Niederlage im Sachsenderby – doch HCE-Trainer sieht sein Team auf einem vielversprechenden Kurs
Dresden – Im Duell gegen Leipzig musste der HC Elbflorenz den ersten sportlichen Rückschlag hinnehmen. Mit 28:34 verlor man den zweiten Part des Sachsencups. Dennoch erkannte Trainer André Haber (40) am 16. Tag der Vorbereitung, auch beim Spiel in Döbeln positive Entwicklungen bei seiner Mannschaft.
„Im Vergleich zum Spiel gegen Delitzsch, wo wir nach 15 Minuten bereits 13 Gegentore kassiert hatten, waren es gegen Leipzig zur Halbzeit 14 – das zeigt definitiv Fortschritte“, zog der 40-Jährige einen Vergleich zum ersten Test gegen den Drittligisten vor einer Woche.
„Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, im zweiten Durchgang gab es noch Luft nach oben“, analysierte Haber. „Das Spiel haben wir vor allem im Angriff verloren, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genug genutzt haben.“
Seine Eindrücke fallen insgesamt aber nicht nur auf dem Spielfeld positiv aus, sondern auch abseits davon: „Unsere Mannschaft arbeitet intensiv daran, als Einheit aufzutreten, zusammenzuwachsen und schnell ein funktionierendes Gefüge zu schaffen.“
Besonders im Hinblick auf die vier Neuzugänge zeigt er sich zuversichtlich, die ihn sowohl sportlich als auch menschlich überzeugen konnten: „Ich habe einen sehr guten Eindruck von ihnen. Vor allem bin ich davon überzeugt, dass jeder Einzelne von ihnen unserem Team weiterhilft. Daher glaube ich fest daran, dass wir auf dem richtigen Weg sind – und wir haben noch ausreichend Zeit.“
Diese Zeit wird zudem mit weiteren Höhepunkten gefüllt: Am kommenden Wochenende steht das Turnier mit Bundesligist Stuttgart auf dem Programm, danach folgt das Trainingslager in Bischofsgrün.