HSV-Blog: Rothosen sollen offenbar an Premier-League-Stürmer interessiert sein
Hamburg – Der Hamburger SV befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Aktuell absolvieren die Rothosen ihr drittes Trainingslager in diesem Sommer, das in Herzogenaurach stattfindet.
Der erste ernsthafte Prüfstein für die Hanseaten steht am 24. August im DFB-Pokal beim SC Verl an. Bis dahin sind noch weitere Freundschaftsspiele geplant.
In unserem HSV-Blog informieren wir Euch regelmäßig über die neuesten Entwicklungen rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und alle weiteren Geschehnisse im Volksparkstadion.
Während die Anhänger gespannt auf die nächste Verpflichtung warten, kursieren derzeit vor allem Spekulationen rund um den Verein.
Nach Angaben von "Sky Sports" haben die Rothosen Daniel Jebbison (22), Angreifer des Premier-League-Klubs AFC Bournemouth, auf dem Zettel.
Der kanadische Nationalspieler war in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim Zweitligisten Preston North End aktiv. Neben Hamburg soll auch der italienische Erstligist FC Genua Interesse an ihm zeigen.
Beim HSV dreht sich momentan fast kein Tag ohne neue Transfergerüchte: Medienberichten zufolge sollen die Rothosen gleich zwei Spieler im Blick haben – Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).
Bornauw, der früher für den 1. FC Köln und VfL Wolfsburg spielte und auf 140 Bundesliga-Einsätze zurückblickt, ist aktuell bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte der belgische Nationalspieler die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) auf der Position des Abwehrchefs antreten.
Terem Moffi gehört dem französischen Ligue-1-Klub OGC Nizza, war aber in den letzten sechs Monaten an den FC Porto ausgeliehen. Für den Stürmer zahlte Nizza vor drei Jahren noch eine Ablöse in Höhe von 22,5 Millionen Euro an den FC Lorient.
Während im Trainingslager in Herzogenaurach hart gearbeitet wird, brodelt die Gerüchteküche hinter den Kulissen weiter. Der italienische Transferexperte Matteo Moretto berichtet, dass die Rothosen Interesse an Oğuz Aydın (25) zeigen sollen.
Der türkische Nationalspieler, der auch bei der WM eingesetzt wurde, steht derzeit bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf rund sieben Millionen Euro geschätzt, so "Transfermarkt.de".
Mehrere weitere Vereine, darunter Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers, sollen ebenfalls um den Mittelfeldspieler buhlen, wie Moretto ergänzt.
Das dritte Trainingslager der Saisonvorbereitung beginnt am Montag mit der Abreise des HSV nach Herzogenaurach.
Bis Freitag trainieren die Rothosen erneut im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit und feilen an den letzten Details für den Saisonstart.
Das Testspiel gegen den OSC Lille findet dann am Samstag um 15 Uhr im Volksparkstadion statt.
Das erste Vorbereitungsspiel gegen den FC Everton wurde zwar mit 1:2 verloren, dennoch sah Trainer Merlin Polzin (35) viele positive Ansätze.
„Es gab viele Dinge, die mir bereits gut gefallen haben“, erklärte Polzin nach der knappen Niederlage in der Schlussphase. Zwar gebe es noch einige Baustellen, aber insgesamt sei es ein „sehr gelungener Test“, auf den man aufbauen könne.
Im Trainingslager in Herzogenaurach soll in der kommenden Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Ob bis dahin noch ein neuer Spieler präsentiert wird, ist offen. Polzin ließ beim Volksparkfestival am Samstag durchblicken, dass sich auf dem Transfermarkt möglicherweise noch etwas tut.
„Wir schauen mal, wie viele Spieler wir mitnehmen können. Vielleicht passiert ja noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wer alles mit ins Trainingslager reist. „Mal sehen, was der Kollege bei Twitter schreibt!“
Das zweite Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison verlor der HSV ebenfalls knapp: Im heimischen Volksparkstadion unterlagen die Rothosen dem FC Everton mit 1:2 (0:1).
