HSV-Blog: Schwere Rückschläge! HSV muss auf seinen bisher besten Spieler für mehrere Wochen verzichten
Hamburg – Nach einem enttäuschenden Saisonbeginn gelang dem HSV am Samstagnachmittag gegen den 1. FC Köln der erste Sieg der laufenden Spielzeit.
Mit diesem Erfolg geht das Team zumindest etwas erleichtert in die bevorstehende Länderspielpause. Für insgesamt acht Spieler hieß es Koffer packen. Einer von ihnen kehrte jedoch früher zurück und fällt nun für mehrere Wochen aus.
In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Das ist wirklich bitter! Wie der Verein am Samstag mitteilte, wird Albert Grønbæk (25), bisher einer der herausragenden Akteure der Rothosen, für mehrere Wochen ausfallen.
Der Däne zog sich im Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zu – ein MRT des dänischen Verbandes bestätigte einen Faserriss.
Wie lange Grønbæk fehlen wird, ließ der HSV offen. Klar ist jedoch, dass sein aktueller Formstand nur schwer zu kompensieren sein dürfte.
Erfreuliches und Enttäuschendes zugleich gab es bei zwei weiteren HSV-Profis zu verzeichnen: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalteams in die Qualifikation für den Afrika-Cup – mit unterschiedlich verlaufenden Ergebnissen.
Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi erlebte hingegen einen 2:0-Erfolg von Marokko gegen Gabun, kam selbst jedoch nicht zum Einsatz.
Auch HSV-Talent Otto Stange (19) war im Einsatz: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20-Auswahl gegen Frankreich gehörte der Youngster zum Startaufgebot.
Schwere Stunden für den HSV: Der Verein trauert um die Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Verteidiger ist am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben.
Der Klub gab dies am Freitag bekannt. „Die HSV-Familie verliert eine weitere herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Abwehrspieler, die je das Trikot mit der Raute getragen haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.
Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die erste Mannschaft, darunter 414 Pflichtspiele, davon 320 in der Bundesliga. Mit dem Traditionsklub gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des Hamburger SV dürften das Nations-League-Spiel am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark mit gemischten Gefühlen verfolgt haben: Zwar war der Stolz groß, dass gleich zwei ihrer Spieler auf dem Platz standen, doch der Abend endete mit einem Wermutstropfen.
Der 3:2-Erfolg Norwegens brachte weder für David Möller Wolfe (24) noch für Albert Grønbæk (25) ein gutes Ende. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Spielende nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt damit am Sonntag im Spiel gegen Portugal.
Grønbæk kam in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich jedoch und wird laut Nationaltrainer Brian Riemer (48) vorzeitig zurück nach Hamburg reisen.
Torwart Sander Tangvik (23) saß während der gesamten 90 Minuten auf der Bank der Norweger.
Warmed Omari (26) musste mit den Komoren zwar eine 1:3-Niederlage gegen Kamerun hinnehmen, konnte aber einen persönlichen Erfolg verbuchen: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Abwehrspieler sein erstes Tor.
Finanziell schreibt der HSV nach der Rückkehr in die Bundesliga ein Rekordjahr: Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein mit 182,1 Millionen Euro einen Umsatz, der 44 Prozent über dem Vorjahr liegt und die höchste Summe in der Vereinsgeschichte darstellt. Die bisherige Bestmarke aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) wurde somit übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Klub am Donnerstag mit.
„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist aber, wie man diese Mittel einsetzt“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Gelder nicht einfach ausgegeben, sondern gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchsbereich und die Infrastruktur investiert.
„Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und das Wachstum zu ermöglichen“, ergänzte Huwer.
Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause bevor. Dabei muss der HSV auf insgesamt acht Spieler verzichten, wobei es gleich drei direkte Duelle unter ihnen gibt.
Bereits am ersten Spieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Anschließend treten Tangvik und Wolfe noch zweimal gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober) an, während Grønbæk mit Dänemark auf Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober) trifft.
Drei HSV-Profis bestreiten zudem die Afrika-Cup-Qualifikation: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko spielen gegen Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), ergänzt durch ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober). Patson Daka (27) und Sambia messen sich mit Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren treten gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) an, außerdem steht ein Test gegen Senegal (4. Oktober) auf dem Programm.
Darüber hinaus sind Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für die deutschen Nachwuchsauswahlen nominiert. Stange spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke steht mit der U19 in den Begegnungen gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) auf dem Platz.
Für Aufsehen sorgte Yussuf Poulsen beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1), da er beinahe zu spät zum Anpfiff kam. Trainer Merlin Polzin hatte ihn zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.
