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HSV-Blog: Siege für HSV-Trio in der Afrika-Cup-Qualifikation – einer war nur Zuschauer

Hamburg – Am kommenden Sonntag steht für den Hamburger SV ein richtiger Härtetest auf dem Programm: ein Vorbereitungsspiel gegen den FC Kopenhagen.

Albert Grönbaek wird dabei nicht zum Einsatz kommen, da er länger ausfällt. Ex-Derbyheld Jonas David hingegen scheint einen neuen Klub gefunden zu haben.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Ein erfolgreicher Tag für ein Trio aus dem HSV-Kader! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) konnten mit ihren Nationalteams in der Afrika-Cup-Qualifikation Siege feiern, auch wenn einer von ihnen nur von der Tribüne aus zuschaute.

El Ouahdi und die marokkanische Nationalmannschaft sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Erfolg. Beim 2:0-Auswärtssieg in Lesotho stand der Außenverteidiger die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Als nächstes steht ein Freundschaftsspiel gegen Ghana am 4. Oktober auf dem Programm.

Auch Omari kam über die gesamte Spielzeit zum Einsatz. Der 26-Jährige feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg gegen Namibia, wo der ehemalige HSV-Profi Collin Benjamin (48) als Trainer an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober wartet für Omari noch eine Partie gegen Senegal.

Für Daka verlief es hingegen nicht so positiv: Der Stürmer stand im Kader Sambias gegen Togo nicht, verfolgte den 2:0-Sieg seiner Mannschaft jedoch von der Bank aus.

Auf und Ab prägen die Laufbahn von Jonas David (26). Der HSV-Spieler sorgte 2023 als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli für Schlagzeilen, konnte sich bei den Rothosen jedoch nie langfristig durchsetzen.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock folgte sein Abschied aus Hamburg. Es ging weiter zu WSG Tirol in Österreich und anschließend zum SSV Ulm. Dort erlitt David neben dem Abstieg aus der dritten Liga auch einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.

Doch nun zeichnet sich eine neue Perspektive ab: Nach seiner Fitnessphase bei der U21 des HSV absolviert der 26-Jährige derzeit ein Probetraining beim Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg und möchte sich dort für einen Vertrag empfehlen.

Ein bekanntes Gesicht aus der HSV-Vergangenheit steht vor einer neuen Aufgabe: Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 als Cheftrainer an der Seitenlinie wirkte, soll offenbar den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen, wie übereinstimmende Medien berichten.

Zuletzt coachte Gisdol zwischen Juli und Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte der ehemalige HSV-Coach das Amt annehmen, wartet in der Conference League unter anderem das Duell mit Trabzonspor, wo Thomas Reis (52) aus Deutschland an der Seitenlinie steht, sowie Begegnungen gegen Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Klub für mehrere Wochen fehlen. Dies teilte der Verein am Samstag mit.

Der Däne, der bislang zu den auffälligsten Spielern der Rothosen gehörte, zog sich im Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu. Dies ergab eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes.

Wie lange der Mittelfeldspieler ausfällt, ließ der HSV offen – klar ist jedoch, dass sein Fehlen schwer zu kompensieren sein wird, da er sich aktuell in Topform befand.

Bei zwei HSV-Profis gab es zuletzt gemischte Gefühle. Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalteams in die Qualifikation für den Afrika Cup – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Daka stand für Sambia in der Anfangsformation, konnte aber eine 1:3-Niederlage gegen Algerien nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi hingegen konnte den 2:0-Sieg Marokkos gegen Gabun bejubeln, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Der HSV-Nachwuchsspieler stand beim 1:0-Erfolg der deutschen U20 gegen Frankreich in der Startelf.

Traurige Meldung aus dem Hamburger Volkspark: Der HSV trauert um die Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Der Klub verkündete dies am Freitag. „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute getragen haben“, würdigen die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und bestritt insgesamt 634 Einsätze – davon 414 Pflichtspiele, darunter 320 Bundesliga-Spiele. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die Deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen des HSV verfolgten das Nations-League-Spiel am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark sicher mit gemischten Gefühlen. Einerseits war Stolz darüber zu spüren, dass zwei Spieler aus ihren Reihen auf dem Feld standen, andererseits trübte ein Wermutstropfen den Abend.