Geprägt vom neuen Kapitän Nicolai Remberg und im neuen blauen Auswärtstrikot, erwischten die Gäste aus Liverpool den besseren Start. Ex-Freiburg-Profi Merlin Röhl brachte Everton kurz vor der Halbzeit (40.) in Führung.
In der zweiten Halbzeit startete der HSV stark, Neuzugang und Offensivhoffnung Patson Daka erzielte den Ausgleich (49.). Lange Zeit deutete vieles auf ein Remis hin, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit unterlief den Rothosen ein Fehler im Spielaufbau, und Jordan Torunarigha lenkte eine Flanke unglücklich ins eigene Tor ab.
Spielstatistik:
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4 Eigentor)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Die HSV-Frauen mussten im ersten Spiel auf dem neuen Rasen im Volkspark eine 0:1-Niederlage gegen den FC Everton hinnehmen. Nach fünf ungeschlagenen Testspielen in der Vorbereitung kassierte die Mannschaft von Trainer Rodolfo Cardoso (57) somit die erste Pleite.
Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss den entscheidenden Treffer für den englischen Erstligisten aus der „Women's Super League“. Trotz weiterer Chancen gelang es den Hamburgerinnen nicht, vor heimischem Publikum im Volksparkfestival auszugleichen.
Am Samstag steht ein Tag ganz im Zeichen der Fans: Der HSV lädt wieder zum traditionellen Volksparkfestival ein. Von 9 Uhr bis 14:30 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
In der „Partner-Area“ gibt es zahlreiche Mitmachaktionen – von Torwandschießen und Schussgeschwindigkeitsmessung über Bastelaktionen, Glücksrad und Hüpfburg bis hin zu weiteren Überraschungen für die ganze Familie. Außerdem werden ein „Soccer Court“ und eine „Fan-Area“ angeboten.
Auf der Bühne finden unter anderem die Teamvorstellungen der Frauen (11 Uhr) und Männer (12:30 Uhr) statt. Dazwischen (11:45 Uhr) folgt ein Talk mit den Vorständen Kathleen Krüger (41) und Eric Huwer (42).
Das Highlight sind die beiden Testspiele gegen den FC Everton im Volksparkstadion: Die Frauen treten um 13:30 Uhr an, die Männer um 17 Uhr.
Ein lang erwarteter Moment für die Fans: Ab dem 15. November ist Mario Vuskovic (24) nach seiner vierjährigen Dopingsperre wieder spielberechtigt. Bereits Mitte September darf der Kroate wieder ins Training einsteigen.
Wie die „SPORT BILD“ berichtet, wird zunächst eine umfassende medizinische Untersuchung mit Ausdauer- und Leistungsdiagnostik sowie Muskelkrafttests durchgeführt.
Obwohl Vuskovic seit Monaten mit einem privaten Trainer arbeitet, ist noch unklar, inwieweit er bereits wieder für den Profi-Fußball fit ist. Die Testergebnisse sollen als Grundlage für den weiteren Trainingsplan dienen.
Zunächst wird der Abwehrspieler vor allem mit Reha-Trainer Sebastian Capel (40) arbeiten, bevor er schrittweise ins normale Mannschaftstraining zurückkehrt.
Die Transferposse um Fábio Vieira (25) hält die Anhänger des HSV in Atem: Die Rothosen wollen den Portugiesen fest verpflichten, der Technikspieler selbst wünscht sich sehr den Wechsel nach Hamburg.
Das finanzielle Problem bleibt bestehen. Laut „Sky“ fordert Arsenal, Vieiras Stammverein, rund 18 Millionen Euro Ablöse – eine Summe, die für den HSV schwer zu stemmen sein dürfte.
