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HSV-Blog: Hamburger SV behält türkischen Nationalspieler weiterhin im Blick

Hamburg – Für den Hamburger SV steht am Sonntag mit dem Testspiel gegen den FC Kopenhagen eine bedeutende Bewährungsprobe an.

Albert Grönbaek fehlt verletzungsbedingt für längere Zeit, während Ex-Derbyheld Jonas David offenbar einen neuen Klub gefunden hat.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Schon im Sommer wurde dem HSV ein Interesse an Oguz Aydin (25) vom türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul nachgesagt. Laut dem türkischen Medium Aksam besteht dieses weiterhin.

Berichten zufolge haben Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien genau beobachtet. Sollte die Bewertung der weiteren Scouting-Maßnahmen positiv ausfallen, könnten die Hamburger einen Transferversuch starten.

Aydin, der bislang 14 Länderspiele für die Türkei absolviert hat, wechselt bei seinem Verein zwischen Startelf und Bank. In der laufenden Saison stand er sechsmal auf dem Platz, erzielte dabei ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.

Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten bei der Qualifikation zum Afrika Cup Siege mit ihren Nationalteams, obwohl einer von ihnen nur von der Tribüne aus zusah.

El Ouahdi und Marokko konnten im zweiten Spiel den zweiten Sieg einfahren. Beim 2:0 gegen Lesotho spielte der Außenverteidiger über die volle Spielzeit. Nun steht noch ein Test gegen Ghana am 4. Oktober an.

Auch Omari durfte durchspielen. Der 26-Jährige trug mit seinem Team, den Komoren, einen 1:0-Erfolg gegen Namibia davon – dort steht mit Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) ein alter Bekannter an der Seitenlinie. Am 4. Oktober wartet auf Omari noch eine Partie gegen Senegal.

Für Daka verlief es weniger erfolgreich: Der Stürmer fehlte im Kader Sambias für das Spiel gegen Togo, verfolgte aber den 2:0-Sieg von der Bank. Nach HSV-Angaben plagten ihn muskuläre Beschwerden.

Jonas David (26) durchlebt eine Achterbahn-Karriere. 2023 schrieb er als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli HSV-Geschichte, konnte sich im Team der Rothosen aber nie dauerhaft etablieren.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein und wechselte zunächst zu WSG Tirol in Österreich, anschließend zum SSV Ulm. Bei den Ulmern erlitt David jedoch nicht nur den Abstieg aus der 3. Liga, sondern auch einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er sogar vereinslos.

Doch nun gibt es Hoffnung: Nachdem er sich bei der U21 des HSV fit gehalten hat, absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining beim Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg und strebt dort eine Vertragsunterschrift an.

Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol (57), der zwischen September 2016 und Januar 2018 die Mannschaft betreute, steht vor einer neuen Herausforderung.

Mehreren Medienberichten zufolge soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt war Gisdol von Juli bis Oktober 2025 bei Kayserispor in der türkischen Süper Lig tätig. Falls der deutsche Trainer das Amt antreten sollte, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) fällt wochenlang aus, wie der Verein am Samstag bekanntgab.

Der 25-Jährige, der bislang einer der auffälligsten Spieler im HSV-Kader war, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbands bestätigte.

Über die genaue Ausfalldauer machte der HSV keine Angaben, allerdings steht fest, dass Grønbæk aufgrund seiner starken Leistungen schwer zu ersetzen sein wird.

Freude und Enttäuschung bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Qualifikation für den Afrika Cup – mit unterschiedlichen Resultaten.

Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte eine 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte zwar den 2:0-Erfolg Marokkos gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20-Auswahl gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Anfangsformation.

Der HSV trauert um Vereinslegende und Ex-Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer und schwerer Krankheit.

Der Klub teilte dies am Freitag mit: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Raute-Trikot getragen haben“, würdigen die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die Liga-Mannschaft, davon 414 Pflichtspiele – darunter 320 Bundesliga-Partien. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen des HSV verfolgten die Nations-League-Partie zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend mit gemischten Gefühlen. Stolz, dass zwei ihrer Spieler auf dem Feld standen, wurde von einem Wermutstropfen überschattet.

Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) nicht erfreulich. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss wegen eines taktischen Fouls die Gelb-Rote Karte und fehlt damit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich jedoch am Oberschenkel. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte nach dem Spiel die Verletzung und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren werde.

Torwart Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern durchgehend auf der Bank.

Warmed Omari (26) verlor am Donnerstag mit den Komoren zwar gegen Kamerun, feierte jedoch ein persönliches Highlight: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Abwehrspieler sein erstes Tor.

Ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg verzeichnet der Hamburger SV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – ein Plus von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert in der Vereinsgeschichte. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Millionen Euro) übertroffen. Auch beim Jahresüberschuss gab es einen Anstieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Traditionsverein am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Klub habe die zusätzlichen Mittel nicht einfach ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Ein großes Dankeschön an alle, die mithelfen, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und Wachstum zu ermöglichen“, fügte Huwer hinzu.

Nach dem ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun eine lange Länderspielpause an. Insgesamt acht HSV-Profis werden fehlen, darunter drei, die im direkten Duell aufeinandertreffen.

Bereits am ersten Spieltag der Nations League treffen Norwegens Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) auf Dänemarks Albert Grønbæk (25). Das Spiel findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Tangvik und Wolfe spielen anschließend noch zwei Partien gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) sowie gegen Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark messen sich ebenfalls mit Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September, 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler sind in der Afrika-Cup-Qualifikation aktiv: Zakaria El Ouahdi (24) mit Marokko gegen Gabun (25. September) und Lesotho (29. September) sowie einem Test gegen Ghana (4. Oktober). Patson Daka (27) spielt mit Sambia gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren treten gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) an, ergänzt durch ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober).

Außerdem wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange trifft mit der U20 auf Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Yussuf Poulsen hätte beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast den Anpfiff verpasst. Trainer Merlin Polzin brachte den Stürmer in der zweiten Halbzeit, doch Poulsen suchte vergeblich nach seinen Schienbeinschonern.

„Ich bin nochmal rein gesprintet, das war etwas stressig“, berichtete der 32-Jährige lachend nach dem Spiel. Er hatte kurz vor Wiederanpfiff in der Kabine nach den Schonern gesucht, aber in der Eile nichts gefunden.

Um rechtzeitig auf dem Spielfeld zu sein, lieh er sich schließlich Schützer von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.

Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig (0:5) am Sonntag steht der HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?

Bislang offenbar nichts, wie sich zeigt. Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Spiel am Sonntag und nach der Niederlage gegen Mainz 05, dass der Klub zu Polzin steht und gemeinsam den Weg fortsetzen will. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainerteams bis 2029 verlängert werden.

Die Vereinsführung gibt dem Aufstiegstrainer trotz des schlechten Starts Rückhalt. In den sozialen Medien sehen einige Fans das anders: Sie bedanken sich zwar für Polzins bisherige Arbeit, wünschen sich aber frischen Wind auf der Trainerbank.

Eine doppelte Enttäuschung für die HSV-Frauen: Sie verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.

Das einzige Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach Ecke.

HSV-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 zeitgenau angesetzt. Das Nordderby bei Werder Bremen wird an einem Sonntag um 17:30 Uhr ausgetragen.

Hier die Übersicht der Spiele:

Positive Nachrichten für alle HSV-Anhänger: Der Klub hat grünes Licht für die Erweiterung der Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze erhalten.

Die ersten Umbauarbeiten sollen bereits im Oktober beginnen, wie der Verein mitteilte. Die Maßnahmen werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaft stattfinden, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.

Die Finanzierung des Ausbaus übernimmt der HSV Supporters Trust. Dieser bündelt die durch die Fanbeteiligung generierten Mittel, um insbesondere neue Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA zu erwerben und damit die finanziellen Ressourcen bereitzustellen.