Der 3:2-Erfolg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) nicht glücklich. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Spielende nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und wird daher am Sonntag gegen Portugal fehlen.

Grønbæk hingegen kam erst in der 82. Minute aufs Feld und zog sich eine Oberschenkelverletzung zu. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte nach dem Spiel die Verletzung und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren wird.

Torwart Sander Tangvik (23) hingegen saß bei Norwegen die gesamte Partie auf der Bank.

Am Donnerstag musste Warmed Omari (26) mit den Komoren eine Niederlage gegen Kamerun hinnehmen, konnte jedoch ein persönliches Highlight feiern: Im 13. Länderspiel gelang ihm sein erstes Tor beim 1:3.

Ein Jahr nach dem Wiederaufstieg schreibt der Hamburger SV auch finanziell Geschichte.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub mit 182,1 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Geschichte – ein Zuwachs von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg deutlich: Der Jahresüberschuss verdoppelte sich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, wie der Verein am Donnerstag mitteilte.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist jedoch, wie man damit umgeht“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien nicht einfach ausgegeben worden, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert worden.

„Danke an alle, die dazu beitragen, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen“, ergänzte Huwer.

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause bevor. Während dieser Zeit muss der HSV auf insgesamt acht Profis verzichten, darunter drei, die im direkten Duell aufeinandertreffen.

Bereits am ersten Spieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grönbaek (25) und Dänemark. Das Spiel findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Danach warten für Tangvik und Wolfe noch Begegnungen gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Für Grönbaek und Dänemark stehen Duelle mit Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober) an.

Drei HSV-Spieler sind in der Afrika-Cup-Qualifikation im Einsatz: Zakaria El Ouahdi (24) trifft mit Marokko auf Gabun (25. September) und Lesotho (29. September). Zusätzlich steht ein Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober an. Patson Daka (27) und Sambia spielen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September), während Warmed Omari (26) mit den Komoren auf Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) trifft. Ein weiteres Testspiel gegen Senegal ist für den 4. Oktober vorgesehen.

Auch für den DFB-Nachwuchs sind zwei HSV-Talente nominiert: Otto Stange (19) spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Louis Lemke (16) tritt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) an.

Fast zu spät zum Anpfiff gegen den 1. FC Köln (2:1) gekommen: Yussuf Poulsen hatte Schwierigkeiten, seine Schienbeinschoner zu finden, nachdem er zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

„Ich bin nochmal zurückgesprintet, das war ein bisschen hektisch“, scherzte der 32-Jährige nach dem Spiel. Er wollte kurz vor Wiederanpfiff in der Kabine suchen, fand aber in der Eile nichts. Schließlich lieh er sich die Schoner von einem Mitspieler, um rechtzeitig zum Mittelkreis zu kommen. „Letzten Endes lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er lachend zu.

Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig (0:5) liegt der Hamburger SV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell am Tabellenende der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?

Bisher scheint sich daran nichts zu ändern. Sportvorständin Kathleen Krüger (41) bekräftigte bereits vor dem Sonntagsspiel und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man an Polzin festhalte und den gemeinsamen Weg weitergehen wolle. Laut „Bild“ sollen sogar die Verträge des Trainerteams bis 2029 verlängert werden.

Die Vereinsführung zeigt dem Aufstiegstrainer trotz des schlechten Saisonstarts Rückhalt. In den sozialen Medien sehen das die Fans teilweise anders: Sie danken Polzin für seine Arbeit, wünschen sich jedoch teilweise frischen Wind auf der Trainerbank.

Eine doppelte Enttäuschung für die HSV-Frauen: Im Nordderby bei Werder Bremen verloren sie am Freitag mit 0:1.

Das entscheidende Tor erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion.

Wichtige Info für HSV-Anhänger: Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 genau terminiert. Das Nordderby bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.

Hier die Spielübersicht:

Positive Nachrichten für alle HSV-Fans: Der Verein erhielt die Genehmigung, die Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze zu erweitern.

Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Vereinsangaben bereits im Oktober starten. Diese werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaft durchgeführt, um den Spielbetrieb nicht zu stören.

Finanziert wird der Ausbau durch den HSV Supporters Trust, der die von den Fans gesammelten Mittel bündelt. Diese Gelder werden insbesondere für den Erwerb weiterer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA eingesetzt und stellen somit die Finanzierung sicher.

Ein Tag, auf den Verein, Spieler und Fans lange gewartet haben: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren.

Der HSV plant für diesen Tag eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr, die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt live verfolgen.

Wo das Training genau stattfinden wird, ist noch unklar. Medienberichten zufolge denkt der Klub darüber nach, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um dem großen Zuschauerandrang gerecht zu werden. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

Ein HSV-Spieler bekommt die Chance, auf höchstem Niveau zu spielen: Daniel Elfadli (29) wird bis Saisonende auf Leihbasis zum amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK wechseln.

Dort wird der vielseitige Defensivspieler in der Champions League antreten und auf Mannschaften wie Real Madrid und den FC Liverpool treffen.

„Wegen der starken Konkurrenz ist seine Einsatzzeit bei uns zuletzt begrenzt gewesen. Die Leihe zum LASK bietet ihm nun eine großartige Möglichkeit, die wir ihm nicht vorenthalten wollten. Wir sind überzeugt, dass Elfadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch dort eine Bereicherung sein wird“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (42).

Elfadli wechselte im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV, wo er maßgeblich am Aufstieg beteiligt war. In der Bundesliga verlor er jedoch seinen Stammplatz, weshalb ihm der Verein nun eine Veränderung nahelegte.

Das Personalkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich Zweitligist Hannover 96 an, wie beide Clubs am Deadline-Day bekanntgaben.

„Nach seiner Rückkehr aus Israel führten wir offene und ehrliche Gespräche, in denen wir gemeinsam feststellten, dass seine Chancen auf regelmäßige Spielzeit begrenzt sind“, erläuterte Sportdirektor Claus Costa (42) die Gründe für den Transfer.

Sahiti selbst sagte: „Ich hatte eine großartige Zeit beim HSV. Es war eine große Ehre für mich, für diesen traditionsreichen Verein zu spielen. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben und ich Teil dieser Mannschaft war.“

Der Kosovare absolvierte seit Sommer 2024 26 Pflichtspiele für den HSV, erzielte dabei drei Tore und bereitete zwei vor. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.

Bereits erwartet: Der HSV leiht Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 aus.

„Durch unsere Kaderbewegungen hat sich seine Situation kurzfristig verändert. Er hat deshalb den Wunsch nach mehr Spielzeit geäußert. Mit dem SC Paderborn ergab sich eine passende Option für alle Beteiligten“, kommentierte Sportdirektor Claus Costa (42) den Wechsel.

Der Franzose war im vergangenen Sommer aus Braunschweig gekommen und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Klub auf den HSV.

Ein Transfer, auf den viele Fans gewartet haben: Fábio Vieira (26) steht kurz vor seiner Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und am Sonntag seinen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.

Nach monatelangen Verhandlungen kam es in den letzten Stunden zum Durchbruch. Mehreren Medienberichten zufolge zahlen die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal. Die „Gunners“ hatten zu Beginn deutlich höhere Forderungen gestellt.

Vieira überzeugte in der vergangenen Saison als Leihspieler mit starken Leistungen und signalisierte den Wunsch, dauerhaft in den Volkspark zu wechseln. Nun geht für den Spielmacher und viele Fans dieser Traum in Erfüllung.

Während die HSV-Anhänger auf die Verpflichtung von Fábio Vieira (26) warten, arbeiten die Rothosen bereits an weiteren Transfers. Medienberichten zufolge sollen zwei Rechtsverteidiger kurz vor einer Verpflichtung stehen.

Die Wunschlösung heißt offenbar Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der Marokkaner will unbedingt nach Hamburg und soll sich bereits mit dem Klub einig sein. Allerdings gibt es noch Differenzen zwischen den Vereinen bezüglich der Ablösesumme.

