Verrücktes Union-Gerücht: Abwehrtalent im Visier eines Champions-League-Klubs
Berlin – Während Union Berlin sich in der Steiermark auf die neue Saison vorbereitet und dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt, brodelt die Gerüchteküche erneut.
Im Mittelpunkt steht diesmal Tom Rothe (21), der laut Angaben der portugiesischen Zeitung "A Bola" bei Sporting Lissabon auf dem Zettel stehen soll.
Der portugiesische Spitzenverein sucht offenbar nach einer Alternative für die linke Defensivseite, die normalerweise vom uruguayischen Nationalspieler Maximiliano Araújo (26) besetzt wird.
Gesucht werde ein junger Spieler mit Entwicklungspotenzial – eine Beschreibung, die auf den 21-Jährigen eindeutig zutrifft.
Sporting könnte dem Außenverteidiger sicherlich mit der Aussicht auf Champions-League-Einsätze und vermutlich auch einem höheren Gehalt als in Berlin attraktive Perspektiven bieten.
Dennoch gilt ein baldiger Wechsel des Linksfußes zu den "Löwen" als eher unwahrscheinlich. Zu diesem Schluss kommt auch der Autor des portugiesischen Reports.
Vielmehr wird Rothe sich darauf fokussieren, sich bei den Köpenickern einen festen Platz in der Startelf zu sichern.
Unter Trainer Mauro Lustrinelli (50) gibt es neue taktische Ansätze. Der Schweizer bevorzugt eine Viererkette, in der Rothe seine Stärken auf der linken Seite voll ausspielen und offensiven Druck aufbauen kann.
Außerdem ist Lustrinelli bekannt dafür, jungen Talenten Vertrauen zu schenken und sie gezielt weiterzuentwickeln – ein aktuelles Beispiel hierfür ist Aljoscha Kemlein (22), den der Coach hoch einschätzt und dem er sogar eine Kapitänsrolle zutraut.
Auch Tom Rothe könnte von dieser Strategie profitieren und weiterhin wertvolle Spielpraxis auf Bundesliga-Niveau sammeln. Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 bestritt der Verteidiger bereits 51 Pflichtspiele für Union.
Sein größter Konkurrent um den Platz als Linksverteidiger dürfte Derrick Köhn (27) sein, der ihn unter Ex-Coach Steffen Baumgart (54) aus der Startelf verdrängt hatte. Der deutsche U21-Nationalspieler ist zudem flexibel einsetzbar und kann auch in der Innenverteidigung agieren.