zurück

HSV-Blog: Nach Rayan Philippe verabschieden sich auch Emir Sahiti

Hamburg – Ein enttäuschender Auftakt! Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit musste sich der HSV nach einer schwachen ersten Hälfte mit 0:2 bei Borussia Dortmund geschlagen geben.

Bereits am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr wartet die nächste Herausforderung: Das erste Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 steht auf dem Programm.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets auf dem Laufenden – rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und alle Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Das Wechselkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich Zweitligist Hannover 96 an. Dies gaben beide Vereine am Deadline-Day bekannt.

Sportdirektor Claus Costa (42) erklärte die Gründe für den Abschied: „Nach seiner Rückkehr aus Israel haben wir offene und ehrliche Gespräche mit Emir geführt, in denen wir gemeinsam erkannt haben, dass die Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten für ihn begrenzt sind.“

Sahiti selbst blickte dankbar zurück: „Meine Zeit beim HSV war wirklich großartig. Für diesen traditionsreichen Klub zu spielen, war eine große Ehre für mich. Ich bin glücklich, dass wir gemeinsam die Rückkehr in die Bundesliga geschafft haben und ich Teil dieser Mannschaft war.“

Seit Sommer 2024 absolvierte der Kosovare 26 Pflichtspiele für die Rothosen, erzielte dabei drei Tore und bereitete zwei weitere vor. In der Vorsaison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.

Eine weitere Personalie war bereits absehbar: Offensivspieler Rayan Philippe (25) wird für eine Saison an den Bundesligaaufsteiger SC Paderborn 07 ausgeliehen.

Sportdirektor Claus Costa kommentierte: „Unsere Kaderveränderungen haben seine Situation kurzfristig beeinflusst. Daher hat Rayan den Wunsch nach mehr Spielpraxis geäußert. Mit dem SC Paderborn bietet sich nun eine passende Option für alle Beteiligten.“

Der Franzose war im letzten Sommer von Braunschweig nach Hamburg gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Treffer. Bereits am 7. Spieltag wird er mit seinem neuen Team auf den HSV treffen.

Ein Transfer, auf den die Fans sehnsüchtig warten: Fábio Vieira (26) steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg angekommen sein und noch am Sonntag seinen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.

Nach monatelangen Verhandlungen wurde in den letzten Stunden der Durchbruch erzielt. Laut mehreren Medienberichten überweisen die Rothosen etwa neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal, der zu Beginn der Gespräche deutlich mehr forderte.

Vieira hatte in der vergangenen Saison als Leihspieler beeindruckende Leistungen gezeigt und signalisiert, langfristig in den Volkspark wechseln zu wollen. Mit diesem Wechsel erfüllt sich nun der Wunsch des technisch versierten Spielmachers und vieler Anhänger.

Während die Fans auf die offizielle Verpflichtung von Fábio Vieira warten, arbeitet der HSV weiterhin an weiteren Transfers. Übereinstimmenden Berichten zufolge stehen die Hanseaten kurz vor einer Einigung mit gleich zwei Rechtsverteidigern.

Als Wunschlösung gilt Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der marokkanische Nationalspieler strebt offenbar einen Wechsel nach Hamburg an und soll sich bereits mit dem Verein einig sein. Allerdings gibt es noch Differenzen zwischen den Klubs bezüglich der Ablösesumme.

Als Alternative ist der Brasilianer Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen im Gespräch. Auch mit ihm soll es bereits eine vorläufige Einigung geben, offiziell bestätigt ist dies jedoch noch nicht.

Die Hoffnung bleibt bestehen: Bis Dienstag hat der HSV Zeit, den Transfer von Fábio Vieira abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa war extra in London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.

Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete diesen Besuch in der Pressekonferenz am Dienstag als „ein starkes Zeichen der Wertschätzung“. Der Verein sehe es als seine Pflicht an, alles zu tun, um den Transfer trotz der hohen Ablöseforderungen des FC Arsenal zu realisieren.

„Fábio hat uns in der vergangenen Saison viele besondere Momente beschert. Er ist ein herausragender Spieler und gleichzeitig ein Typ, der perfekt in die Mannschaft passt und etwas ganz Besonderes mitbringt“, betonte der Coach.

HSV-Trainer Merlin Polzin zeigte sich vor dem Saisonstart entspannt, obwohl sein eigener Vertrag beim Traditionsverein noch nicht final geklärt ist.

„Es stellt sich immer die Frage, was man unter Klarheit versteht. Ich glaube, wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und der Verein weiß, was er an uns hat“, so der 35-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Borussia Dortmund am Samstag.

Wichtig sei, so Polzin weiter, dass man sich in „offenen und ehrlichen Gesprächen“ befinde, was weiterhin der Fall sei. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Ein festes Enddatum für die Vertragsverhandlungen gebe es nicht. Es werde über alle wichtigen Punkte gesprochen – und es bestehe kein Grund zur Sorge, dass er oder der Verein nervös sei.

Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Klub gefunden: Medienberichten zufolge steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.

Der Franzose war Anfang August aus sportlichen Gründen beim HSV aussortiert worden. Dabei spielten wohl auch wiederholte Disziplinlosigkeiten eine Rolle, die der Flügelspieler immer wieder gezeigt hatte.

Dompé wechselte im Sommer 2022 nach Hamburg und absolvierte insgesamt 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Treffer erzielte und 33 Vorlagen gab. Als wichtiger Leistungsträger war er Teil des lang ersehnten Aufstiegs im Jahr 2025.

Zum Saisonauftakt sicherten sich die HSV-Frauen im Duell mit dem SC Freiburg den ersten Punkt.

Erst in der 73. Minute erzielte Nikola Karczewska den Ausgleich – ihr erstes Pflichtspieltor für den HSV. Die Partie im Volksparkstadion endete 1:1.

Für Warmed Omari (26) gab es ereignisreiche Tage: Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden – seine Tochter wurde am vergangenen Sonntag geboren.

Zugleich muss er aufgrund einer Schulterverletzung, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT diagnostiziert wurde, kürzertreten.

Der Verein teilte am Mittwoch mit, dass Omari konservativ behandelt werden soll und deshalb vorerst nicht zur Verfügung steht und den Saisonstart verpassen wird.

Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht ebenfalls fest: In der ersten Runde trifft das Team auf den Zweitligisten SV Meppen.

Die Auslosung erfolgte am Montag; die Begegnung wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, der genaue Termin steht noch aus.

Offiziell bestätigt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.

In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich über mehrere Wochen angedeutet. Laut Klub verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu machen.

Die Verantwortlichen verabschiedeten sich mit warmen Worten von ihrem Flügelspieler und zeigten Verständnis für seine Entscheidung. Sportdirektor Claus Costa sagte: „Wir wollten ihm diese Chance nicht verwehren. Fabio hat sich noch persönlich bei mir bedankt, sowohl für die Freigabe als auch für die gemeinsame Zeit – das war für uns beide ein sehr emotionaler Moment.“

Baldé selbst zeigte sich dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge ist es ein großer Traum, irgendwann im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen. Ich bin stolz und dankbar, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende und schöne Zeit zurück und werde Hamburg und den HSV immer verbunden bleiben.“

Der Wechsel nach Frankreich scheint kurz bevorzustehen: Medienberichten zufolge steht Baldé kurz vor einem Transfer zu Racing Straßburg.

Die Rothosen sollen dafür rund sieben Millionen Euro Ablöse zuzüglich Boni erhalten – eine beachtliche Summe für einen Ergänzungsspieler.

Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Bilder auf Instagram gelöscht – spätestens da war klar, dass seine Zeit in Hamburg zu Ende geht.

In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic, der wegen Dopings gesperrt ist, wieder ins Training beim HSV einsteigen. Vorab überraschte der Verein den 24-Jährigen mit einer besonderen Geste.

„Wir haben ihm ein Trikot mit einer persönlichen Videobotschaft vom Trainerteam, dem Staff und der Mannschaft geschickt. Das hat ihn sehr bewegt und zeigt, dass er weiterhin Teil unseres Teams ist“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin.

Bis zur Rückkehr sei man zudem in regelmäßigem Kontakt mit Vuskovics Personal Trainer. „Wir hatten am Ende der Woche einen ausführlichen Videocall, um seinen aktuellen Stand zu besprechen“, so Polzin. „Es geht darum, was wir für seine Position als zentraler oder halber Innenverteidiger brauchen, damit er das in den nächsten vier Wochen fokussiert.“

Der Bruder des Abwehrchefs Luca Vuskovic (19, Brighton & Hove Albion) war 2022 aufgrund von Epo-Doping für vier Jahre gesperrt worden, beteuert jedoch seine Unschuld.

Fabio Baldé steht laut BILD vor einem Wechsel in die französische Ligue 1. Offiziell laufen derzeit Gespräche mit einem französischen Erstligisten.

Eigentlich besitzt Baldé noch einen Vertrag bis 2029 in Hamburg, kam aber aufgrund mehrerer Verletzungen kaum zum Einsatz. Aktuell laboriert der Angreifer an leichten Knieproblemen und hat in diesem Sommer noch kein Testspiel bestritten.

Nun hat der 21-Jährige alle Beiträge und Fotos mit HSV-Bezug auf Instagram gelöscht. Ein Indiz für einen baldigen Abschied? Sein letzter Post trägt den Titel: „The Last Dance. Danke für den unfassbaren Support.“

Obwohl dieser Beitrag bereits nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den SC Freiburg (3:2) veröffentlicht wurde – bei dem Baldé 25 Minuten spielte und sein erstes Bundesliga-Tor erzielte – hinterlässt die Aktion einen gewissen Beigeschmack.

