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Hertha trotzt dem Afrikapokalsieger: Unentschieden gegen Sundowns

Mondsee – Im zweiten Testspiel in Österreich mussten Hertha BSC und Mamelodi Sundowns FC erstmals einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Nach vier aufeinanderfolgenden Siegen endete die Partie in Mondsee mit einem 1:1 (1:1) Unentschieden.

Probleme zu Beginn hatten weder die Berliner noch die Südafrikaner, sondern vielmehr der Gastgeber beziehungsweise die Stadiontechnik. Erst nach einer kurzen Aufforderung begann die Anzeigetafel zu laufen.

Trainer Leitl verzichtete auf einige Stammspieler. So starteten Paul Seguin, Kevin Sessa und Josip Brekalo zunächst von der Bank aus. Erfreulich war hingegen das Comeback von Boris Mamuzah Lum, der erstmals seit seiner Teilnahme an der U19-EM wieder zum Einsatz kam.

Gemeinsam mit dem jungen Talent Selim Telib bildete Lum das defensive Mittelfeld. Im offensiven Mittelfeld sorgte Leon Jensen für Schwung.

Der Einsatz des ehemaligen KSC-Spielers zahlte sich schnell aus: In der 39. Minute erzielte Jensen das 1:0 für Hertha.

Doch die Führung währte nur kurz. Bereits zwei Minuten später glich Antonio van Wyk für die Sundowns aus (41. Minute). Zuvor hatte Torhüter Tim Goller noch eine gefährliche Situation entschärft, war beim Gegentreffer allerdings machtlos.

In der zweiten Halbzeit stellte Leitl komplett um. Beide Teams, die mit Trauerflor aufliefen – in Gedenken an den verstorbenen südafrikanischen WM-Teilnehmer Jayden Adams gab es zuvor eine Schweigeminute – suchten den Weg nach vorne. Zunächst vergab Seguin eine gute Chance, kurz darauf versuchte es Soufian Gouram (62. Minute).

Gegen den aktuellen Champions-League-Sieger aus Afrika ließ die Hertha-Defensive kaum Torchancen zu. Offensiv blieben jedoch spektakuläre Momente rar. In der Schlussphase zeigte Torwart Marius Gersbeck eine starke Parade, während Lebo Mothiba in der Nachspielzeit knapp am Tor vorbeischoss.

Auf der anderen Seite fand Brekalo keinen Mitspieler für einen entscheidenden Pass. So endete die Begegnung letztlich mit einem verdienten 1:1.