Nach der Pause durch Urlaub und XXL-Länderspielphase: Hertha startet mit Doppelschicht ins Training
Berlin – Der Neustart in der 2. Liga steht bevor. Nach dem 2:1-Erfolg in Dresden – dem sechsten Sieg in Serie – hatten die Hertha-Profis eine Woche lang die Gelegenheit, sich zu erholen und dem Ligaalltag zu entfliehen. Möglich wurde dies durch die umfangreiche Länderspielpause.
Diese neigt sich nun dem Ende zu, und auch bei Hertha wird das Tempo wieder angezogen. Zum Beginn der neuen Trainingswoche steht direkt eine Doppelschicht auf dem Programm. Am Montag wird zweimal trainiert, um 11 Uhr und erneut um 16 Uhr. Am Dienstag ist eine öffentliche Trainingseinheit geplant, bevor Trainer Stefan Leitl (49) seinen Spielern am Mittwoch einen freien Tag gönnt.
Allerdings sind noch nicht alle Hertha-Akteure wieder zurück. Linus Gechter (22) ist mit der U21-Auswahl am Dienstag (18 Uhr) in Bielefeld gegen Georgien gefordert. Oluwaseun Adewumi (21) steht für Österreichs U21 ebenfalls am Dienstag (18.30 Uhr) in Wales auf dem Platz.
Der dritte im Bunde ist Herthas Überraschungsmann Jon Dagur Thorsteinsson (27). Der Isländer gehörte am Samstag beim 3:0-Sieg gegen Bulgarien zur Startelf seiner Nationalmannschaft und trifft am Dienstag in der Nations League mit Island auf Estland.
Die in Berlin verbliebenen Spieler, die bereits seit einer Woche wieder trainieren, scheinen für das Zweitliga-Duell gegen Fürth gerüstet zu sein. Die Serie ohne Niederlage blieb auch während der Länderspielpause bestehen: Gegen Hertha Zehlendorf setzte sich die Alte Dame mit 3:1 durch, und gegen Bundesligist Augsburg kam Hertha nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2-Unentschieden.
„Wir haben gegen einen sehr starken Gegner in allen Spielabschnitten eine wirklich gute Leistung gezeigt“, äußerte sich ein zufriedener Hertha-Coach.
Der Hauptstadtclub konnte bisher sämtliche Ligaspiele gewinnen und blieb auch in der Vorbereitung ungeschlagen. Am Sonntag soll gegen Fürth der siebte Erfolg in Folge gelingen. Bis dahin hofft Leitl, dass „alle Nationalspieler gesund zurückkehren“ und das Team mit dem gewohnten Stammkader seinen Rhythmus beibehält.