Beim XXL-Testspiel gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille lieferte der HSV eine starke Vorstellung. Nach drei Spielabschnitten von jeweils 45 Minuten endete die Partie mit 2:2.

Die Tore für die Rothosen erzielten Rayan Philippe (97. Minute per direktem Freistoß) und Otto Stange (114. Minute per Elfmeter).

Allerdings gibt es Sorgen um Albert Grönbaek (25). Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung zu und musste humpelnd von Betreuern vom Platz begleitet werden.

20.204 Zuschauer verfolgten das Testspiel im Volksparkstadion.

Während die HSV-Anhänger auf die nächste Transfermeldung warten, machen weiterhin nur Gerüchte die Runde.

Laut „Sky Sports“ haben die Rothosen den Angreifer Daniel Jebbison (22) vom Premier-League-Klub AFC Bournemouth auf dem Zettel.

Der kanadische Nationalspieler war in der vergangenen Saison auf Leihbasis bei Preston North End in der englischen Championship aktiv. Neben Hamburg soll offenbar auch der FC Genua aus der Serie A Interesse an ihm zeigen.

Kaum vergeht ein Tag ohne neue Spekulationen: Medienberichten zufolge haben die Rothosen gleich zwei Spieler im Blick – Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).

Der belgische Nationalspieler Bornauw, ehemaliger Profi beim 1. FC Köln und VfL Wolfsburg, steht derzeit bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte er die Nachfolge von Luka Vuskovic (19) als Abwehrchef antreten.

Terem Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, war zuletzt aber an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren zahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse für den Angreifer an den FC Lorient.

Während sich der HSV im Trainingslager in Herzogenaurach auf die Saison vorbereitet, brodelt die Gerüchteküche weiter. Laut dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto sind die Rothosen an Oğuz Aydın (25) interessiert.

Der türkische Nationalspieler, der bei der WM zum Einsatz kam, steht derzeit bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag und hat einen Marktwert von rund sieben Millionen Euro laut „Transfermarkt.de“.

Neben Hamburg sollen auch andere Klubs wie Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers ein Auge auf den Spieler geworfen haben.

Das dritte Trainingslager der Saison steht an: Am Montag reist der HSV erneut nach Herzogenaurach.

Bis Freitag trainieren die Rothosen im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um an den letzten Details für die neue Spielzeit zu feilen.

Am Samstag um 15 Uhr steht dann ein Testspiel gegen OSC Lille im Volkspark auf dem Programm.

Beim ersten Vorbereitungsspiel gegen den FC Everton unterlag der HSV zwar mit 1:2, Trainer Merlin Polzin (35) konnte dennoch viele positive Ansätze erkennen.

„Es gab viele Dinge, die mir gefallen haben“, erklärte Polzin trotz der späten Niederlage. Zwar gebe es noch einige Baustellen, insgesamt sei das Spiel aber ein „sehr gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.

Im Trainingslager in Bayern soll in der kommenden Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Offen bleibt, ob der HSV bis dahin noch Neuzugänge präsentieren kann. Polzin deutete beim Volksparkfestival am Samstag an, dass sich auf dem Transfermarkt noch etwas bewegen könnte.

„Wir schauen mal, wie viele Spieler mit ins Lager gehen können. Vielleicht passiert auch noch etwas anderes“, sagte Polzin auf die Frage, wer alles mit nach Bayern reisen werde. „Mal sehen, was der Kollege bei Twitter schreibt!“

Das dritte Testspiel verlor der HSV zu Hause gegen den FC Everton mit 1:2 (0:1).

Unter Kapitän Nicolai Remberg und im neuen blauen Auswärtstrikot erwischten die Gäste aus Liverpool den besseren Start. Merlin Röhl, ein ehemaliger Freiburger, brachte Everton kurz vor der Halbzeitpause (40.) in Führung.

Nach dem Seitenwechsel kam der HSV stark zurück. Neuzugang Patson Daka erzielte den Ausgleich (49.). Lange sah es nach einem Unentschieden aus, doch in der Nachspielzeit unterlief den Rothosen ein Fehler, als Jordan Torunarigha eine Flanke unglücklich ins eigene Tor abfälschte (90.+4).

Spielstatistik:

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)

FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl

Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4/ET)

Schiedsrichter: Harm Osmers

Gelbe Karten: – / Branthwaite

Die HSV-Frauen mussten bei ihrem ersten Spiel auf dem neu verlegten Rasen im Volksparkstadion eine 0:1-Niederlage gegen den FC Everton hinnehmen. Nach fünf ungeschlagenen Testspielen in der Vorbereitung war dies die erste Pleite für das Team von Trainer Rodolfo Cardoso (57).

Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Fernschuss das entscheidende Tor für die Engländerinnen aus der „Women's Super League“. Trotz weiterer Chancen gelang der Mannschaft aus Hamburg vor heimischem Publikum kein Ausgleich.

Bundesliga-Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Verein auf Platz 1 am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen – der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.