HSV-Blog: Greifen die Rothosen bei Eintracht Frankfurt zu?
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Der Hamburger SV hat eine insgesamt überzeugende Spielzeit hinter sich gebracht und sich letztlich souverän den Klassenerhalt gesichert.
Während einige Spieler sich nun auf die WM vorbereiten und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog bekommt ihr alle aktuellen Informationen zum Team, zu möglichen Transfers und allem Wissenswerten aus dem Volksparkstadion.
Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Bundesliga sucht der HSV nach Verstärkungen für den Kader. Dabei scheint das Interesse der Rothosen auf Elias Baum (20) von Eintracht Frankfurt gerichtet zu sein.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beobachten die Hamburger den offensivstarken Außenverteidiger schon seit geraumer Zeit. Baum besitzt bei der SGE einen Vertrag bis 2028, absolvierte in der vergangenen Saison aber lediglich fünf Einsätze – ein unbefriedigender Stand für den jungen Spieler.
Beim HSV könnte Baum die rechte Abwehrseite übernehmen, auf der in der letzten Saison Spieler wie Giorgi Gocholeishvili (25, Rückkehr zu Schachtar Donezk), William Mikelbrencis (22, steht vor einem Wechsel) und Bakery Jatta (28) eingesetzt wurden.
Ein weiteres Nachwuchstalent verlässt die Rothosen: Lukas Bornschein (21), Innenverteidiger, wechselt zum Drittligisten VfL Osnabrück. Beide Vereine gaben den Transfer am Montag bekannt.
Bornschein durchlief sämtliche Jugendmannschaften des HSV und kam für die zweite Mannschaft in der Regionalliga zu 75 Einsätzen. Zudem bestritt er fünf Spiele für die deutsche U19-Nationalmannschaft.
Bornschein erklärte: „Der VfL hat mir von Anfang an einen klaren Plan präsentiert. Ich habe gespürt, dass hier Vertrauen in junge Spieler herrscht und ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann.“ Offenbar verspürte er diesen Rückhalt beim HSV nicht mehr.
Der HSV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Grønbaek (25) fest verpflichtet. Der Spieler, der zuvor nur ausgeliehen vom französischen Klub Stade Rennes war, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag beim Bundesliga-Aufsteiger. Die genaue Laufzeit wurde nicht bekanntgegeben.
Sportdirektor Claus Costa lobte den Neuzugang: „Albert hat schnell gezeigt, welchen Mehrwert er unserem Spiel bringt. Mit seiner Spielintelligenz, technischen Klasse und taktischen Vielseitigkeit verfügt er genau über die Fähigkeiten, die unserem Kader in vielen Situationen helfen.“
Grønbaek selbst zeigte sich glücklich: „Ich freue mich riesig, dass ich beim HSV bleiben kann. Es fühlt sich fantastisch an und ist genau das, was ich mir gewünscht habe. Besser hätte es nicht laufen können.“
Medienberichten zufolge ist Stürmer Robert Glatzel beim VfL Wolfsburg begehrt, und die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Der gebürtige Eimsbütteler gilt laut „Hamburger Abendblatt“ als Wunschspieler des neuen VfL-Coaches Tobias Strobl. Offenbar steht auch Glatzel einem Wechsel positiv gegenüber.
Aktuell gibt es aber noch Differenzen bezüglich der Vertragsdetails sowie der Ablösesumme, auf die sich beide Clubs noch nicht einigen konnten. Laut Transfermarkt.de beträgt der Marktwert des Angreifers rund 1,5 Millionen Euro.
Die HSV-Verantwortlichen scheinen bei ihrer Kaderplanung Fortschritte zu machen. Insbesondere bei der Verpflichtung von Albert Grønbaek stehen die Zeichen auf Erfolg.
Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ konnte der HSV die Ablösesumme, die an Stade Rennes für den Dänen gezahlt werden muss, deutlich reduzieren – zuletzt wurden etwa 4,5 Millionen Euro im Gespräch genannt.
Zudem beabsichtigt der HSV, den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira zu halten. Der 26-Jährige hat bereits signalisiert, weiterhin für den Klub spielen zu wollen. Allerdings ist die mit dem Premier-League-Club ausgehandelte Kaufoption von 22 Millionen Euro für die Rothosen kaum realistisch.
Nach Angaben soll Arsenal bereit sein, den Linksfuß für eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Euro ziehen zu lassen, während der HSV auf eine Ablösesumme im einstelligen Millionenbereich setzt.
Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Dieses Jubiläum wird unter anderem mit einem 1.870 Quadratmeter großen Banner im Hamburger Hafen gefeiert, auf dem die Vornamen aller Mitglieder verewigt sind.
Erst im Oktober 2023 knackte der Verein die 100.000er-Marke – innerhalb von weniger als drei Jahren kamen also 50.000 weitere Mitglieder hinzu.