Obwohl ein Transfer möglich erscheint, sind die Verhandlungen bislang noch nicht entscheidend vorangekommen.
Vieira hat mittlerweile die Saisonvorbereitung bei den Gunners begonnen, sein Ziel ist jedoch weiterhin der HSV.
Zum Abschluss des Trainingslagers gab es für die Rothosen einen Erfolg: Am Samstag besiegte der HSV den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim im Testspiel mit 3:1. Anschließend geht es zurück nach Hamburg.
Die Treffer für die Hanseaten erzielten Albert Grönbaek (38. Minute, Foulelfmeter), Rayan Philippe (49.) sowie Neuzugang Patson Daka (57.). Bilal Nadir feierte sein Debüt für den HSV. Für Heidenheim traf Oualid Mhamdi (54.).
Aufstellung HSV: Heuer Fernandes – Lemke (76. Nadir), Omari (46. Bissi Mouelle), Torunarigha (62. Elfadli), Capaldo (46. Nandja), Jatta (62. Ojo) – Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai) – Grönbaek (62. Sedlatschek), Adeline (46. Philippe) – Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
Stürmer Patson Daka (27) soll den HSV in der neuen Saison beim Kampf um den Klassenerhalt unterstützen. Kurz nach seiner Verpflichtung äußerte sich der Angreifer erstmals zu seinen Eindrücken beim neuen Klub.
„Der HSV ist der perfekte Verein für mich. Ich bin sehr glücklich und gespannt. Die Leute sind sehr freundlich, die Mannschaft hat mich herzlich aufgenommen. Vom ersten Tag an fühle ich mich zuhause“, betonte Daka erfreut.
Das Trainingslager helfe ihm dabei, seine neuen Kollegen schnell kennenzulernen. „Die Truppe ist großartig! Ich fühle mich sehr wohl. Wir verbringen viel Zeit zusammen, eigentlich sind wir nur zum Schlafen in den Zimmern“, betonte der Stürmer.
Für die Saison hat er ein klares Ziel formuliert: „Ich liebe es, Tore zu erzielen und der Mannschaft auf jede Art zu helfen“ – eine Botschaft, die die Fans sicher gerne hören.
Die Verpflichtung von Patson Daka (27) ist gerade erst unter Dach und Fach, da steht offenbar schon der nächste Neuzugang kurz bevor.
Nach Medienberichten soll Mittelfeldspieler Bilal Nadir (22) am Mittwoch seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren und im Anschluss einen Vertrag bei den Rothosen unterschreiben.
Der junge Marokkaner spielte in den vergangenen fünf Jahren bei Olympique Marseille. Sein Vertrag endete im Sommer, sodass er trotz eines geschätzten Marktwertes von acht Millionen Euro ablösefrei zu haben ist.
Es ist gut möglich, dass der 22-Jährige noch ins Trainingslager nach Österreich nachreist.
Der HSV sucht dringend Verstärkung für den Angriff und steht laut übereinstimmenden Medienberichten kurz vor der Verpflichtung von Patson Daka (27).
Der Stürmer war in den letzten fünf Jahren bei Leicester City unter Vertrag. Mit dem Premier-League-Champion von 2016 stürzte er in den vergangenen zwei Jahren allerdings von der ersten bis in die dritte Liga ab. Nun wäre Daka ablösefrei verfügbar.
Dass Daka weiß, wo das Tor steht, bewies er vor allem in der Zeit von 2017 bis 2021 bei Red Bull Salzburg, wo er in 125 Spielen 68 Tore erzielte.
Gerüchten zufolge soll der Angreifer noch am Montag oder Dienstag seinen Medizincheck in Hamburg absolvieren, bevor er ins Trainingslager nach Österreich weiterreist.
Touchdown Oberlängenfeld! Die Rothosen sind zum zweiten Trainingslager der Saisonvorbereitung in der österreichischen Gemeinde angekommen.
