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HSV-Blog: Entscheidung zur Verpflichtung von Albert Grønbaek ist gefallen

Hamburg – Die Saison ist abgeschlossen! Der HSV blickt auf eine insgesamt gelungene Spielzeit zurück, die letztlich in einem souveränen Verbleib in der Liga mündete.

Während einige Spieler sich nun auf die Weltmeisterschaft vorbereiten und andere sich in die Sommerpause verabschieden, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die kommende Saison auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten zum Team, potenzielle Transfers und die aktuellen Geschehnisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Der Hamburger SV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Grønbaek fest verpflichtet. Der 25-Jährige, der zuvor nur auf Leihbasis vom französischen Verein Stade Rennes zum HSV gewechselt war, unterzeichnete bei den Norddeutschen einen langfristigen Vertrag. Über die genaue Vertragsdauer machten die Verantwortlichen keine Angaben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Albert hat während seiner Zeit bei uns schnell bewiesen, welchen besonderen Mehrwert er unserem Spiel bietet. Mit seiner Spielintelligenz, technischen Fähigkeiten und taktischen Variabilität verfügt er genau über die Qualitäten, die unserem Kader in vielen Situationen weiterhelfen.“

Der Däne selbst zeigte sich erfreut: „Ich bin überglücklich, weiterhin beim HSV spielen zu können. Es fühlt sich großartig an und entspricht genau meinen Wünschen. Besser hätte es nicht laufen können.“

Medienberichten zufolge wird Stürmer Robert Glatzel vom VfL Wolfsburg umworben. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.

Dem Hamburger Abendblatt zufolge gilt Glatzel als Wunschspieler des neuen VfL-Coaches Tobias Strobl. Auch Glatzel, der mittlerweile 32 Jahre alt ist, soll einem Wechsel nicht abgeneigt sein.

Aktuell hakt es noch an den Vertragsdetails, zudem sind sich die beteiligten Vereine bezüglich der Ablösesumme noch uneinig.

Transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Angreifers auf etwa 1,5 Millionen Euro.

Die HSV-Verantwortlichen machen bei der Kaderplanung offenbar Fortschritte. Besonders in einer Verhandlung zeichnet sich ein Erfolg ab: Die feste Verpflichtung von Albert Grønbaek scheint kurz bevorzustehen.

Laut Hamburger Abendblatt konnte der Bundesligist die ursprünglich geforderte Ablösesumme von Stade Rennes für den Dänen drücken – zuletzt war von rund 4,5 Millionen Euro die Rede.

Darüber hinaus möchte der HSV den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira langfristig binden. Auch der 26-Jährige hat bereits deutlich gemacht, dass er gerne weiterhin für die Hamburger spielen möchte. Die Kaufoption, die mit 22 Millionen Euro veranschlagt ist, erscheint für den HSV jedoch kaum realistisch.

Nach Informationen soll Arsenal bereit sein, den Linksfuß für eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Euro ziehen zu lassen, während der HSV eine Ablöse in einstelliger Millionenhöhe anstrebt.

Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Dieses Jubiläum feiert der Verein unter anderem mit einem großflächigen Banner von 1.870 Quadratmetern im Hamburger Hafen, auf dem alle Vornamen der Mitglieder verewigt sind.

Erst im Oktober 2023 hatte der Klub die 100.000-Mitglieder-Grenze geknackt, innerhalb von knapp drei Jahren kamen somit weitere 50.000 hinzu.

Vorstand Eric Huwer bezeichnete dies als „ein Zeichen, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“

Keine Perspektive sah der HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) beim Klub, weshalb er nun zum Drittligisten SC Verl gewechselt ist, wie beide Vereine am Donnerstag mitteilten.

Der offensive Spieler absolvierte 45 Einsätze für die zweite Mannschaft der Rothosen. Der U17-Weltmeister trainierte regelmäßig mit den Profis, kam jedoch aufgrund eines Fußbruchs in der abgelaufenen Saison nicht zum Einsatz.

Sportdirektor Claus Costa betonte: „Bilal besitzt ein außergewöhnliches Talent und hat sich über viele Jahre in unserem Nachwuchs stetig weiterentwickelt. Der Wechsel bietet ihm nun die Chance, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.“

Yalcinkaya selbst sagte: „Der HSV ist für mich ein ganz besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Campus sowie für das Vertrauen und die Unterstützung, die ich hier erfahren durfte.“

Glückwunsch auch an Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist und mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal gewann. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.

Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt und erhielt in der turbulenten Schlussphase im Zusammenhang mit einer Rudelbildung noch die Rote Karte. Dennoch konnte der Offensivspieler den Erfolg feiern.

Ein Traum für viele Fans könnte bald Realität werden: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch noch für den HSV auflaufen!

Der Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen Zeitung „The Independent“ berichtet, dass der Kroate bei seinem Heimatverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben soll – um anschließend erneut zum HSV ausgeliehen zu werden.

Vuskovic betonte mehrfach, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Traum bald erfüllt.

Wie wird der HSV-Kader für die nächste Saison aussehen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen schon seit dem Ende der vergangenen Spielzeit intensiv.

Ein wichtiger Plan ist die dauerhafte Verpflichtung von Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal. Nach seiner einjährigen Ausleihe unternehmen die Rothosen laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg derzeit alle Anstrengungen, um den portugiesischen Techniker langfristig zu binden. Vieira sei grundsätzlich offen für einen Verbleib, alles hänge aber von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.

Ähnlich sieht es bei Albert Grønbaek (25) aus, so Plettenberg. Die Hamburger sind von dem Dänen überzeugt und bemühen sich, die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Die Gespräche mit Stade Rennes laufen.

Der HSV verabschiedet sich von Luka Vuskovic (19). Am Sonntag bedankte sich der junge Verteidiger emotional auf Instagram.

„Schon ab dem ersten Tag meines Aufenthalts in Hamburg habe ich etwas ganz Besonderes gespürt. Die Liebe, Leidenschaft und Unterstützung haben mir sofort das Gefühl gegeben, Zuhause zu sein. Dieses Trikot mit der Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb Vuskovic.

Er dankte seinen Mitspielern, allen Mitarbeitern und den Fans: „Ihr habt mich durch alle Höhen und Tiefen getragen und gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Auch wenn meine Zeit nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Der Verein meldete am Freitag, dass HSV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der nächsten Saison getrennte Wege gehen.

Ihr Vertrag, der zum 30. Juni 2026 ausläuft, werde nicht verlängert, teilte der Klub mit. Nach einer umfassenden Analyse der vergangenen Spielzeit sowie im Hinblick auf die Herausforderungen der neuen Saison habe man sich gemeinsam mit der 43-Jährigen entschieden, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.

Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin im Frauenfußball zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung des Bereichs. Unter ihrer Führung konnte das HSV-Frauen-Team wichtige Erfolge feiern, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der abgelaufenen Spielzeit.

Eine weitere gute Nachricht: Eigengewächs Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.

Sportdirektor Claus Costa lobte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch viel Einsatz und Disziplin mehr als verdient. Er hat im Training der Profimannschaft konstant überzeugt und bereits erste Bundesligaeinsätze absolviert. Die Vertragsunterzeichnung ist deshalb der nächste logische Entwicklungsschritt.“

Nandja selbst äußerte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist dieser Vertrag für mich ein großer Traum, der in Erfüllung geht. Ich bin stolz, dieses Ziel erreicht zu haben, weiß aber auch, dass ich erst am Anfang stehe und weiterhin hart arbeiten muss, um mich langfristig im Bundesliga-Kader zu etablieren.“

Das erste Puzzlestück für die neue Saison steht kurz bevor: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen medizinischen Check im Volkspark absolvieren.

Wenn alles klappt, wird der Transfer am Freitag nach Vertragsunterzeichnung offiziell bekanntgegeben. Der defensive Mittelfeldspieler wechselt für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden zum HSV, der eine Ausstiegsklausel zog.

Ein weiterer wichtiger Baustein im Team bleibt der Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33). Mehreren Medienberichten zufolge steht eine Vertragsverlängerung unmittelbar bevor.

Sein Vertrag hatte sich aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert, nun soll der neue Kontrakt bis 2028 laufen. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Keepers.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass eine Bedingung für die Verlängerung war, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht – was ihm von den Verantwortlichen zugesichert wurde.

Mit seinem letzten Saisontor hat Fabio Vieira Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation vermiest. Für seinen Treffer wurde er lautstark von Spielern und Fans gefeiert. War das bereits sein Abschiedsgruß?

Der Leihspieler von Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten, eine Summe, die für den HSV zu hoch erscheint. Im Sommer wird sich zeigen, ob es eine günstigere Einigung gibt oder ob Vieira den Verein verlässt.

