzig, erzielte dabei zwei Tore und bereitete acht weitere Treffer vor.

„Die Kooperation mit den IceFighters Leipzig eröffnet uns eine wertvolle Möglichkeit, junge Talente behutsam an den Senioren-Bereich heranzuführen und ihnen regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau zu ermöglichen“, so Baxmann zur Partnerschaft mit den Leipzigern.

Bereits in der Vorsaison kooperierten beide Vereine eng: So erhielten Paul Stocker (21), Karl Gärtner (20) und Malte Barthold (20) Förderlizenzen für Leipzig. Im Dezember 2025 kam zudem Felix Krüger (18) hinzu.

Krüger absolvierte mit 26 Einsätzen die meisten Spiele für Leipzig, Barthold stand in sieben Partien auf dem Eis, während Stocker nur einmal das Tor hütete. Karl Gärtner kam für die IceFighters nicht zum Einsatz, da er ab November 2025 mit einer weiteren Förderlizenz für die Hannover Scorpions spielte. Sein DEL-Debüt für die Eislöwen feierte Gärtner am 6. März beim Auswärtsspiel gegen die Augsburger Panther (3:6).

Die IceFighters zeigen sich erfreut über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Dresdnern: „Für Jacob ist dies ein wichtiger Schritt und eine großartige Chance, sich weiter zu verbessern. Natürlich sind wir glücklich, dass er durch die Kooperation weiterhin für uns auflaufen kann. Zudem haben wir die Möglichkeit, weiteren Förderlizenzspielern aus Dresden Spielzeit zu ermöglichen. Welche Spieler dies genau sein werden, werden wir im September gemeinsam bekanntgeben“, erklärte IceFighters-Geschäftsführer André Schilbach (42).

Am Mittwoch beginnen die Eislöwen offiziell mit der Vorbereitung auf die kommende DEL2-Saison.