„Ich bin nochmal schnell zurück in die Kabine gerannt. Das war ziemlich hektisch“, erzählte der 32-Jährige nach dem Spiel. Kurz vor dem Wiederanpfiff hatte er vergeblich gesucht und sich letztlich Schienbeinschoner von einem Mitspieler geliehen. „Am Ende waren sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er lachend zu.
Nach der dritten Niederlage in Folge, diesmal ein 0:5 gegen RB Leipzig am Sonntag, steht der HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?
Bislang scheint sich nichts zu ändern. Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor der Partie am Sonntag nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man hinter Polzin stehe und den gemeinsamen Weg fortsetzen wolle. Laut „Bild“ plant der Verein sogar, die Verträge des Trainerteams bis 2029 zu verlängern.
Die Klubführung unterstützt den Aufstiegstrainer trotz des schlechten Starts, wohingegen einige Fans in den sozialen Medien eine andere Meinung vertreten. Zwar danken viele Polzin für seine Arbeit, doch einige wünschen sich frischen Wind auf der Trainerbank.
Auch die HSV-Frauen mussten eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen: Im Nordderby gegen Werder Bremen verloren sie am Freitag mit 0:1.
Vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute das einzige Tor per Kopf nach einer Ecke.
Wichtige Information für HSV-Anhänger: Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 mit genauen Anstoßzeiten festgelegt. Das Nordderby bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.
Hier die Übersicht der Spiele:
Gute Nachrichten für alle HSV-Fans: Der Verein hat die Genehmigung erhalten, die Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze zu erhöhen.
Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Klubangaben bereits im Oktober beginnen. Diese werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaften durchgeführt, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
Die Finanzierung des Stadionausbaus erfolgt durch den HSV Supporters Trust, der die von den Fans eingebrachten Mittel bündelt und insbesondere für den Erwerb neuer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA verwendet, um die nötigen finanziellen Ressourcen bereitzustellen.
Auf diesen Tag freuen sich Verein, Spieler und Fans seit langem: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre erstmals wieder mit dem Team trainieren.
Geplant ist eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr, bei der die Anhänger das Comeback des Kroaten verfolgen wollen.
Wo das Training stattfinden wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Medienberichten zufolge zieht der Verein in Erwägung, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um der großen Fanmenge gerecht zu werden. Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.
Ein neues Kapitel in der Karriere von Daniel Elfadli (29): Der vielseitige Defensivspieler wechselt bis Saisonende auf Leihbasis zum amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK. Dort bekommt er die Chance, in der Champions League zu spielen und unter anderem auf Real Madrid und den FC Liverpool zu treffen.
Sportdirektor Claus Costa (42) erklärte: „Durch die starke Konkurrenz bei uns waren seine Einsatzchancen zuletzt begrenzt. Die Leihe zum LASK bietet ihm eine hervorragende Möglichkeit, die wir ihm nicht vorenthalten wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch in seinem neuen Team eine Bereicherung sein wird.“
Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gewechselt und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg. In der Bundesliga verlor er jedoch seinen Stammplatz, weshalb ihm der Klub nun eine Veränderung nahelegte.
Das Personalkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich dem Zweitligisten Hannover 96 an, wie beide Vereine am Deadline-Day bestätigten.
Sportdirektor Claus Costa (42) erläuterte: „Nach seiner Rückkehr aus der Leihe in Israel führten wir offene und ehrliche Gespräche mit Emir. Dabei stellten wir gemeinsam fest, dass seine Perspektive auf regelmäßige Einsätze bei uns nicht gegeben ist.“
Sahiti selbst betonte: „Ich hatte eine großartige Zeit beim HSV. Es war eine große Ehre für mich, für diesen traditionsreichen Klub zu spielen. Ich bin glücklich, dass wir gemeinsam den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben und ich Teil dieser Mannschaft war.“
Der Kosovare bestritt seit Sommer 2024 26 Pflichtspiele für die Rothosen, erzielte drei Tore und bereitete zwei vor. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.
Bereits seit einigen Stunden zeichnet sich ab: Offensivspieler Rayan Philippe (25) wird für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 ausgeliehen.
Sportdirektor Claus Costa (42) kommentierte: „Durch die Entwicklungen im Kader hat sich seine Situation kurzfristig verändert. Er hat den Wunsch nach mehr Spielzeit geäußert, und mit Paderborn ergibt sich nun eine passende Lösung für alle Beteiligten.“
Der Franzose war im letzten Sommer von Braunschweig nach Hamburg gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Treffer. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Klub auf den HSV.
Auf die Fans wartet eine große Hoffnung: Fábio Vieira (26) steht kurz vor seiner Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und noch am Sonntag seinen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterzeichnet.
Nach monatelangen Verhandlungen wurde kürzlich der Durchbruch erzielt. Verschiedenen Medienberichten zufolge zahlen die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal, der zu Beginn der Gespräche deutlich mehr verlangt hatte.