Der 25-Jährige hat sich in Hamburg jedenfalls sehr wohlgefühlt: „Ich war diese Saison sehr glücklich hier. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich lieben. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV in der Liga geblieben ist – und ich war ein Teil davon, das macht mich stolz.“

Vieira plant nun erst einmal Urlaub mit der Familie, um den Fußball hinter sich zu lassen. Anschließend will er mit Arsenal und seinem Beraterteam Gespräche führen, um die bestmögliche Lösung zu finden.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog Sky-Experte Dietmar Hamann ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz holprigem Start hätten die Rothosen viel richtig gemacht, sagte der Ex-Profi.

„Das war eine absolut geschlossene Mannschaft über die gesamte Saison“, erklärte der 52-Jährige. „Polzin und sein Team haben das für einen Aufsteiger herausragend gemeistert.“

Beim bevorstehenden Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem HSV in der BayArena wird Schiedsrichter Tobias Stieler (44) die Partie leiten.

Die Werkself hat mit Stieler eine starke Bilanz: Von 34 Einsätzen gewann Bayer 27, verlor nur drei und spielte viermal unentschieden.

Der HSV bestritt erst vier Spiele unter seiner Leitung, mit einer negativen Bilanz von einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen.

Es gilt als sicher, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Doch sein Name bleibt präsent: Ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins Training einsteigen und ab November auch wieder spielen.

„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er schon jetzt besser in Form ist.“

Mario freut sich sehr auf die Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und wie gern er hier spielt und trainiert. Das wird in der nächsten Saison richtig spannend.“

Positive Nachrichten gibt es auch von Miro Muheim (28): Nach seiner Syndesmoseverletzung konnte der Schweizer am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist damit realistisch.

Nicolas Capaldo (27) fällt aufgrund von Rückenproblemen vorerst aus, die weitere Entwicklung ist abzuwarten. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und für den Sonntag fraglich ist.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen und machte vor allem abseits des Spielfelds Schlagzeilen. Nach einer Alkoholfahrt wurde er im Januar suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Zum letzten Heimspiel fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin begründete dies damit, dass Dompé nicht bei 100 Prozent war, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch die Fans spürten.

Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich Hamburg verlässt“ – doch der Profi reagierte selbst und kommentierte mit „My contract is 2027“ samt Kussmund.

Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt ungewiss, da er nicht an seine Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.

Für Daniel Peretz (24) gestaltet sich der Leihabbruch und Wechsel zum FC Southampton als voller Erfolg. Mit einer Serie von 20 ungeschlagenen Spielen schafften die Saints als Vierter den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs zur Premier League, die erste Hürde ist genommen.

Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen Middlesborough an, das besonders turbulent verlief. Nach fünf Minuten geriet Peretz zweimal in Rückstand, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeit den Ausgleich.

Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Zwischenfall, als er während eines Gesprächs mit dem Schiedsrichter beinahe handgreiflich wurde.

Bis tief in die Verlängerung fielen keine Tore, doch Southampton erzielte kurz vor dem Elfmeterschießen den Sieg und steht nun im Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion gegen Hull City, den ehemaligen Klub des Ex-HSV-Trainers Tim Walter (50).

Die HSV-Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und sind womöglich fündig geworden.

Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von Hoffenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.

Neben dem HSV ist auch der Aufsteiger FC Schalke 04 am Spieler interessiert. Die fünf Millionen Euro Ablöse, die Hoffenheim fordert, erscheinen den Knappen jedoch zu hoch.

Ein besonderer Erfolg für Nicolas Capaldo (27)! Der HSV-Leistungsträger wurde in den vorläufigen argentinischen WM-Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.

Capaldo spielte bislang lediglich für die U23 Argentiniens (neun Länderspiele), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob er es in den endgültigen WM-Kader schafft und an der Seite von Superstar Lionel Messi (38) antritt, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiter offen: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus, eine Verlängerung steht noch aus.

Wie „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Außenverteidiger den Klub verlassen, aber trotzdem in der Bundesliga bleiben. Borussia Mönchengladbach und Aufsteiger Schalke 04 zeigen Interesse.

Auch ein Wechsel ins Ausland wird nicht ausgeschlossen. Der FC Girona, Parma Calcio sowie ein französischer Klub aus der Ligue 1 sollen mögliche Optionen sein.

Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Youngster Louis Lemke (16) beim Heimsieg gegen Freiburg, als er sein Profidebüt für die Rothosen feierte – auch ein besonderer Moment für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste jemals eingesetzte Profi der Klubgeschichte und löst damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Außerdem feierte auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.

Schiedsrichter Felix Zwayer (44) wird die Partie zwischen HSV und Freiburg leiten.

Die Rothosen bestritten bisher 32 Spiele mit dem Berliner als Unparteiischem, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Remis und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg bestritt 31 Partien mit Zwayer, mit leicht negativer Bilanz: elf Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Der HSV und das Nachwuchstalent Moritz Reimers (19) trennen sich im Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und damit zu Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2030.

Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe lobte: „Moritz hat im Nachwuchs des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte sein großes Potenzial.“

Reimers war 2021 in den HSV-Nachwuchs gewechselt und spielte seit dieser Saison in der U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien absolvierte (zwei Tore, acht Vorlagen). Zudem bestritt er sechs Einsätze für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

Reimers betonte: „Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan und steht für mutigen Fußball sowie die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung.“

Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale am Mittwochabend setzte sich die junge Mannschaft mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch, der goldene Treffer gelang Hüseyin Berk Cakallioglu.

Das Finale findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt kann der HSV die Planung für die kommende Saison vorantreiben. Dabei haben die Rothosen offenbar einen weiteren dänischen Mittelfeldspieler im Visier.

Laut „Hamburger Abendblatt“ beschäftigt sich der Verein mit Silas Andersen (21), der beim schwedischen Pokalsieger BK Häcken unter Vertrag steht. Der bis 2029 gebundene Spieler würde wohl mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Auch andere Klubs zeigen Interesse, darunter der 1. FC Köln, der im Winter bereits Kontakt aufgenommen haben soll.

Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg läuft, allerdings fehlten am Mittwoch einige Profis.

Otto Stange (19) konnte wegen einer Erkältung nicht mitwirken, Jordan Torunarigha (28) trainierte im Kraftraum nach einem Zusammenstoß im Spiel gegen Frankfurt, soll aber am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen, kündigte Coach Merlin Polzin an.

Gute Nachrichten auch von Miro Muheim (28): Nachdem zunächst ein Saison-Aus befürchtet wurde, trainiert der Schweizer inzwischen individuell und könnte am letzten Spieltag in Leverkusen eventuell wieder dabei sein.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Die Rothosen möchten den Kroaten gerne halten, doch zunächst haben Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg. Sollte ein Verbleib in der Premier League gelingen, wollen die Spurs Vuskovic unbedingt behalten. Laut englischer Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange kürzlich in Hamburg, um mit dem Spieler zu verhandeln – inklusive einer deutlichen Gehaltserhöhung.

Ob Tottenham den Verteidiger wirklich halten kann, ist jedoch ungewiss, da neben dem HSV auch mehrere Topklubs Interesse angemeldet haben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark zu Gast, um das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3) zu verfolgen, wie ein Post des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X verrät.

Grund für die Anwesenheit sei gewesen, dass Costa den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer beobachten wollte. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen die Aufmerksamkeit mehrerer Vereine geweckt – neben dem HSV auch die TSG Hoffenheim. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Unglück für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich gerade von einer Syndesmose-Verletzung erholt hatte, erlitt der Norweger einen Rückschlag und muss operiert werden.

Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige vergangene Woche im Training erneut eine Sprunggelenksverletzung zu.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seitdem aus. Kurz vor seiner Rückkehr ins Teamtraining folgte nun der erneute Rückschlag mit längerer Ausfallzeit.

Der HSV kann nun endgültig fest mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Im Fokus der Kaderplanung steht auch die Suche nach einem neuen Stürmer.

Laut Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17-mal und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der zweiten Liga an.

Futkeu wird Fürth nach Saisonende definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und will den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Mit einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das nicht schwierig sein.

Für das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV wird der erfahrene Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) das Spiel leiten.

Frankfurt bestritt bisher 38 Partien unter Aytekins Leitung, mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Beim HSV sieht die Statistik ebenfalls negativ aus: Von 34 Spielen unter Aytekin gewann Hamburg nur acht, spielte neunmal unentschieden und erlitt 17 Niederlagen.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Sie wurde medizinisch versorgt und ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Der Verein gab inzwischen via X Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits wieder ansprechbar und stabil.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erste am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen – dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.