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Keine Nervosität, kein Bedauern oder Zweifel: HCE peilt Sieg in Hamm an

Hamm – „Wut im Bauch und schnelles Spiel“ erwartet André Haber (40) von seinem HC Elbflorenz am Samstag beim ASV Hamm-Westfalen (18 Uhr). Nach zwei Niederlagen in Folge vor heimischem Publikum scheint die Wut bei den Handballern nur eine Frage der Zeit zu sein. Ebenso wenig ist davon auszugehen, dass die Dresdner ihr gewohnt rasantes Spieltempo reduzieren werden.

„Ich glaube, ich habe ein gutes Gespür dafür, ob eine Mannschaft nervös wird, ob sie zu sehr in der Vergangenheit hängt oder einzelne Spieler an sich zweifeln. Das sehe ich bei uns nicht“, versichert Haber.

Auch insgesamt möchte der Trainer sowohl bei sich selbst als auch bei seiner Mannschaft Besonnenheit wahren. Dass Hamm nach der klaren Heimniederlage gegen Hagen (23:41) und dem überraschenden Erfolg gegen Minden (28:27) bisher zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt hat, lässt er daher außen vor.

Stattdessen bereitet Haber sein Team auf andere Gegebenheiten vor: „Wir wissen, dass uns eine Halle mit großer Stimmung erwartet.“

Die Westpress Arena wirkt zwar etwas ungewöhnlich, da sie direkt über einem Einkaufszentrum errichtet wurde. Davon sollte sich aber niemand ablenken lassen.

Denn mehrere Dresdner Spieler berichteten bereits von der intensiven Atmosphäre beim Aufsteiger.

„Die Halle ist besonders, weil sie so eng ist“, erklärt Rico Göde (44). In der Hinrunde 2010 stand der Sportliche Leiter Dresdens selbst noch für die damalige ASG Ahlen-Hamm in der Bundesliga auf dem Feld.

Auch die drei ehemaligen Hamm-Spieler Julius Meyer-Siebert (26), Anton Preußner (21) und Ivar Stavast (28) werden sich an diese Zeit noch gut erinnern.