Ein besonderer Tag für alle Beteiligten: Am 15. September wird Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren dürfen.

Schon jetzt steht fest, dass der HSV an diesem Tag um 15 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abhält – die Fans wollen das Comeback des Kroaten live miterleben.

Unklar ist noch der genaue Trainingsort. Medienberichten zufolge denkt der Klub darüber nach, die Einheit im Volksparkstadion durchzuführen, um der großen Fanresonanz gerecht zu werden. Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

Daniel Elfadli (29) bekommt die Chance, Champions League zu spielen: Er wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK. Dort trifft der vielseitige Defensivspieler unter anderem auf Real Madrid und den FC Liverpool.

„Aufgrund der starken Konkurrenz wurde seine Einsatzzeit zuletzt geringer. Die Leihe zum LASK bietet eine hervorragende Möglichkeit, die wir ihm nicht verwehren wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch bei seinem neuen Verein eine Bereicherung sein wird“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (42).

Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gewechselt, wo er eine Schlüsselrolle beim Aufstieg einnahm. In der Bundesliga verlor er jedoch seinen Stammplatz, weshalb der Verein einen Wechsel empfahl.

Das Personal-Karussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich Zweitligist Hannover 96 an, wie beide Klubs am Deadline-Day bestätigten.

„Nach seiner Rückkehr aus der Leihe in Israel führten wir offene Gespräche, in denen wir gemeinsam erkannten, dass seine Perspektive auf regelmäßige Spielzeit bei uns begrenzt ist“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (42) zur Ursache des Wechsels.

Sahiti selbst sagte: „Ich hatte eine großartige Zeit beim HSV. Es war eine große Ehre, für diesen traditionsreichen Verein zu spielen. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam den Bundesliga-Aufstieg geschafft haben und ich Teil dieses Teams war.“

Der Kosovare bestritt seit Sommer 2024 26 Pflichtspiele für die Rothosen, erzielte drei Treffer und gab zwei Vorlagen. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.

Bereits in den letzten Stunden wurde es klar: Der HSV verleiht Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07.

„Durch Veränderungen im Kader hat sich seine Situation kurzfristig verschlechtert. Er wünschte sich mehr Spielpraxis, und mit Paderborn ergab sich eine passende Lösung für alle Beteiligten“, erläuterte Sportdirektor Claus Costa (42).

Der Franzose war im vergangenen Sommer aus Braunschweig nach Hamburg gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Klub auf den HSV.

Darauf haben viele Fans gewartet: Fábio Vieira (26) steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und noch an diesem Sonntag den Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.

Nach monatelangen Verhandlungen wurde zuletzt der Durchbruch erzielt. Wie mehrere Medien berichten, zahlen die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal, der zu Beginn der Gespräche deutlich mehr forderte.

Vieira hatte in der vergangenen Saison als Leihspieler herausragende Leistungen gezeigt und danach signalisiert, langfristig im Volkspark bleiben zu wollen. Nun geht dieser Wunsch vieler Fans und des Spielers in Erfüllung.

Während die HSV-Anhänger auf die Verpflichtung von Vieira warten, arbeitet der Klub auch an weiteren Transfers. Medienberichten zufolge haben sich die Hanseaten mit gleich zwei Rechtsverteidigern geeinigt.

Favorit ist Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der Marokkaner scheint unbedingt nach Hamburg wechseln zu wollen und soll sich bereits mit dem Verein verständigt haben. Allerdings hakt es noch bei den finanziellen Verhandlungen zwischen den Klubs.

Als Alternative ist offenbar auch Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen im Gespräch. Auch mit dem Brasilianer gibt es eine Einigung, doch offiziell ist noch nichts bestätigt.

Die Hoffnung bleibt: Bis Dienstag hat der HSV Zeit, die Rückkehr von Fábio Vieira endgültig perfekt zu machen. Sportdirektor Claus Costa (42) reiste eigens nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.

Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Trip bei der Pressekonferenz als „riesiges Zeichen der Wertschätzung“. Es sei Pflicht des Klubs, alles zu tun, um den Transfer trotz der Ablöseforderung von Arsenal zu realisieren.

„Fábio hat uns in der vergangenen Saison viele großartige Momente beschert. Er ist ein herausragender Spieler und ein Typ, der perfekt in die Mannschaft passt und etwas ganz Besonderes einbringt“, betonte Polzin.

Der HSV-Coach zeigt sich entspannt, obwohl vor dem Bundesliga-Start noch keine Klarheit über seinen neuen Vertrag herrscht.

„Es ist immer die Frage, wie man Klarheit definiert. Wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und umgekehrt“, sagte der 35-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Saisonauftakt bei Borussia Dortmund.

Wichtig sei, dass man in offenen und ehrlichen Gesprächen bleibe, was aktuell der Fall sei. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Ein festes Ablaufdatum für Vertragsgespräche gebe es nicht, alles Wichtige werde besprochen. „Es besteht kein Grund zur Sorge, dass wir nervös sind oder der Verein es wird“, versicherte Polzin.

Das „Enfant terrible“ Jean-Luc Dompé (30) hat einen neuen Klub gefunden: Medienberichten zufolge steht ein Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor kurz bevor.

Dompé war Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen aussortiert worden. Disziplinlosigkeiten sollen ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben.

Der Franzose war im Sommer 2022 zum HSV gekommen, absolvierte 113 Pflichtspiele (18 Tore, 33 Assists) und gehörte als Leistungsträger zum Aufstiegsteam 2025.

Die HSV-Frauen haben im ersten Ligaspiel der Saison gegen den SC Freiburg ihren ersten Punkt geholt.

Erst in der 73. Minute erzielte Nikola Karczewska den Ausgleich – ihr erstes Pflichtspieltor für Hamburg. Die Partie im Volksparkstadion endete 1:1.

Warmed Omari (26) erlebte ereignisreiche Tage: Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden, nachdem seine Tochter am vergangenen Sonntag zur Welt kam.

Zugleich muss Omari wegen einer Schulterverletzung kürzertreten. Nach einem Testspiel gegen OSC Lille wurde die Verletzung mittels MRT diagnostiziert.

Der Verein informierte am Mittwoch, dass die Behandlung konservativ erfolgt. Omari wird den Rothosen vorerst nicht zur Verfügung stehen und den Saisonstart verpassen.

Die erste Pokal-Hürde für die HSV-Frauen steht fest: In der 1. Runde trifft das Team auf den Zweitligisten SV Meppen.

Das ergab die Auslosung am Montag. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, ein genauer Termin steht noch aus.

Der Verein gab am Freitag offiziell bekannt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.

Der 21-Jährige entwickelte sich in sechs Jahren beim HSV vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich über Wochen angedeutet. Laut Klub verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um einen sportlichen Schritt nach vorne zu machen.

Die Verantwortlichen würdigten den Flügelspieler mit warmen Worten und zeigten Verständnis für seine Entscheidung. „Diese Chance wollten wir ihm nicht verbauen. Fabio bedankte sich persönlich bei mir für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre. Das war ein emotionaler Moment“, sagte Sportdirektor Claus Costa.

Baldé selbst äußerte sich ebenfalls dankbar für seinen „Heimatverein“: „Als Hamburger Jung träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte, und danke allen, die mich begleitet und unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende Zeit zurück und werde Hamburg und dem HSV immer verbunden bleiben.“

Der Transfer von Baldé nach Frankreich steht kurz bevor. Medienberichten zufolge erhält der HSV sieben Millionen Euro Ablöse plus Boni – eine stattliche Summe für einen Ergänzungsspieler.

Kurz zuvor hatte Baldé alle HSV-Fotos auf Instagram entfernt – ein klares Zeichen, dass das Kapitel Hamburg endet.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer nach Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) kann in der Relegation den Klassenerhalt sichern, indem er gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga antritt.