Der Kader umfasst 30 Spieler, darunter zahlreiche Talente. Im Laufe der Woche soll zudem noch Otto Stange (19) nach der U19-Europameisterschaft zum Team stoßen.
Der Auftakt in die Testspielphase verlief jedoch mit einer Niederlage: Der HSV verlor am Samstagabend bei Rapid Wien mit 2:3 – alle Tore fielen in der ersten Halbzeit.
Bereits nach drei Minuten brachte Ercan Kara die Gastgeber in Führung, ehe Yussuf Poulsen (17.) und Albert Grönbaek (24.) die Partie zugunsten der Rothosen drehten. Rapid erzielte durch Kara (35.) den Ausgleich, kurz darauf unterlief Louis Lemke (37.) ein Eigentor.
Die beiden Neuzugänge Kofi Amoako und Martin Adeline feierten bei den Hamburgern ihr Debüt und standen jeweils 45 Minuten auf dem Platz.
Das erste Testspiel der Saisonvorbereitung wurde angepfiffen: Seit 19 Uhr sind die Rothosen bei Rapid Wien zu Gast.
Das Spiel kann unter anderem live auf dem YouTube-Kanal des HSV verfolgt werden.
Eine Rückkehr von Ludovit Reis (26) zum HSV wurde vom belgischen Transferexperten Sacha Tavolieri ins Gespräch gebracht.
Demnach würde Club Brügge dem Niederländer keinen Widerstand leisten, falls ein passendes Angebot eingeht. Tavolieri berichtet, dass Reis die Erwartungen in der abgelaufenen Saison nicht erfüllt hat und im aktuellen Kader des Klubs keine große Rolle mehr spielt.
Als möglichen neuen Arbeitgeber sieht der Experte den HSV, bei dem Reis zum Leistungsträger und Aufstiegshelden wurde, bevor er nach Brügge wechselte. Konkrete Verhandlungen sind jedoch bisher nicht bekannt.
Auf viel Vorfreude bei den Fans stößt die Vorstellung des neuen Heimtrikots für die kommende Saison, die der HSV am Freitag präsentierte. Unter dem Motto „An der Elbe werden Träume wahr“ gestaltet, besticht das Design.
Nach Angaben des Vereins ist die „lichtdurchflutete Stadionmembran des Volksparkstadions abstrakt in hellblauer Farbe auf dem Trikot dargestellt“. Zudem sind die bekannten drei Streifen des Ausrüsters „adidas“ erstmals in zwei Farben – blau und schwarz – gehalten.
Die Streifen sind von den Parkplatzmarkierungen zum Stadion inspiriert und symbolisieren den Weg ins „Wohnzimmer“, wo Fans emotionale Momente teilen. Im Nackenbereich sind zudem die Koordinaten des Anstoßpunkts des Stadions eingearbeitet.
Wie erwartet hat die DFL am Mittwoch die exakten Ansetzungen der ersten vier Bundesliga-Spieltage bekanntgegeben. Das Auftaktspiel des HSV gegen Borussia Dortmund findet im Rahmen eines Topspiels am 29. August um 18:30 Uhr statt.
Danach stehen für die Rothosen drei Partien in Serie um 15:30 Uhr auf dem Programm – zweimal am Sonntag und einmal samstags.
Die Spieltermine im Überblick:
Was sich bereits angedeutet hatte, ist nun offiziell: Luka Vuskovic (19) wechselt von Tottenham Hotspur zu Brighton & Hove Albion. Die „Seagulls“ zahlen für den jungen Kroaten etwa 54 Millionen Euro und setzen damit einen neuen Vereinsrekord.
„Luka hat einen fantastischen Karrierestart hingelegt, den wir aufmerksam verfolgt haben. In der vergangenen Saison bewies er, dass er auf sehr hohem Niveau spielen kann. Wir wollen ihm helfen, sich bei uns weiterzuentwickeln“, sagte Brighton-Trainer Fabian Hürzeler (33) in einer Mitteilung.
