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Vor dem Duell in Coburg: Warum der HCE schwer auszurechnen ist

Coburg – Wenn eine Mannschaft aus Dresden in Coburg antritt, weckt das Erinnerungen. Letzten Samstag traten die Volleyballerinnen des DSC beim Supercup in Oberfranken an und unterlagen Suhl mit 0:3. Nun, genau eine Woche später, steht der HC Elbflorenz im gleichen Veranstaltungsort gegen den HSC 2000 Coburg (Samstag, 18 Uhr) auf dem Feld.

Die erfreulichste Nachricht für die Dresdner Fans? Eine klare 0:3-Niederlage ist dieses Mal ausgeschlossen. Zudem ist ein normaler Satzausgang, der üblicherweise bis 25 Punkte geht, angesichts der aktuellen Leistungsstärke der Tigers kaum vorstellbar. Denn die Dresdner erzielen schlichtweg zu viele Treffer.

Bislang erzielte der HCE in dieser Spielzeit bereits 296 Tore, im Durchschnitt sind es 37 Treffer pro Pflichtspiel, bei Auswärtsspielen sogar mehr als 40. Damit besitzt der HCE den stärksten Angriff der gesamten Liga.

„Ich denke, das hat wenig mit Heim- oder Auswärtsspielen zu tun“, erklärt HCE-Coach André Haber (40). „Vielmehr kommt es darauf an, gegen wen wir antreten. Bisher ist es uns oft gelungen, unser schnelles Spiel durchzusetzen.“

Denn: „Das bedeutet vor allem, dass es mehr Angriffe gibt – und genau das war ein entscheidender Faktor.“

Grundsätzlich muss Haber seine Mannschaft auf eine andere Verteidigungsstrategie als beim Heimspiel gegen Hüttenberg vorbereiten: „Die Abwehr läuft nicht so weit nach vorne und erzeugt damit weniger Druck, sondern setzt eher auf Kompaktheit, weshalb wir flexible Lösungen brauchen. Ich glaube, es wird wichtig sein, variabel zu agieren. Wir haben dazu eine breite Palette an Optionen und nicht nur ein oder zwei Lösungen.“

Dresdens Topscorer nach sechs Ligaspielen ist Timo Löser (26) mit 30 Treffern. Hinzu kommen sechs weitere Spieler, die ebenfalls mindestens 20 Punkte erzielt haben. Gerade diese Vielseitigkeit soll auch in Coburg den Unterschied machen und den sechsten Sieg der Saison ermöglichen.

Unabhängig von der Niederlage der Volleyballerinnen in der vergangenen Woche versichert Haber: „Wir werden alles geben!“