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Einigung erzielt: So viel Geld schuldet Hertha BSC dem Ex-Manager Fredi Bobic

Von David Langenbein

Berlin – Nach über drei Jahren voller zahlreicher Wendungen ist der langwierige Streit um Millionenbeträge zwischen Hertha BSC und dem ehemaligen Geschäftsführer Fredi Bobic (54) nun beigelegt.

Das Landgericht Berlin bestätigte die Einigung, die von beiden Parteien in Form eines Vergleichs eingereicht wurde, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Hertha bestätigte auf Anfrage die Vergleichsvereinbarung und betonte, dass über die Details Stillschweigen vereinbart wurde. Medienberichten zufolge erhält der Klub von seinem früheren Mitarbeiter eine Summe von rund vier Millionen Euro.

Damit endet ein juristischer Konflikt, der sich über mehr als drei Jahre hingezogen hatte. Der 54-Jährige hatte nach seiner ordentlichen sowie außerordentlichen Kündigung Anfang 2023 in zwei verschiedenen Verfahren Klage eingereicht.

Im September 2025 wurde in einem Urkundenprozess zuletzt entschieden, dass Hertha seinem ehemaligen Geschäftsführer eine Bruttozahlung von 3,35 Millionen Euro leisten muss, vor allem aufgrund eines vertraglich zugesicherten Abfindungsanspruchs. Hinzu wären noch Zinsen und die Kosten des Verfahrens gekommen.

Die Berliner, die zuvor mehrfach Befangenheitsanträge gestellt hatten, legten gegen das vorläufige Urteil Berufung ein, zogen diese jedoch später wieder zurück. Frühere Versuche, eine Vergleichslösung zu erreichen, waren gescheitert.

Im Mai des vergangenen Jahres hatte das Gericht auf Wunsch beider Parteien einen Vergleichsvorschlag in Höhe von 3,2 Millionen Euro unterbreitet. Hertha lehnte dieses Angebot laut Bobic schließlich jedoch ab.