HCE-Verteidigung lässt gegen Aue nichts anbrennen: „Hat wirklich viel Freude bereitet“
Aue/Dresden – „Es ist so gekommen, wie wir es alle erwartet haben“, eröffnete EHV-Geschäftsführer Rüdiger Jurke die Pressekonferenz nach der 25:38-Niederlage seiner Mannschaft gegen den HC Elbflorenz. Zwar entsprach das Ausscheiden in der ersten Runde der Erwartung, doch mit einem Rückstand von 13 Toren hatten wohl nur wenige gerechnet.
„Vor allem in der Defensive müssen wir diesen Standard halten“, betonte HCE-Rückraumspieler Anton Preußner (21) nach dem Spiel zurecht: „Auch die Emotionen auf dem Spielfeld und auf der Bank waren super. Das hat wirklich Spaß gemacht.“
Die Einstellung der Dresdner war jedenfalls genau richtig. „Wir müssen wieder in einen solchen Spielfluss kommen wie im letzten Jahr, aber das wird keine einfache Aufgabe“, unterstrich Preußner.
Ein Vorteil dabei ist die Tiefe des Kaders. „Wir haben großartige Möglichkeiten, durchzuwechseln. Momentan sind bei uns alle Spieler fit“, zeigte sich Trainer André Haber (40) optimistisch mit Blick auf die kommenden Herausforderungen – unter anderem den Zweitliga-Auftakt am Sonntag in Dormagen (17 Uhr).
Der Gegner der Dresdner in der 2. Runde, die vom 22. bis 24. September stattfindet, wird am Sonntag noch ausgelost.
Personell sieht es bei den Erzgebirgern nicht ganz so gut aus, da Kevin Roch und Torben Lange ausfallen.
„Trotzdem hatte ich mir etwas mehr erhofft, vor allem mehr Einsatz in der Abwehr, mehr Biss und im Angriff mehr Mut, die Lücken zu nutzen und nicht sofort den Ball abzuspielen, wenn ich schon halb durch bin und unter Druck stehe“, analysierte Aue-Trainer Uwe Jungandreas (64) die Gründe für die Niederlage: „Nächste Woche erwarte ich mir mehr Kampfgeist von Wismut.“
Zum Auftakt der Dritten Liga empfängt der Erzgebirgsklub am Samstag die zweite Mannschaft des SC Magdeburg (18 Uhr).