Vorstand Eric Huwer bezeichnete dies als „ein Zeichen, das uns berührt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“
HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) sieht für sich in Hamburg keine Perspektive mehr und wechselte zum Drittligisten SC Verl, wie beide Vereine am Donnerstag mitteilten.
Der offensive Spieler absolvierte 45 Partien für die zweite Mannschaft des HSV. Der U17-Weltmeister trainierte zwar regelmäßig mit der ersten Mannschaft, kam aber nicht zum Einsatz – auch, weil er in der vergangenen Saison lange wegen eines Fußbruchs ausfiel.
Sportdirektor Claus Costa äußerte sich zum Wechsel: „Bilal ist ein besonderes Talent und hat sich über viele Jahre im Nachwuchs stetig weiterentwickelt. Der Wechsel bietet ihm nun die Chance, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.“
Yalcinkaya selbst sagte: „Der HSV ist für mich ein besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die Jahre auf dem Campus und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde.“
Glückwunsch auch für Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist und mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal gewonnen hat. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt und erhielt später in einer hektischen Schlussphase wegen einer Rudelbildung die Rote Karte – doch feiern konnte er kurz darauf dennoch.
Ein großer Traum vieler Anhänger könnte in Erfüllung gehen: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch noch für den HSV auflaufen!
Nach Berichten von Fußballjournalist Miguel Delaney („The Independent“) soll der Kroate bei Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und anschließend erneut an den HSV ausgeliehen werden.
Vuskovic betonte in der Vergangenheit mehrfach, wie sehr es sein Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für die Rothosen zu spielen. Dieses Ziel könnte nun Wirklichkeit werden.
Wie wird der Kader des HSV in der nächsten Saison aussehen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des Klubs schon seit dem Saisonende intensiv.
Ein erklärtes Ziel ist es, Fabio Vieira vom FC Arsenal dauerhaft an den HSV zu binden. Nach der einjährigen Leihe versuchen die Rothosen laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg derzeit alles, um den Portugiesen langfristig zu verpflichten. Vieira selbst steht einem Verbleib offen gegenüber, die Entscheidung hängt jedoch von einer Einigung mit Arsenal ab.
Ähnlich verhält es sich beim Dänen Albert Grønbaek, der den Verantwortlichen sehr imponiert. Das Ziel ist, die Kaufoption von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Die Verhandlungen mit Stade Rennes laufen derzeit.
In Hamburg heißt es Abschied nehmen: Luka Vuskovic verabschiedete sich am Sonntag emotional vom HSV.
In einem Instagram-Post schrieb der Youngster: „Schon vom ersten Tag an, als ich in Hamburg ankam, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft und die Unterstützung haben mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Dieses Trikot und die Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde.“
Er bedankte sich bei seinen Mitspielern, dem gesamten Team und den Fans. „Ihr habt mich durch alle Zeiten unterstützt und mir gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Auch wenn meine Zeit hier nur eine Saison währte, wird der HSV immer einen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Verein am Freitag mitteilte, werden der Hamburger SV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen.
Ihr bis zum 30. Juni 2026 laufender Vertrag wird nicht verlängert, wie es in der Mitteilung heißt. Nach einer umfassenden Analyse der letzten Saison und im Hinblick auf die Herausforderungen der kommenden Spielzeit habe man sich gemeinsam mit der 43-Jährigen entschieden, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer war im August 2024 als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung des Bereichs. Während ihrer Amtszeit feierte der HSV-Frauenfußball wichtige Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 und den Klassenerhalt in der letzten Spielzeit.
Ein Eigengewächs bleibt langfristig: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben, gaben die Rothosen am Donnerstagabend bekannt.
Sportdirektor Claus Costa betonte: „Shafiq hat sich diesen Schritt mit viel Einsatz und Disziplin absolut verdient. Er hat im Training mit den Profis konstant brilliert und bereits erste Bundesliga-Einsätze absolviert. Die Vertragsverlängerung ist der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung.“
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der seit vielen Jahren im Nachwuchs des HSV spielt, ist diese Unterschrift ein Traum, der für mich in Erfüllung geht. Ich bin stolz, dieses Ziel erreicht zu haben, weiß aber auch, dass ich noch am Anfang stehe und hart weiterarbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“
Das erste Puzzlestück für die kommende Saison ist in Sicht: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Geht alles glatt, wird der Transfer am Freitag nach Unterschrift offiziell bekanntgegeben. Die Rothosen holen den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein wichtiger Pfeiler bleibt im Tor: Medienberichten zufolge steht HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein Vertrag hatte sich nach dem Klassenerhalt automatisch bis 2027 verlängert, der neue Kontrakt soll bis 2028 datiert sein. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Torhüters.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Vertragsverlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die neue Saison geht. Dies wurde ihm von den Verantwortlichen zugesichert.
