zurück

HCE erzielt Zuschauerrekord – Nie zuvor so viele Fans dabei

Dresden – In der vergangenen Saison war die BallsportARENA insgesamt sechs Mal restlos ausverkauft. Bei fünf Spielen in der zweiten Liga sowie im Pokal gegen die MT Melsungen gingen sämtliche der 2704 Eintrittskarten über den Tresen. Ein neuer Vereinsrekord wurde jedoch auch durch eine durchschnittliche Auslastung von 85 Prozent bei allen Heimspielen des HC Elbflorenz erzielt – insgesamt besuchten 41.604 Zuschauer die 19 Heimpartien inklusive der beiden Pokalbegegnungen.

"Sechs aus 19 Spielen ausverkauft – das klingt doch ganz ordentlich", meint Dresdens Sportlicher Leiter Rico Göde (44). "Für die kommende Saison möchten wir aber noch eine Schippe drauflegen. Mir geht es dabei weniger um Perfektionismus als um kontinuierliche Entwicklung. Und genau diese Fortschritte sind deutlich erkennbar", betont der gebürtige Dresdner.

Im Vergleich zur Vorsaison konnte der HC Elbflorenz knapp 5.000 Zuschauer mehr verzeichnen. Zwar hatten die Tigers dank ihres längeren Pokalwegs ein zusätzliches Heimspiel in dieser Spielzeit 2024/25, doch die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Begegnung stieg dennoch um 208 Fans an. In allen Bereichen hat sich der Club somit weiter verbessert.

"Unsere Infrastruktur und die Zahlen unserer Fangemeinde sind bereits auf einem guten Niveau. Dennoch wollen wir uns daran messen lassen und uns weiter steigern", sagt der 44-Jährige. Ein wichtiger Aspekt dabei sei auch eine Erhöhung des Budgets, erklärt Göde:

"Dabei geht es nicht nur um die 18 Spieler, sondern um das gesamte Umfeld."

Der ehemalige Kreisläufer bezieht sich damit unter anderem auf das Betreuerteam der zweiten Mannschaft, aber auch auf die hohen Reisekosten, mit denen die Sachsen zu kämpfen haben.

"Diese Kosten sind erheblich und werden in den kommenden Jahren nicht günstiger werden." Besonders der Trainer begrüßt den geplanten Etat-Anstieg.

"Mein Wunsch ist es, dass wir weiter wachsen", betont André Haber (39). "Am Ende streben wir dahin, wo die ganz großen Stars spielen, auf den größten Bühnen stehen und die besten Shows stattfinden – und das ist die erste Liga."