Als Alternative steht Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen im Fokus. Auch mit dem Brasilianer soll es eine Einigung geben, offiziell ist jedoch noch nichts bestätigt.

Die Hoffnung bleibt: Bis kommenden Dienstag hat der HSV Zeit, den Transfer von Fábio Vieira (26) abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa (42) reiste extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.

Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete diese Reise in der Pressekonferenz am Dienstag als „ein großes Zeichen der Wertschätzung“. Es sei die Pflicht des Vereins, alles zu tun, um den Deal trotz der hohen Ablöseforderungen des FC Arsenal zu realisieren.

„Fábio hat in der vergangenen Saison viele großartige Momente für uns geschaffen. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler und ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes mitbringt“, unterstrich der Coach.

Merlin Polzin zeigt sich nach eigenen Angaben unbesorgt, dass kurz vor dem Saisonstart der Bundesliga noch keine Vertragsverlängerung mit dem HSV bestätigt wurde.

„Die Frage ist immer, wie man Klarheit definiert. Ich glaube, wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und der Klub weiß auch, was er an uns hat“, sagte der 35-Jährige in der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel gegen Borussia Dortmund.

Wichtig sei, dass „wir uns in offenen, ehrlichen Gesprächen befinden“, so Polzin weiter. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Eine Frist für eine Entscheidung werde es nicht geben. „Es wird über alles geredet, was für beide Seiten wichtig ist. Niemand muss sich Sorgen machen, dass wir oder der Verein nervös werden“, erklärte der Trainer.

Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Club gefunden: Laut Medienberichten steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.

Der Franzose war Anfang August aus sportlichen Gründen beim HSV aussortiert worden. Dabei dürften auch seine wiederholten Disziplinlosigkeiten eine Rolle gespielt haben.

Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gewechselt und absolvierte 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Als Leistungsträger war er Teil des heiß ersehnten Aufstiegs 2025.

Im ersten Saisonspiel sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg ihren ersten Punkt.

Erst in der 73. Minute gelang den Rothosen durch Nikola Karczewska der Ausgleich, der erste Pflichtspieleinsatz der 26-Jährigen für Hamburg. Die Partie im Volksparkstadion endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Warmed Omari (26) erlebte ereignisreiche Tage: Der HSV-Verteidiger wurde zum zweiten Mal Vater – seine Tochter kam am vergangenen Sonntag zur Welt.

Gleichzeitig muss er aufgrund einer Schulterverletzung, die nach dem Testspiel gegen OSC Lille per MRT diagnostiziert wurde, kürzertreten.

Der Verein informierte am Mittwoch, dass die Verletzung konservativ behandelt wird. Omari steht den Rothosen daher vorerst nicht zur Verfügung und wird den Pflichtspielstart verpassen.

Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der ersten Runde treffen sie auf den Zweitligisten SV Meppen.

Die Auslosung fand am Montag statt. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September stattfinden, der genaue Termin steht noch aus.

Am Freitag gab der Verein offiziell bekannt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.

Der 21-Jährige entwickelte sich in sechs Jahren beim HSV vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich über Wochen angedeutet und erfolgt auf eigenen Wunsch Baldés, der sportlich den nächsten Schritt machen will.

Die Klubverantwortlichen zeigten Verständnis für die Entscheidung und verabschiedeten den Flügelspieler mit warmen Worten. „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio kam noch einmal persönlich zu mir, um sich für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre zu bedanken. Das war ein emotionaler Moment“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.

Baldé selbst äußerte sich dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge ist es ein großer Traum, im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte, und danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich blicke auf eine prägende und schöne Zeit zurück und werde dem HSV immer verbunden bleiben.“

Wie erwartet steht der Wechsel von Fabio Baldé nach Frankreich kurz bevor. Medienberichten zufolge erhält der HSV für das Eigengewächs eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro plus Boni – ein beachtlicher Betrag für einen Ergänzungsspieler.

Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram gelöscht, was ein eindeutiges Zeichen für das baldige Ende seiner Zeit bei den Rothosen war.

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Platz) nimmt an der Relegation teil, in der er gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenverbleib kämpft.