Mit seinem letzten Saisontor verpasste Fabio Vieira Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation. Für sein Tor wurde er von seinen Mitspielern und den HSV-Fans lautstark gefeiert. War dies sein Abschied?
Der Leihspieler von Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten – eine Summe, die für den HSV zu hoch erscheint. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Seiten eine günstigere Lösung finden oder ob der beliebte Mittelfeldmann die Rothosen verlässt.
Vieira betonte jedoch, sich in Hamburg sehr wohlgefühlt zu haben: „Ich war diese Saison sehr glücklich hier. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich lieben. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV in der Liga geblieben ist, und ich war ein Teil davon. Das freut mich sehr.“
Der Offensivspieler plant zunächst, mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und vom Fußball abzuschalten. Anschließend will er sich mit Arsenal und seinen Beratern beraten, um die beste Lösung zu finden.
Nach dem Remis in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine eingespielte Mannschaft über die gesamte Saison. Das zeigten sie heute wieder. Polzin und sein Team haben für einen Aufsteiger Hervorragendes geleistet“, so Hamann.
Im Idealfall bleibt Schiedsrichter Tobias Stieler (44) nur eine Randfigur im Spiel zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena.
Bayer Leverkusen hat unter der Leitung von Stieler eine beeindruckende Bilanz: In 34 Begegnungen gewann die Werkself 27-mal, verlor lediglich dreimal und spielte viermal unentschieden.
Die Hamburger absolvierten bislang erst vier Partien mit Stieler als Unparteiischem, mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen.
Es gilt als sicher, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Dennoch bleibt sein Name präsent, denn ab September wird sein Bruder Mario (24) wieder beim Training der Rothosen einsteigen, ab November soll er wieder spielen dürfen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um optimal vorbereitet zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er fitter ist.“
Mario freue sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Klub liebt und es liebt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird eine tolle Saison.“
Gute Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) kehrte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück und könnte gegen Leverkusen wieder spielen.
Nicolas Capaldo (27) pausierte wegen Rückenproblemen. Hier wird die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachtet. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und für Sonntag fraglich ist.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte der flinke Außenbahnspieler vor allem abseits des Rasens für Schlagzeilen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin erklärte, Dompé sei nicht bei 100 Prozent, um der Mannschaft helfen zu können – eine Aussage, die auch den Fans nicht entgangen ist.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich schon, wenn Dompé „endlich die Stadt Hamburg verlässt“. Der Profi reagierte prompt selbst und kommentierte: „My contract is 2027“ – versehen mit einem Kussmund.
Die Zukunft von Dompé beim HSV ist ungewiss, da er immer wieder verletzungsbedingt ausfiel und zu selten mit guten Leistungen überzeugen konnte.
Der Wechsel und die Ausleihe von Daniel Peretz (24) zum FC Southampton erweisen sich zunehmend als Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Torhüter mit den Saints als Tabellenvierter die Play-offs für den Premier-League-Aufstieg, die erste Hürde ist genommen.
Im Rückspiel gegen den FC Middlesborough am Dienstag kam es turbulent zu: Bereits nach fünf Minuten geriet Southampton in Rückstand, doch kurz vor der Halbzeit gelang der Ausgleich.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor fast für einen Eklat, als er während eines klärenden Gesprächs mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) beinahe handgreiflich wurde.
Bis tief in die Verlängerung fielen keine Tore, erst kurz vor dem Elfmeterschießen traf Southampton und erreichte so das große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Gegner ist Hull City, ehemaliger Klub des früheren HSV-Trainers Tim Walter (50).
Die Planungen für die neue Saison beim HSV laufen bereits. Dabei sucht der Klub auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnte sie gefunden haben.
Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Rothosen Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar vom TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Behrens auf dem Zettel haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse seien für Schalke aber zu hoch.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Die 55-köpfige Liste veröffentlichte der argentinische Verband am Montag.
Der 27-Jährige spielte bisher nur für die U23 Argentiniens (neun Einsätze) und wartet noch auf sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und an der Seite von Weltstar Lionel Messi (38) um den Titelverteidigung mitkämpfen darf, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin unklar: Sein Vertrag läuft im Sommer aus, bislang konnten sich Spieler und Verein noch nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den HSV verlassen, aber in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls denkbar: Der FC Girona, Parma Calcio sowie ein Klub aus der französischen Ligue 1 gelten als mögliche Ziele.
Diesen Tag wird Louis Lemke (16) nie vergessen: Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der HSV-Youngster sein Profi-Debüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Spieler, der jemals für den HSV in der Bundesliga eingesetzt wurde. Er löste Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Auch Shafiq Nandja (19) feierte sein Debüt in der Profimannschaft.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Position 16 spielt in der Relegation um den Klassenerhalt – dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.