Vieira brillierte in der vergangenen Saison als Leihspieler und signalisiert seitdem den Wunsch, dauerhaft in den Volkspark zu wechseln. Nun geht dieser Wunsch für den Edeltechniker und viele Fans in Erfüllung.
Neben der Verpflichtung von Vieira arbeiten die Rothosen weiterhin an weiteren Transfers. Laut Medienberichten sind sie mit zwei Rechtsverteidigern bereits einig.
Favorit ist Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der Marokkaner möchte offenbar unbedingt nach Hamburg und soll sich mit dem Verein geeinigt haben. Einzig beim finanziellen Austausch zwischen den Klubs gibt es noch Unstimmigkeiten.
Als Alternative hat der HSV offenbar Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen ins Visier genommen. Auch mit ihm besteht bereits eine mündliche Einigung, offiziell ist jedoch noch nichts fix.
Die Hoffnung lebt: Bis kommenden Dienstag hat der HSV noch Zeit, den Transfer von Fábio Vieira endgültig abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa (42) reiste eigens nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete die Reise in der Pressekonferenz am Dienstag als „ein großes Zeichen der Wertschätzung“. Der Verein werde alles daransetzen, den Transfer trotz der hohen Ablöseforderungen von Arsenal zu realisieren.
„Fábio hat in der letzten Saison viele besondere Momente für uns geschaffen. Er ist ein großartiger Spieler und zudem ein Charakter, der perfekt in die Mannschaft passt und etwas ganz Besonderes mitbringt“, betonte der Coach.
Polzin selbst wirkt unaufgeregt, was die fehlende Vertragsklarheit unmittelbar vor Saisonbeginn angeht.
„Es ist immer eine Frage der Definition von Klarheit. Ich denke, sowohl wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, als auch der Verein weiß, was er an uns hat“, sagte der 35-Jährige vor dem Auftaktspiel gegen Borussia Dortmund.
Wichtig sei, dass man sich in offenen und ehrlichen Gesprächen befinde – das sei weiterhin der Fall. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.
Eine Frist werde es nicht geben. „Es wird über alles gesprochen, was für beide Seiten wichtig ist. Niemand muss sich Sorgen machen, dass wir nervös sind“, betonte Polzin.
Eine neue Station für „Enfant terrible“ Jean-Luc Dompé (30): Medienberichten zufolge steht der Franzose kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Dompé war Anfang August aus sportlichen Gründen beim HSV aussortiert worden, wobei auch sein disziplinarisches Fehlverhalten eine Rolle spielte.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2022 hatte er 113 Pflichtspiele für den HSV bestritten, dabei 18 Tore erzielt und 33 Vorlagen gegeben. Als wichtiger Teil der Mannschaft trug er maßgeblich zum Aufstieg 2025 bei.
Im ersten Saisonspiel sicherte sich die HSV-Frauenmannschaft gegen den SC Freiburg den ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute gelang Nikola Karczewska der Ausgleich – ihr erstes Pflichtspieltor für Hamburg. Die Partie im Volksparkstadion endete 1:1.
Privat gibt es erfreuliche Nachrichten für Warmed Omari (26): Der HSV-Abwehrspieler ist zum zweiten Mal Vater geworden. Am vergangenen Sonntag wurde seine Tochter geboren.
Gleichzeitig muss Omari aufgrund einer Schulterverletzung kürzertreten, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT diagnostiziert wurde.
Der Klub teilte am Mittwoch mit, dass die Verletzung konservativ behandelt wird, weshalb Omari vorerst ausfällt und den Saisonstart verpassen wird.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der ersten Runde trifft die Mannschaft auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung fand am Montag statt. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September stattfinden, ein genauer Termin steht noch aus.
Offiziell bestätigt wurde am Freitag der Wechsel des Eigengewächses Fabio Baldé zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich mehrere Wochen abgezeichnet. Laut Verein verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu machen.
Zum Abschied fand die Klubführung warme Worte für den Flügelspieler und zeigte Verständnis für seine Entscheidung: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio war noch einmal persönlich bei mir und hat sich für die Freigabe sowie die gemeinsamen Jahre bedankt. Das war ein emotionaler Moment“, sagte Sportdirektor Claus Costa.
Baldé selbst äußerte sich ebenfalls und zeigte seine Dankbarkeit gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Jung ist es ein großer Traum, irgendwann einmal im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich werde dem HSV immer verbunden bleiben.“
Der Transfer nach Frankreich steht kurz bevor: Medienberichten zufolge ist Fabio Baldé (21) auf dem Sprung zu Racing Straßburg.
Der HSV soll rund sieben Millionen Euro Ablöse plus Boni erhalten – eine stattliche Summe für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram entfernt – spätestens da war klar, dass seine Zeit bei den Rothosen zu Ende geht.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Rang 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.