Nur noch das TV-Board fehlt: HCE-Neuzugang fast vollständig eingetroffen
Dresden – Am Freitag wird voraussichtlich das TV-Board geliefert, dann sind alle Möbelstücke komplett. „Dann bleibt eigentlich nur noch das Anbringen von Lampen und Gardinenstangen, also alles, was mit Bohren zu tun hat“, erklärte Julius Meyer-Siebert (26) am Donnerstag beim Media Day des HC Elbflorenz.
Auch der Neuankömmling aus Ferndorf kommt dabei nicht ganz ohne Hilfsmittel aus. „Meine Wohnung ist ein Altbau, da wäre eine kleine Trittleiter auf jeden Fall hilfreich“, scherzte der 2,06 Meter große linke Rückraumspieler.
Sportlich fühlt sich für den Rechtshänder momentan „alles noch ein wenig ungewohnt“ an, was vor allem am Wiedereinstieg nach der Sommerpause liegt. „Ich denke aber, das ist normal, da man noch nicht lange im Training ist. Man muss sich erst wieder an den Handball gewöhnen, aber auch an die neue Mannschaft und deren Abläufe.“
Rund zwei Wochen vor Beginn des Trainings kam der gebürtige Bayreuther in Elbflorenz an. Seit neun Tagen trainiert er nun bereits mit dem Team und arbeitet fleißig an seiner Vorbereitung.
Wie gut die Zusammenarbeit mit seinen neuen Mitspielern schon funktioniert, wird beim Test-Heimspiel gegen den Drittligisten Delitzsch am Freitag um 18.30 Uhr erstmals zu sehen sein.
Die Eingewöhnung fiel ihm jedoch von Anfang an nicht schwer.
„Oliver Seidler und Timo Löser kenne ich schon seit längerer Zeit. Mit ihnen habe ich in der Jugend bei Leipzig zusammen gespielt. Auch Anton Preußner kenne ich aus der vorletzten Saison in Hamm. Viele andere Spieler kannte ich bereits von Begegnungen gegeneinander. Deshalb fühlte sich alles recht schnell vertraut an“, unterstreicht einer der Neuzugänge aus dem Innenblock.
Der neue Tiger-Dress, der erst am Donnerstag offiziell vorgestellt wurde, ist für ihn hingegen noch Neuland. „Es strahlt Angriffslust aus“, meint Meyer-Siebert und bewertet seine neue Arbeitskleidung so: „Optisch ansprechend, so kann man es machen.“