Vuskovic hatte sich während seiner Leihe beim HSV mit herausragenden Leistungen international einen Namen gemacht. Die Rothosen-Fans hatten bis zuletzt auf eine Rückkehr des Publikumslieblings gehofft, doch diese war zu keinem Zeitpunkt realistisch.
Trauer bei Stefan Kuntz (63): Der ehemalige Sportvorstand des HSV hat seinen Vater Günter im Alter von 87 Jahren verloren. Dies teilte der Ex-Profi auf Instagram mit.
Unter ein Schwarz-Weiß-Foto schrieb Kuntz: „In der Stille der Nacht hast du deine Augen für immer geschlossen. Du fehlst uns unendlich, doch in unseren Herzen wirst du weiterleben. Ruhe in Frieden, Papa.“
Günter Kuntz war ebenfalls Bundesliga-Spieler und absolvierte für Borussia Neunkirchen 80 Erstliga-Partien, in denen er 21 Tore erzielte.
Schmerzlich: HSV-Talent Otto Stange (19) hat das Finale der U19-Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft verloren. Der Topfavorit Spanien erwies sich als zu stark für die DFB-Auswahl, die sich mit 0:2 geschlagen geben musste.
Der Angreifer hatte in der ersten Halbzeit zwei Chancen zur Führung, die er jedoch vergab. Spanien machte es besser und entschieden die Begegnung durch Treffer von Hugo Lopez (44.) und Mario Rivas (48.).
Immerhin holte sich der gebürtige Hamburger mit vier Turniertoren zusammen mit Spaniens Jose Antonio Morante (19) die Torschützenkanone.
Für die kommende Saison rüstet sich der HSV: Nach Medienberichten haben die Rothosen ein Angebot für Martin Adeline (22) vom französischen Erstliga-Aufsteiger ESTAC Troyes abgegeben.
Demnach sollen die Hanseaten bereit sein, vier Millionen Euro Ablöse zu zahlen, zuzüglich möglicher Bonuszahlungen, für den offensivstarken Mittelfeldspieler.
Adeline erlebte eine herausragende Saison: Mit zehn Treffern und elf Vorlagen trug er entscheidend zum Aufstieg seines Klubs bei. Sein Marktwert stieg innerhalb eines Jahres von 700.000 Euro auf zehn Millionen Euro.
Zwischen dem HSV und dem Spieler ist man offenbar bereits einig, nun fehlt noch die Einigung mit Troyes.
Der Hamburger SV verleiht Aboubaka Soumahoro für die kommende Saison nach Spanien. Der 21-jährige Verteidiger wird beim Erstliga-Absteiger RCD Mallorca spielen, wie der Verein bekanntgab. In der vergangenen Saison war Soumahoro bereits an AS Saint-Étienne in Frankreich ausgeliehen.
„Um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen, muss er regelmäßig Spielpraxis sammeln. Deshalb haben wir uns für eine weitere Ausleihe entschieden“, erklärte HSV-Sportdirektor Claus Costa. „Mit RCD Mallorca haben wir eine passende Lösung gefunden, wo die Chancen auf Einsatzzeiten höher sind als bei uns. Wir werden ihn im kommenden Jahr genau beobachten.“
Mit dem Erreichen des Finales der U19-Europameisterschaft in Wales strebt die deutsche Nachwuchsauswahl erstmals seit 2014 wieder den Titel an. HSV-Stürmer Otto Stange trug mit seinem Tor maßgeblich zum Erfolg bei.
Der 19-Jährige erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich gegen die Ukraine, nachdem die deutschen Junioren zunächst mit 0:1 zurücklagen. Das Tor kam als schnelle Antwort auf den Treffer von Vitaliy Hlyut (18.), der aus dem Nichts fiel, da das deutsche Team das Spiel eigentlich dominierte.
