HSV zeigt Vertrauen in eigenen Weg: Co-Trainer Favé erhält besonderes Lob
Hamburg – Ein echtes Kraftpaket! Trotz des klaren 3:0-Siegs in der ersten DFB-Pokalrunde hatte der SC Verl dem HSV unerwartet viel entgegenzusetzen.
In den ersten 30 Minuten dominierte der Drittligist eindeutig und hätte durchaus in Führung gehen können. „Genau das ist eingetreten, was wir seit der Auslosung befürchtet hatten. Ich war mir bewusst, dass Verl eine Herausforderung für uns sein würde. Das hat man besonders zu Beginn des Spiels gesehen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach dem Abpfiff.
Der 35-Jährige hob hervor, dass seine Mannschaft „bestimmte Phasen gemeistert“ und „ruhig geblieben“ sei, was letztlich den Sieg ermöglichte. „Wir mussten an unseren Plan glauben“, betonte Polzin.
Darüber hinaus erzielten die Hamburger ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt – davon zeigte sich auch Torschütze Albert Grönbaek (25) überzeugt: „Das Timing der Treffer, kurz vor und nach der Pause, war entscheidend für unseren Erfolg“, so der Däne in Bezug auf seine zwei Tore.
Die zweite Halbzeit stellte dabei eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Durchgang dar. „Das Analyse-Team unter Leitung von Loïc Favé hat eine herausragende Halbzeitarbeit geleistet und eindeutige Hinweise gegeben, was wir verbessern mussten. Die Spieler haben das hervorragend umgesetzt“, lobte Polzin.
Auch Neuzugang Sebastiaan Bornauw (29) sprach Co-Trainer Favé (33) sein großes Lob aus: „Die Eingewöhnung fiel mir leicht, weil die Co-Trainer mich mit zahlreichen Videoanalysen enorm unterstützt haben. Ein großes Kompliment an Loïc und Richard [Krohn, Anm. d. Red.], die mir das Leben wirklich erleichtert haben“, erklärte der Belgier.