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Ehefrau macht Fehlgeburt öffentlich: Dynamo-Spieler trauert um ungeborenes Kind

Dresden – Ein schwerer Schicksalsschlag trifft Lukas Boeder (29) von Dynamo Dresden und seine Ehefrau Helen (30): Das Paar trauert um ihr ungeborenes Kind. Die Content-Creatorin teilte auf ihren Social-Media-Kanälen mit, dass sie eine Fehlgeburt erlitten hat. Es wäre das zweite gemeinsame Kind gewesen.

„Manchmal verläuft das Leben eben anders als erwartet“, schrieb Helen zu einer Bildreihe, die ihre bisherige Schwangerschaft dokumentiert.

Nach fröhlichen Fotos mit dem Schwangerschaftstest und ihrer einjährigen Tochter im „Große Schwester“-T-Shirt folgen Bilder aus dem Krankenhaus sowie eine Kerze, die in stillem Gedenken brennt.

„Die vergangenen Tage waren ein emotionales Auf und Ab“, berichtete die 30-Jährige. „Obwohl es mir sehr schwerfällt, versuche ich, optimistisch zu bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass alles einen Sinn hat. Dennoch ist der Schmerz kaum in Worte zu fassen.“

Besonders schmerzlich sei der Blick auf ihre Tochter, da sie sicher sei, dass diese eine wunderbare große Schwester geworden wäre: „Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass unsere Zeit noch kommen wird.“

Bis dahin wolle sie ihrem Körper die nötige Zeit zur Erholung und Heilung geben.

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Der offene Einblick in ihr Innerstes unterstützt Helen dabei, das Erlebte zu verarbeiten: „Ich weiß, dass viele Frauen und Paare ähnliche Erfahrungen machen. Der Austausch mit meinen Liebsten gibt mir aktuell sehr viel Kraft. Fühlt euch umarmt.“

Nach ihrem Beitrag erhielt Helen zahlreiche ermutigende Kommentare sowie Nachrichten von Betroffenen, die selbst eine Fehlgeburt durchgemacht haben.

Die Düsseldorferin bedankte sich herzlich für die vielen unterstützenden Worte: „Danke für all die lieben Nachrichten. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen Ähnliches erlebt haben. Danke für euer Vertrauen.“

Für sie persönlich sei es sehr hilfreich, offen darüber zu sprechen: „Man ist nicht allein! Ich habe meinen Körper verantwortlich gemacht und fühlte mich unglaublich schwach. Auch wenn ich weiß, dass ich keine Schuld trage, fühlt es sich manchmal so an.“