Am Ende gewannen die Deutschen mit 2:1. Kurz vor Schluss traf Francis Onyeka (19), der für SV Elversberg spielt.
Klare Ansagen: HSV-Trainer Merlin Polzin (35) forderte nach der ersten Trainingseinheit im Trainingslager in Dänemark mehr Einsatz von seinen Spielern.
„Bei der Saisonanalyse haben uns einige Dinge, wie die Intensitätswerte, nicht gefallen. Deshalb verlange ich generell mehr Engagement“, erklärte der gebürtige Hamburger.
Das zeige sich schon bei kleinsten Details, etwa bei einer Passübung im Training. „Ob ich einem Kollegen bei einem Fehlpass sofort Rückmeldung gebe oder es einfach hinnehme – wir müssen im Training konsequent sein. Der Standard, den wir uns setzen, ist nicht verhandelbar“, betonte Polzin.
Die Vorbereitung werde entscheidend dafür sein, wie die Saison startet. „Wir wollen täglich besser werden, auf jedes Detail achten und jeden Tag für uns gewinnen. Das ist unser Motto und daran wollen wir uns messen lassen“, gab Polzin die Marschroute vor.
Die erste von vier Trainingseinheiten im HSV-Camp in Helsingør/Dänemark läuft. 27 Spieler sind dabei, darunter erstmals auch Nachwuchstalente wie Louis Lemke (16), Jason Bissi-Mouelle (18), Thierry Sedlatschek (17), Jannes von Diczelski (17), Elias Lahti (17) und Colin Poppelbaum (19).
Nationalspieler Nicolas Capaldo (27) stößt nach seiner Länderspielreise mit Argentinien am Donnerstag zum Team dazu.
Der Trainingslager-Kader im Überblick:
Tor: Daniel Heuer Fernandes, Fernando Dickes, Colin Poppelbaum, Elias Lahti, Bennet Schmidt
Abwehr: Daniel Elfadli, Warmed Omari, Jordan Torunarigha, Nicolas Capaldo, Joel Agyekum, Shafiq Nandja, Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle
Mittelfeld: Albert Sambi Lokonga, Immanuel Pherai, Albert Grönbaek, Nicolai Remberg, Kofi Amoako, Thierry Sedlatschek, Jannes von Diczelski
Angriff: Jean-Luc Dompe, Rayan Philippe, Yussuf Poulsen, Bakery Jatta, Emir Sahiti, Alexander Rössing-Lelesiit, Fabio Balde
Beim Abmarsch ins Trainingslager nach Dänemark am Mittwoch wird ein HSV-Profi nicht dabei sein.
Wie der Verein am Morgen mitteilte, ist Aboubaka Soumahoro (21) für Gespräche über seine Zukunft freigestellt.
Verschiedene Medien berichten, dass der Verteidiger kurz vor einer Leihe zum spanischen Zweitligisten RCD Mallorca steht. Ein Wechsel dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
Die Transfergerüchte beim HSV reißen nicht ab. Transferexperte Rudy Galetti berichtet, dass die Rothosen den Flügelspieler Yanis Cimignani (24) vom FC Lugano ins Visier genommen haben.
Allerdings befinden sich die Hamburger auf der Suche nach dem Franzosen nicht allein: Auch der FC Venezia, AEK Athen, mehrere englische Zweitligisten und der FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
In der abgelaufenen Saison bestritt Cimignani 35 Spiele für Lugano und sammelte dabei vier Scorerpunkte.
Nach der Sommerpause kehrten die Profis zum HSV-Trainingsgelände zurück. Am Montag und Dienstag stehen zunächst Leistungstests im Athleticum an.
Nach 51 Tagen Sommerpause sind die Spieler wieder zurück. Zu Beginn der Woche steht die obligatorische Leistungsdiagnostik für die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin (35) an. Am Mittwoch reist das Team dann zum ersten Trainingslager nach Dänemark ab.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.